Badumbau in Memmingen: Wanne zur Dusche umbauen – Kosten, Ablauf und Förderung (2026)


Memmingen nennt sich selbst die „Stadt der Tore, Türme und der Giebel“ – und wer durch die Altstadt geht, versteht, warum: Rund zwei Kilometer Stadtmauer mit zehn erhaltenen Toren und Türmen umschließen eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder Süddeutschlands. Doch die Stadt ist mehr als ihr historischer Kern. Das Bahnhofsviertel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend neu aufgebaut, in der Weststadt und im Memminger Osten stehen Wohnquartiere aus den Nachkriegsjahrzehnten, und mit der Gebietsreform von 1972 kamen Ortsteile wie Amendingen, Buxach, Steinheim, Volkratshofen, Eisenburg oder Dickenreishausen hinzu. Zwischen 1988 und 2018 wuchs Memmingen von 37.942 auf 43.837 Einwohner – ein Zuwachs von 15,5 Prozent, der sich auch in den Bädern der Stadt niederschlägt: Viele wurden in den 1960er- bis 1990er-Jahren gebaut oder letztmals renoviert und entsprechen nicht mehr dem, was man im Alter braucht. Der häufigste Anlass für einen Badumbau in Memmingen ist denn auch nicht der Wunsch nach Luxus, sondern der Wannenrand: Beim Einstieg in die Badewanne verlieren vor allem ältere Menschen das Gleichgewicht – Stürze im Bad zählen zu den häufigsten Unfallursachen im Haushalt. Wer die Wanne durch eine begehbare Dusche ersetzt, beseitigt diese Sturzfalle dauerhaft und gewinnt in den oft kompakten Memminger Bädern gleichzeitig Platz. Dieser Ratgeber ordnet die Kosten für Memmingen ein, zeigt, welche Lösung zu welcher Bausubstanz passt, und erklärt Schritt für Schritt, wie Sie den Zuschuss der Pflegekasse mitnehmen.
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Was der Badumbau in Memmingen kostet
Die folgende Tabelle nennt realistische Kostenrahmen für Memmingen als Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten hängen von Raumgröße, Untergrund, Leitungszustand und Materialwahl ab – ein Festpreisangebot nach Vor-Ort-Termin ersetzt jede Schätzung.
| Ausführung | Kostenrahmen (Richtwerte, inkl. Montage) |
|---|---|
| Systemlösung mit Duschtasse (ca. 3–4 cm Aufbauhöhe) und Wandpaneelen | ca. 3.000–5.000 € |
| Bodengleiche, geflieste Dusche inkl. Abdichtung und Fliesenarbeiten | ca. 5.000–8.000 € |
| Übliche Nebenarbeiten (Elektro, Heizkörper, Tür- oder Fensteranpassung) | ca. 500–2.000 € zusätzlich |
| Typischer Gesamtaufwand im Standardfall (Wanne raus, Dusche rein) | ca. 4.000–6.500 € |
Bei einer Systemlösung liefern die Hersteller Duschtasse, Wandelemente und oft auch die Glasabtrennung als Paket – sie ist in einem Tag montiert und daher die wirtschaftlichste Variante. Eine geflieste, bodengleiche Dusche mit Gefälle-Estrich und Ablaufrinne wirkt hochwertiger und lässt das Bad größer erscheinen, kostet aber mehr und benötigt wegen der Trocknungszeiten des Estrichs mehrere Tage Bauzeit.
Diese Faktoren treiben den Preis in Memmingen
- Altstadt und historische Giebelhäuser: In den Häusern am Marktplatz, in der Kramerstraße oder rund um die St.-Martins-Kirche sind die Bäder oft nachträglich in historische Grundrisse eingebaut. Enge Treppenhäuser erschweren den Materialtransport, Putzleitungen müssen freigelegt werden. Liegt das Gebäude in der Denkmalliste, ist zusätzlich die Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Memmingen nötig – ein Planungsaufwand, der im Angebot auftauchen sollte.
- Nachkriegsbestand im Bahnhofsviertel und in der Weststadt: Die seriellen Bäder der 1950er- bis 1970er-Jahre sind meist klar geschnitten. Hier ist der Umbau unkompliziert, solange die alten Leitungen nicht erneuert werden müssen. Zeigt der Vor-Ort-Termin korrodierte Steigleitungen, kommen schnell 1.000–2.000 € für den Strangabschnitt dazu.
