Bodengleiche Dusche in Löhne: Nachrüsten, Kosten und Förderung (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 12 Min. Lesezeit

VorherBodengleiche Dusche in Löhne: Nachrüsten, Kosten und Förderung (2026) – Vorher: Badewanne mit hohem Rand
NachherBodengleiche Dusche in Löhne: Nachrüsten, Kosten und Förderung (2026) – Nachher: bodengleiche Dusche
Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Löhne ist mit rund 40.700 Einwohnern die drittgrößte Kommune im Kreis Herford – eine Stadt, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts rasant entwickelt hat. Über Jahrzehnte war Löhne als Standort der Küchenmöbelindustrie über die Region hinaus bekannt, und noch heute erinnert der Beiname „Weltstadt der Küchen“ an diese Zeit. Dazu kam die Rolle als Eisenbahnknoten, die die Stadt jedoch ab den 1970er-Jahren weitgehend eingebüßt hat. Geblieben ist eine Bausubstanz, die für den Badumbau sehr typisch ist: Die Werre durchquert das Stadtgebiet in der Ravensberger Mulde, ringsum liegen Siedlungshäuser, Reihenhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser aus den 1950er- bis 1980er-Jahren – errichtet in einer Zeit, als das Bad mit Einbauwanne zum Standard gehörte. Genau diese Häuser stellen heute ihre Besitzer vor eine Frage, die mit dem Älterwerden aufkommt: Bleibt die Wanne, oder wird eine bodengleiche Dusche eingebaut? Der Einstieg über den Wannenrand gilt als eine der häufigsten Sturzfallen im Haushalt; nach Angaben des Robert Koch-Instituts stürzt etwa ein Viertel der Menschen ab 65 Jahren mindestens einmal pro Jahr – das Bad ist dabei einer der typischen Orte. Wer früh umbaut, statt auf den ersten Sturz zu warten, gewinnt Sicherheit und behält die Kontrolle über die Gestaltung. Dieser Ratgeber erklärt für Löhne und die umliegenden Orte, was eine bodengleiche Dusche kostet, wie die Förderung läuft und worauf es bei der Bausubstanz vor Ort ankommt.

Direkt anfragen: Wanne zur Dusche zum Festpreis – unverbindlich und kostenlos.

Förderung in Löhne: Diese Zuschüsse senken die Kosten

Der wichtigste Zuschuss kommt von der Pflegekasse und gilt bundesweit – also auch in Löhne. Wer einen Pflegegrad 1 bis 5 hat, erhält für den Umbau des Badezimmers nach § 40 Abs. 4 SGB XI bis zu 4.180 €[1] als Zuschuss zu den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, sind es bis zu 16.720 €[1]. Voraussetzung ist, dass der Antrag vor dem Baubeginn bei der Pflegekasse eingeht. Nach dem Umbau werden die Rechnungen eingereicht, die Kasse erstattet den festgesetzten Betrag.

Förderweg Höhe Entscheidend
Pflegekasse (§ 40 Abs. 4 SGB XI)bis 4.180 €[1], bei mehreren Pflegebedürftigen bis 16.720 €[1]Pflegegrad 1–5, Antrag vor Baubeginn
KfW 455-B „Barrierereduzierung“ (über die NRW.BANK gelistet)10 % der Kosten, max. 2.500 €[2]seit 31.07.2026 gestoppt – keine neuen Anträge[3]
KfW 455-B „Altersgerechtes Haus“ (Standard-Variante)12,5 %, max. 6.250 €[2]kompletter Umbau, Sachverständiger; seit 31.07.2026 gestoppt[3]
NRW.BANK Kredit „Altersgerecht Umbauen“bis 50.000 €[4] je WohneinheitAntrag über die Hausbank
§ 35a EStG20 % des Lohnanteils, max. 1.200 €[5]/JahrLohnkosten separat ausgewiesen

Ein Rechenbeispiel als Richtwert: Eine Systemlösung mit Duschtasse, Paneelen und Demontage der alten Wanne kostet in Löhne üblicherweise um die 5.400 €. Mit Pflegegrad 2 übernimmt die Pflegekasse 4.180 €[1]. Vom Restbetrag von 1.220 € lässt sich der Lohnanteil zu 20 Prozent nach § 35a EStG[5] in der Steuererklärung geltend machen – vorausgesetzt, der Betrieb weist ihn separat aus. Der tatsächliche Eigenanteil sinkt damit je nach Lohnquote auf wenige hundert Euro. Alle Beträge sind Richtwerte, kein Ersatz für ein Angebot.

Wer noch keinen Pflegegrad hat, aber Unterstützung im Alltag braucht, sollte sich vor dem Umbau beraten lassen – kostenlos etwa beim Pflegestützpunkt im Kreis Herford oder direkt bei der Pflegekasse. Ohne Pflegegrad zahlt die Pflegekasse nicht. Dann bleiben der KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 €[4], über die Hausbank) und die Steuerermäßigung. Der KfW-Zuschuss 455-B zur Barrierereduzierung ist seit dem 31.07.2026 gestoppt, weil die 2026er-Mittel ausgeschöpft sind (Stand: September 2026)[3]; neue Anträge nimmt die KfW nicht an, eine Wiederaufnahme wird frühestens 2027 erwartet. Der Zuschuss ist ein KfW-Programm: Die NRW.BANK listet ihn in ihrer Förderübersicht, der Antrag läuft über die KfW. Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten: Förderung & Zuschüsse.

Was „bodengleich“ bedeutet – und wo der Unterschied zur Wanne liegt

Eine bodengleiche Dusche hat keine Schwelle: Die Duschfläche liegt auf dem Niveau des Badfußbodens, sodass man ohne Anheben der Füße hineingehen kann. Zwei Bauweisen haben sich durchgesetzt:

  • Geflieste, bodengleiche Dusche: Der Boden wird im Duschbereich mit Gefälle zum Ablauf eingearbeitet und nach DIN 18534 abgedichtet. Das Ergebnis ist optisch am saubersten, benötigt aber ausreichend Aufbauhöhe und mehrere Tage Trocknungszeit.
  • Systemlösung mit Duschtasse oder Duschboard: Eine Fertiglösung mit sehr flachem Aufbau (rund 3–4 Zentimeter) und Wandpaneelen. Sie kommt ohne großen Bodenaufbau aus, ist oft an einem Tag montiert und eignet sich besonders für den Bestand.

Der Unterschied zur Badewanne liegt auf der Hand: kein Übersteigen eines Wannenrands, keine rutschigen Kanten beim Ein- und Ausstieg. Ergänzend sind ein Klappsitz, Haltegriffe und ein rutschhemmender Bodenbelag sinnvoll, wenn die Kräfte nachlassen. „Barrierearm“ ist dabei nicht identisch mit „barrierefrei“ nach DIN 18040 – für die Förderung durch die Pflegekasse genügt in der Regel eine fachgerechte, stufenlos nutzbare Duschlösung; die Details klären Sie am besten mit dem Betrieb und der Kasse.

Nachrüsten in Löhne: Die Bausubstanz der Ortsteile

Löhne entstand 1969 aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden – bis heute gliedert sich die Stadt in die Kernstadt Löhne-Bahnhof sowie die Ortsteile Gohfeld, Mennighüffen und Obernbeck. Für den Umbau zur bodengleichen Dusche bedeutet die Struktur der Stadt einiges:

Kernstadt Löhne-Bahnhof: Der Ortskern ist um den früheren Bahnknoten gewachsen. Neben Geschosswohnungsbau der Nachkriegszeit stehen hier viele kleinere Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser, häufig vermietet. In Mietwohnungen braucht es die schriftliche Zustimmung des Vermieters – dient der Umbau der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen, besteht nach § 554 BGB ein Anspruch auf Erlaubnis[6]. Die Bäder in diesen Häusern sind oft kompakt geschnitten; wer die Wanne entfernt, gewinnt genau die Fläche, die für Bewegungsraum neben der Dusche fehlt.

Gohfeld: Der Ortsteil in Richtung Bad Oeynhausen ist von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägt, viele davon in den 1960er- und 1970er-Jahren gebaut, als die Küchenindustrie Arbeitskräfte anzog. Diese Häuser haben serielle Bäder mit Wanne und meist einen Bodenaufbau, der eine bodengleiche Dusche ohne Weiteres zulässt. Der Umbau ist hier in der Regel unkompliziert.