- Eigenheime in den Ortsteilen: In Amendingen, Buxach, Steinheim oder Volkratshofen dominieren Ein- und Zweifamilienhäuser mit ausreichend Fußbodenaufbau – die bodengleiche Dusche ist hier in der Regel ohne Kompromisse umsetzbar.
- Mietwohnungen: Memmingen hat einen hohen Anteil an Mietwohnungen, viele davon im Bestand von Wohnungsbaugenossenschaften wie der Memminger Wohnungsbaugenossenschaft (MeWo). Mieter brauchen die schriftliche Zustimmung des Vermieters – dient der Umbau der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen, besteht darauf ein Rechtsanspruch nach § 554 BGB[1].
Beispielrechnung: Wannenumbau in einem Memminger Einfamilienhaus (Richtwert)
Ein Paar Ende 60 in einem Reihenhaus in Buxach lässt die 20 Jahre alte Wanne gegen eine bodengleiche, geflieste Dusche tauschen. Angebot: 6.200 € inklusive Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534 und neuer Armaturen. Beide Eheleute haben einen Pflegegrad (2 und 3): Der Zuschuss der Pflegekasse beträgt je Person bis zu 4.180 €[2], zusammen bis zu 8.360 €[2] – die Maßnahme ist damit vollständig gedeckt. Zusätzlich sind 20 Prozent der Lohnkosten (hier ca. 1.100 € der Rechnung) nach § 35a EStG[3] absetzbar, also rund 220 € Steuerersparnis. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst die Zusage der Pflegekasse einholen, dann beauftragen.
Förderung: Diese Zuschüsse und Kredite zählen in Memmingen
- Pflegekasse: Mit Pflegegrad 1–5 gibt es bis zu 4.180 €[2] Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen wie den Wannenumbau (§ 40 Abs. 4 SGB XI). Leben mehrere Pflegebedürftige im Haushalt, sind bis zu 16.720 €[2] möglich. Der Antrag muss vor Baubeginn bei der Pflegekasse liegen; nach dem Umbau reichen Sie die Rechnungen ein.
- Freistaat Bayern: Über das Bayerische Wohnungsbauprogramm vergibt der Freistaat ein leistungsfreies Baudarlehen von bis zu 10.000 € für die behindertengerechte Anpassung von Wohnraum. Voraussetzung ist, dass ein Mensch mit Behinderung im Haushalt lebt. Weil Memmingen kreisfrei ist, stellen Sie den Antrag bei der Stadtverwaltung – nicht bei einer Bank. Näheres im Ratgeber Badumbau-Förderung in Bayern: Zuschüsse, Baudarlehen und Kredite (2026).
- KfW: Der Zuschuss 455-B „Barrierereduzierung“ ist seit dem 31.07.2026 gestoppt – die 2026er-Mittel sind ausgeschöpft, neue Anträge werden nicht mehr angenommen[4] (Stand: September 2026). Der zinsgünstige Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ mit bis zu 50.000 €[5] je Wohneinheit läuft weiter und ist auch ohne Pflegegrad erhältlich – der Antrag läuft über Ihre Hausbank.
- Steuer: 20 Prozent der Lohnkosten sind nach § 35a EStG[3] absetzbar, maximal 1.200 € pro Jahr – der Lohnanteil muss auf der Rechnung separat ausgewiesen sein.
- Krankenkasse: Bauliche Maßnahmen übernimmt die Krankenkasse nicht; sie leistet nach § 33 SGB V[6] Hilfsmittel wie Duschhocker oder Toilettenstühle – im Regelfall mit ärztlicher Verordnung; eine generelle Verordnungspflicht besteht nicht, die Krankenkasse verlangt häufig eine Genehmigung.
Grundsätzlich gilt: Die Programme lassen sich kombinieren. Reihenfolge einhalten – erst Förderzusagen, dann Baubeginn. Eine ausführliche Übersicht zu allen Fördertöpfen finden Sie auf der Zielseite Wanne zur Dusche umbauen.
Wo in Memmingen welcher Badtyp steht
Altstadt: Wer im historischen Kern wohnt, hat oft ein kleines, nachträglich eingebautes Bad mit Wanne – teils unter Schrägen, teils mit Fenster zum Innenhof. Eine bodengleiche Dusche ist bei Holzbalken- oder Gewölbedecken nicht immer machbar, weil der Estrichaufbau fehlt; die Systemlösung mit flacher Duschtasse ist hier die pragmatische Lösung. Wichtig: Seit den 1970er-Jahren hat Memmingen auch innerhalb der Altstadt manchen historischen Bau verloren – die heute stehenden Gebäude sind also eine Mischung aus Original, Wiederaufbau und moderner Lückenschließung. Deshalb gilt: Der Zustand der Decken und Leitungen entscheidet, nicht das Baujahr der Fassade.