Mennighüffen: Der größte ländlich geprägte Ortsteil verbindet alte Hofstellen und dörfliche Kerne mit ausgedehnten Wohngebieten der Nachkriegszeit. In den älteren Gebäuden, die ursprünglich landwirtschaftlich genutzt wurden, sind Bäder oft später in ehemalige Wirtschaftsräume eingebaut worden – die Leitungswege und der Untergrund sind dann individuell zu prüfen. In den Siedlungshäusern ab den 1960er-Jahren gilt das Gleiche wie in Gohfeld: Standardbad, guter Bodenaufbau, überschaubarer Umbau.

Obernbeck: Auch hier wechseln sich ältere Höfe und Siedlungshäuser ab. Charakteristisch für die ganze Ravensberger Mulde ist der rote Ziegel: Die Backsteinarchitektur prägt alte Bauernhäuser ebenso wie die Wohnhäuser der 1950er- bis 1970er-Jahre. Aus statischer Sicht ist das selten ein Problem für die Dusche im Bad – entscheidend sind Deckenkonstruktion und Leitungsverlauf, die nur der Vor-Ort-Termin klären kann.

Die passende Lösung für jedes Löhner Bad

Die Wahl zwischen gefliester Dusche und Systemlösung hängt vom Gebäude ab:

  • Reihen- und Siedlungshäuser ab 1960: Hier ist fast immer genug Aufbauhöhe vorhanden. Eine geflieste, bodengleiche Dusche ist die Regel – sie wirkt hochwertig und lässt das Bad größer erscheinen.
  • Häuser mit Holzbalkendecken oder geringer Aufbauhöhe: In älteren Gebäuden und manchen umgebauten Hofgebäuden lässt sich der Boden nicht beliebig anheben. Dann ist die Systemlösung mit flacher Duschtasse die bewährte Alternative – sie kommt ohne Eingriff in die Decke aus.
  • Kleine Bäder in Mietwohnungen: Hier gewinnt man durch den Wannenausbau oft 60 bis 80 Zentimeter Raumbreite. Eine bodengleiche Dusche mit Glastrennwand und ein neuer Waschtisch machen aus dem beengten Bad einen gut nutzbaren Raum – ein Verkaufsargument, das auch Vermieter überzeugt.

Achten Sie bei jedem Angebot darauf, dass Demontage der Wanne, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534 und der Anschluss neuer Armaturen enthalten sind – sonst drohen Nachträge. Der Lohnanteil sollte separat ausgewiesen sein, sonst ist die Steuerermäßigung nach § 35a EStG nicht nutzbar.

Was der Umbau in Löhne kostet

Ausführung Kostenrahmen (Richtwerte 2026)
Systemlösung mit Duschtasse und Wandpaneelenca. 3.000–5.000 €
Bodengleiche, geflieste Dusche inkl. Abdichtungca. 5.000–8.000 €
Typische Gesamtkosten im Standardfallca. 4.000–6.500 €

Die Spannen entstehen durch Raumgröße, Materialwahl und Nebenarbeiten wie Elektroanschlüsse, Heizkörper-Umhängung oder das Erneuern von Fliesen über die Duschecke hinaus. Vergleichbar sind Angebote nur, wenn der Leistungsumfang identisch ist – holen Sie Festpreisangebote von zwei bis drei Betrieben mit Vor-Ort-Termin ein. Betriebe aus Löhne, Herford, Kirchlengern oder Bad Oeynhausen haben kurze Wege, das erleichtert auch Termine für Nachbesserungen innerhalb der Gewährleistung.

Der Ablauf in sechs Schritten

  1. Anfrage: Fotos und grobe Maße des Bads an zwei bis drei Fachbetriebe senden.
  2. Vor-Ort-Termin: Untergrund, Leitungen, Raummaße und Zugänglichkeit prüfen lassen (ca. 30–60 Minuten).
  3. Angebote vergleichen: Festpreise inklusive Demontage, Entsorgung und Abdichtung gegenüberstellen.
  4. Förderantrag stellen: Bei Pflegegrad zuerst den Antrag bei der Pflegekasse einreichen – vor Baubeginn.
  5. Umbau: Systemlösung meist an einem Tag, geflieste Dusche mit Trocknungszeiten in mehreren Tagen.
  6. Belege einreichen: Rechnungen bei der Pflegekasse einreichen, Zuschuss wird ausgezahlt; Lohnanteil für die Steuererklärung aufbewahren.

Der häufigste Fehler in der Praxis ist der verspätete Antrag: Wer erst nach dem Umbau zur Pflegekasse geht, erhält keinen Zuschuss. Planen Sie für die Bearbeitung einige Wochen ein und rechnen Sie vom gewünschten Umbautermin rückwärts.

Sicherheit geht über die Dusche hinaus

Die bodengleiche Dusche beseitigt die größte Hürde im Bad, aber sie ist selten die einzige Maßnahme, die ein Bad alterssicher macht. Nehmen Sie den Umbau zum Anlass, das ganze Bad mitzudenken:

  • Haltegriffe: An der Duschwand und neben dem WC montierte Haltegriffe sind die wirksamste Ergänzung zur Dusche. Sie werden vom Fachbetrieb mitgeführt und belastbar in der Wand verankert – nicht mit Saugnäpfen.
  • Duschklappsitz und Handbrause: Wer beim Duschen die Beine nicht mehr lange trägt, duscht im Sitzen. Ein Klappsitz an der Wand und eine Handbrause mit Brauseschlauch gehören deshalb zur sinnvollen Grundausstattung.
  • Rutschhemmung: Der Boden im Duschbereich und davor sollte bei Nässe nicht zur Rutschbahn werden. Der Fachbetrieb wählt den Belag nach der passenden Rutschhemmklasse aus; im Zweifel ist eine Sanierung des Belags günstiger als der nächste Sturz.
  • Licht und Kontraste: Helles, blendarmes Licht und gut erkennbare Kanten (etwa zwischen Wand und Boden) helfen dem älteren Auge – ein oft unterschätzter Beitrag zur Sturzprävention.
  • Badvorleger und Schwellen: Lose Teppiche und Vorleger gehören aus dem Bad entfernt; Türschwellen über zwei Zentimetern Höhe sollten abgeglichen werden, wenn der Boden ohnehin angefasst wird.

Wer diese Punkte zusammen mit der Dusche plant, nutzt den Handwerkereinsatz effizient – die Anfahrt und die Baustelleneinrichtung fallen nur einmal an, und der Lohnanteil lässt sich gebündelt nach § 35a EStG absetzen. Weitere Hinweise zu Stolperfallen im Bad: Barrierefreies Bad nach DIN 18040.

Die häufigsten Fragen

Was kostet eine bodengleiche Dusche in Löhne?

Im Standardfall rund 4.000–6.500 € inklusive Demontage und Entsorgung. Systemlösungen beginnen bei etwa 3.000 €, eine geflieste bodengleiche Dusche kann 8.000 € erreichen. Mit Pflegegrad sinkt der Eigenanteil durch den Zuschuss von bis zu 4.180 €[1] deutlich.

Bekomme ich die Förderung auch ohne Pflegegrad?

Die Pflegekasse zahlt nur bei Pflegegrad 1–5. Ohne Pflegegrad bleibt der zinsgünstige KfW-Kredit 159 (bis 50.000 €[4] über die Hausbank) sowie die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[5]. Der KfW-Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt (2026er-Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026)[3] und nimmt keine neuen Anträge an.

Kann ich in einer Mietwohnung in Löhne eine bodengleiche Dusche einbauen?

Nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters. Dient der Umbau der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen, können Sie die Erlaubnis nach § 554 BGB verlangen[6]. Klären Sie vorher, ob bei Auszug zurückgebaut werden muss – das lässt sich vertraglich regeln.

Wie lange dauert der Umbau in einem Löhner Reihenhaus?

Eine Systemlösung ist meist an einem Tag montiert. Eine geflieste, bodengleiche Dusche benötigt wegen der Trocknungszeiten von Abdichtung und Estrich mehrere Tage; rechnen Sie mit etwa einer Woche von der Demontage bis zur Endreinigung.

Geht eine bodengleiche Dusche bei Holzbalkendecken?

Häufig ja, aber nicht immer mit großem Bodenaufbau. Bei geringer Aufbauhöhe ist die Systemlösung mit flacher Duschtasse die sichere Alternative – sie kommt ohne Eingriff in die Deckenkonstruktion aus. Das klärt der Vor-Ort-Termin.