Bahnhofsviertel und östliche Innenstadt: Hier wurde nach den Kriegszerstörungen in den 1950er-Jahren neu gebaut. Die Wohnungen haben serielle Grundrisse und Bäder, die den Standard der Bauzeit spiegeln – häufig mit Wanne, aber auch mit genug Platz für eine Duschlösung. Da vieles vermietet ist, ist die Vermieterzustimmung der erste Schritt.
Weststadt und Memmingen-Ost: Teile der Weststadt stehen seit 2007 im Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“, seit 2018 auch Gebiete im Memminger Osten – dort wird seit Jahren in Wohnumfeld und Gebäudebestand investiert. Wer in diesen Quartieren zur Miete wohnt, profitiert doppelt: von der Modernisierung des Umfelds und, bei Pflegegrad, vom Zuschuss für den eigenen Badumbau.
Ortsteile und Umland: Amendingen, Buxach, Steinheim, Volkratshofen, Eisenburg, Dickenreishausen, Ferthofen und Hart sind durch Eigenheime, landwirtschaftliche Höfe und jüngere Neubaugebiete geprägt. Hier lohnt fast immer die bodengleiche Variante – wer das Haus ohnehin für das Alter plant, sollte auch die Türbreiten (mindestens 80 cm, besser 90 cm) und einen stufenlosen Zugang mitdenken. Die Umlandgemeinden des Landkreises Unterallgäu (u. a. Buxheim, Heimertingen, Trunkelsberg) gehören zum natürlichen Einzugsgebiet Memminger Fachbetriebe.
Ablauf: In sechs Schritten zur neuen Dusche
| Schritt | Was passiert | Zeitbedarf |
|---|---|---|
| 1. Anfrage | Fotos und Raummaße an 2–3 Memminger Fachbetriebe senden | wenige Minuten |
| 2. Vor-Ort-Termin | Decke, Leitungen, Denkmal-/Vermieterfragen klären | ca. 30–60 Minuten |
| 3. Festpreisangebote | Demontage, Entsorgung, Abdichtung, Armaturen vergleichen | 1–3 Werktage |
| 4. Förderantrag | Pflegekassen-Zuschuss beantragen – vor Baubeginn | einige Wochen Bearbeitung |
| 5. Umbau | Systemlösung ca. 1 Tag, geflieste Dusche mehrere Tage | 1–5 Tage |
| 6. Belege einreichen | Rechnungen einreichen, Zuschuss wird ausgezahlt | nach dem Umbau |
Der mit Abstand häufigste Fehler in der Praxis: Der Antrag bei der Pflegekasse kommt zu spät, und der Zuschuss verfällt. Planen Sie vom gewünschten Umbautermin rückwärts – die Pflegekasse benötigt für die Entscheidung in der Regel einige Wochen.
Checkliste: Fachbetrieb in Memmingen beauftragen
- [ ] Vor-Ort-Termin vereinbaren – Fotos und Maße ersetzen keine Besichtigung
- [ ] Festpreisangebot verlangen: Demontage, Entsorgung, Abdichtung (DIN 18534), Armaturen inklusive
- [ ] Bei Gebäuden in der Denkmalliste: Rücksprache mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Memmingen
- [ ] Als Mieter: schriftliche Vermieter- bzw. Genossenschaftszustimmung einholen (bei Behinderung bzw. Pflegebedürftigkeit: Anspruch auf Erlaubnis nach § 554 BGB[1])
- [ ] Referenzen aus Memmingen und den Ortsteilen zeigen lassen
- [ ] Pflegekassen-Antrag vor Baubeginn stellen, Zusage abwarten
- [ ] Lohnkostenanteil für § 35a EStG separat ausweisen lassen
- [ ] Ansprechpartner für den Umbautag und Gewährleistungsfristen schriftlich festhalten
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Badumbau in Memmingen im Schnitt?
Als Richtwert: 4.000–6.500 € im Standardfall inklusive Demontage und Entsorgung. Systemlösungen beginnen bei etwa 3.000 €, eine geflieste bodengleiche Dusche liegt zwischen 5.000 und 8.000 € – je nach Zustand von Leitungen und Untergrund.
Ist eine bodengleiche Dusche in einem Memminger Altstadthaus möglich?
Häufig ja, entscheidend sind Deckenkonstruktion und Fußbodenaufbau – das klärt nur der Vor-Ort-Termin. Bei geringer Aufbauhöhe ist die flache Duschtasse (ca. 3–4 cm) die sichere Alternative. Steht das Haus unter Denkmalschutz, klären Sie den Umbau vorab mit der Denkmalbehörde.