Wer hilft mir in Löhne bei der Antragstellung?

Der Pflegestützpunkt im Kreis Herford berät kostenlos zu Pflegegrad und Zuschüssen, ebenso die Pflegekasse selbst. Bewahren Sie Kostenvoranschlag und Rechnungen auf – sie werden für Kasse und Steuererklärung gebraucht.

Muss der ganze Badboden erneuert werden?

Nein. Abdichten muss der Bereich der Dusche nach DIN 18534, den übrigen Boden können Sie belassen. Ob ein sauberer Übergang ohne Stolperkante machbar ist, hängt vom Aufbau ab – auch das gehört in ein Festpreisangebot.

Lohnt sich der Umbau, wenn wir das Haus ohnehin bald verkaufen oder vermieten wollen?

In der Regel ja. Ein barrierearmes Bad gilt heute als wertsteigernde Modernisierung, und bei einer Vermietung spricht vieles für die Dusche: Die Nachfrage nach barrierearmen Wohnungen wächst, weil die Gesellschaft älter wird. Lassen Sie sich den Lohnanteil separat ausweisen – die Kosten lassen sich als Handwerkerleistung steuerlich geltend machen, und Vermieter können Modernisierungskosten anteilig auf die Miete umlegen.

Was tun, wenn das Bad keinen Platz für eine große Dusche bietet?

Dann wird der Grundriss neu gedacht: Die entfernte Wanne gibt in den meisten Löhner Bädern genug Raum frei, um eine Dusche mit 90 × 90 Zentimetern oder mehr plus Bewegungsfläche unterzubringen. In sehr kompakten Bädern helfen Eck-Duschsysteme oder eine Glasabtrennung statt einer teuren Duschkabine. Auch das gehört in die Planung des Fachbetriebs.

Fazit

Ob im Reihenhaus in Gohfeld, im Siedlungshaus in Obernbeck oder in der Mietwohnung in der Kernstadt Löhne-Bahnhof: Die Löhner Bausubstanz lässt für fast jede Situation eine bodengleiche Dusche zu. Der Weg ist überall derselbe – ehrlicher Vor-Ort-Termin, vergleichbare Festpreisangebote, Förderantrag vor dem Baubeginn. Wer diese Reihenfolge einhält, bekommt in Löhne eine sichere Dusche zu einem kalkulierbaren Preis, mit bis zu 4.180 €[1] Unterstützung von der Pflegekasse. Mehr zum Nachrüsten und zu den Lösungen im Bestand: Wanne zur Dusche umbauen.

Quellen

  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss bis 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • KfW, Antragsstopp des Zuschusses 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • NRW.BANK, Investitionszuschuss und Kredit „Altersgerecht Umbauen“: https://www.nrwbank.de/de/privatpersonen/wohneigentum-gestalten/barrierefrei-umbauen/
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Mieters zum Umbau): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  • Stadtporträt und Strukturdaten der Stadt Löhne: https://de.wikipedia.org/wiki/Löhne und https://www.loehne.de/

Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Kostenangaben sind Richtwerte, keine Angebote. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen; Zuschuss bis 4.180 €, bei mehreren Pflegebedürftigen bis 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  2. KfW-Zuschuss 455-B, gelistet bei der NRW.BANK (Konditionen des ausgesetzten Programms: 10 %, max. 2.500 €; Standard „Altersgerechtes Haus“: 12,5 %, max. 6.250 €): https://www.nrwbank.de/de/privatpersonen/wohneigentum-gestalten/barrierefrei-umbauen/
  3. KfW, Antragsstopp des Zuschusses 455-B vom 31.07.2026 (2026er-Mittel ausgeschöpft; keine neuen Anträge; Stand: September 2026): https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  4. KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (zinsgünstig, bis 50.000 € je Wohneinheit, Antrag über die Hausbank): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  5. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen: 20 % der Arbeitskosten, höchstens 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  6. § 554 BGB (Erlaubnisanspruch des Mieters für bauliche Veränderungen zur Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html

Jetzt Angebot anfragen

Von der Beratung bis zur Abnahme: der Umbau zur bodengleichen Dusche – mit Förderung bis 4.180 €. Zur Seite ›