Bekomme ich als Mieter einer Genossenschaftswohnung den Zuschuss?
Ja. Der Zuschuss der Pflegekasse steht auch Mietern zu. Sie benötigen die schriftliche Zustimmung der Genossenschaft bzw. des Vermieters; dient der Umbau der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen, können Sie die Erlaubnis nach § 554 BGB[1] verlangen. Klären Sie schriftlich, ob beim Auszug zurückgebaut werden muss.
Gibt es einen eigenen Zuschuss der Stadt Memmingen?
Eine pauschale städtische Zuschussförderung für Badumbauten gibt es in Memmingen nicht. Die relevanten Töpfe sind Pflegekasse, Bayerisches Wohnungsbauprogramm (bei Behinderung, Antrag bei der Stadtverwaltung) und KfW. Fragen Sie zusätzlich bei der Wohnberatung der Stadt nach – Beratungs- und Unterstützungsangebote ändern sich regelmäßig.
Wird auch die Demontage und Entsorgung der alten Wanne bezuschusst?
Der Zuschuss der Pflegekasse bezieht sich auf die förderfähigen Kosten der wohnumfeldverbessernden Maßnahme insgesamt. Reichen Sie den Kostenvoranschlag vorab ein, damit die Kasse die förderfähigen Positionen bestätigt; nach dem Umbau zahlen Sie auf Basis der Rechnungen.
Wie lange dauert der Umbau in Memmingen?
Eine Systemlösung ist meist in einem Tag montiert. Für eine geflieste bodengleiche Dusche müssen Sie inklusive Estrich-Trocknungszeiten mehrere Tage Bauzeit einplanen.
Wie finde ich einen seriösen Badumbau-Betrieb in Memmingen?
Vergleichen Sie mindestens drei Festpreisangebote von Betrieben aus Memmingen und dem Umland, bestehen Sie auf dem Vor-Ort-Termin und fragen Sie nach Referenzen aus der Stadt – etwa aus der Altstadt oder aus Amendingen und Buxach.
Welche Unterlagen braucht die Pflegekasse für den Antrag?
In der Regel den Bescheid über den Pflegegrad, den Kostenvoranschlag der Fachfirma und nach Abschluss die Rechnungen. Lassen Sie sich bei Ihrer Pflegekasse die konkret benötigten Unterlagen bestätigen – das spart Bearbeitungszeit.
Fazit
Memmingens Bausubstanz ist so vielfältig wie die Stadt selbst: denkmalgeschützte Giebelhäuser in der Altstadt, serielle Nachkriegsbäder im Bahnhofsviertel, Genossenschaftswohnungen in der Weststadt und geräumige Eigenheime in den Ortsteilen. Für fast jede dieser Lagen gibt es eine passende Lösung – von der flachen Duschtasse bis zur gefliesten bodengleichen Dusche. Wer drei Festpreisangebote vergleicht, den Förderantrag vor Baubeginn stellt und bei historischer Substanz früh mit der Denkmalbehörde spricht, bekommt in Memmingen eine sichere Dusche zu einem kalkulierbaren Preis – mit bis zu 4.180 €[2] Unterstützung von der Pflegekasse, bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt auch deutlich mehr.
Quellen
- § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
- Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, barrierefreies Wohnen (leistungsfreies Baudarlehen bis 10.000 €): https://www.stmb.bayern.de/wohnen/foerderung/barrierefreieswohnen/index.php
- KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
- KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
- § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
- Stadt Memmingen (Stadtportrait, Stadtteile): https://www.memmingen.de/
- Wikipedia, „Memmingen“ (Stadtgliederung, Einwohnerentwicklung, Stadtbild): https://de.wikipedia.org/wiki/Memmingen
Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellennachweise
- § 554 BGB (Erlaubnis baulicher Veränderungen, die der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen dienen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html ↩
- § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss bis 4.180 € je Maßnahme bzw. Pflegebedürftigem, bis 16.720 € bei mehreren Pflegebedürftigen): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html ↩
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, 20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html ↩
- KfW, Antragsstopp Zuschuss 455-B „Barrierereduzierung“ vom 31.07.2026 – 2026er-Mittel ausgeschöpft, keine neuen Anträge (Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html ↩
- KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/ ↩
- § 33 SGB V (Hilfsmittel; im Regelfall mit ärztlicher Verordnung, keine generelle Verordnungspflicht): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html ↩
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