Barrierefreies Bad in Haan: Umbau, DIN 18040 und Förderung (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 12 Min. Lesezeit

VorherBarrierefreies Bad in Haan: Umbau, DIN 18040 und Förderung (2026) – Vorher: Badewanne mit hohem Rand
NachherBarrierefreies Bad in Haan: Umbau, DIN 18040 und Förderung (2026) – Nachher: bodengleiche Dusche
Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Haan liegt am westlichen Rand des Bergischen Landes, dort, wo die bergischen Höhen in die Niederrheinische Bucht übergehen: 17 Kilometer östlich von Düsseldorf, 12 Kilometer südwestlich von Wuppertal. Rund 30.000 Einwohner leben auf 24,2 Quadratkilometern zwischen den Tälern von Düssel und Itter – die Itter bildet weite Strecken der Stadtgrenze zu Solingen. Das Höhenprofil reicht von 72 Metern in den Tallagen bis 213 Meter auf den Höhen, und architektonisch zählt Haan eindeutig zum Bergischen Land: Fachwerkhäuser und Schieferfassaden prägen die Ortsbilder, vom wilhelminischen Alten Markt in der Kernstadt bis zum denkmalgeschützten Ensemble in Gruiten-Dorf. Wer hier ein Bad barrierefrei umbauen möchte, plant am konkreten Haus – nicht am Standardschnitt. Dieser Ratgeber nennt zuerst die Zahlen, dann die Norm, die Fördertöpfe und die Eigenheiten der Haaner Bausubstanz.

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Was ein barrierefreies Bad in Haan kostet

Die folgenden Spannen sind bundesweit übliche Richtwerte; Angebote von Fachbetrieben aus Haan, Hilden, Mettmann, Solingen und Wuppertal bewegen sich in diesem Rahmen. Maßgeblich sind Raumgröße, Untergrund und der Umfang der Nebenarbeiten:

Maßnahme Kostenrahmen (Richtwert)
Wanne ausbauen, bodengleiche Dusche (Duschelement, gefliest)ca. 4.000–6.000 €
Systemlösung mit flacher Duschtasse und Wandpaneelenca. 3.000–5.000 €
Zusätzlich: Türverbreiterung auf mind. 90 cm Durchgangca. 800–2.000 €
Haltegriffe, Stützklappgriff, Armaturenumstellungca. 300–1.000 €
Kompletter barrierearmer Umbau inkl. Elektrik und Heizkörperab ca. 7.000–10.000 €

Ein Rechenbeispiel aus der Praxis: Wer in einem Haaner Reihenhaus aus den 1970er-Jahren die Wanne durch eine geflieste bodengleiche Dusche ersetzt und die Tür auf 90 Zentimeter verbreitert, kalkuliert mit etwa 6.000–7.500 €. Mit Pflegegrad deckt der Zuschuss der Pflegekasse von 4.180 €[1] mehr als die Hälfte; zusätzlich sind 20 Prozent des Lohnanteils nach § 35a EStG[2] absetzbar (maximal 1.200 € pro Jahr), wenn der Lohnanteil auf der Rechnung separat ausgewiesen ist. Achten Sie bei allen Angeboten darauf, dass Demontage, Entsorgung und Abdichtung nach DIN 18534 im Festpreis enthalten sind – Nachträge entstehen erfahrungsgemäß dort, wo nur die Montage kalkuliert wurde.

Barrierefrei nach DIN 18040-2: Worauf es im Bad ankommt

Wer von einem „barrierefreien Bad“ spricht, meint in der Regel die Anforderungen der DIN 18040-2, der Planungsnorm für barrierefreies Bauen in Wohnungen. Für den Umbau im Bestand sind die wichtigsten Punkte:

  • Bewegungsflächen: Vor Dusche und WC sind Flächen von mindestens 120 × 120 Zentimetern vorgesehen. In kleinen Bädern älterer Haaner Häuser ist das oft der Punkt, an dem die Wanne weichen muss, damit Platz entsteht.
  • Türbreiten: Lichte Durchgangsbreiten ab 80 Zentimetern (DIN 18040-2, Wohnungstüren); wer dauerhaft mit dem Rollstuhl fährt, plant 90 Zentimeter ein. Türen aus den 1960er- und 1970er-Jahren haben häufig nur 70 bis 75 Zentimeter – die Verbreiterung gehört dann zum Umfang.
  • Bodengleiche Dusche: Der Duschbereich soll stufenlos erreichbar sein, mit rutschhemmendem Belag (die DIN 18040-2 verlangt im Duschbereich mindestens Bewertungsgruppe B nach DIN 51097; üblich sind R10-Fliesen mit B-Einstufung) und genug Fläche, um auch im Sitzen zu duschen – mit Duschklappsitz oder mobilem Hocker.
  • Armaturen und Griffe: Einhebelmischer, Haltegriffe neben WC und Dusche sowie Bedienelemente in einer Höhe, die im Sitzen und Stehen erreichbar ist.

Die Norm gilt für Neubauten verpflichtend, beim Umbau im Bestand ist sie die fachliche Richtschnur – nicht jeder Punkt lässt sich in jedem Haus erfüllen, und die Norm selbst erlaubt Abwägungen. Lassen Sie sich vom Fachbetrieb schriftlich bestätigen, welche Punkte in Ihrem Haus erreichbar sind und wo Kompromisse nötig sind. Wie ein barrierefreies Bad im Detail geplant wird und welche Lösungen es gibt, erklärt der Ratgeber auf Barrierefreies Bad nach DIN 18040.

Förderung: Welche Töpfe 2026 offen sind

Für Haaner Haushalte gelten die nordrhein-westfälischen Förderwege – die Übersicht:

Förderweg Art Höhe Voraussetzung
Pflegekasse (§ 40 Abs. 4 SGB XI)Zuschussbis 4.180 €, bei mehreren Pflegebedürftigen bis 16.720 €[1]Pflegegrad 1–5, Antrag vor Baubeginn
KfW 455-B „Barrierereduzierung“ (über die NRW.BANK gelistet)Zuschuss10 %, max. 2.500 €[3]seit 31.07.2026 gestoppt[4] – keine neuen Anträge (Mittel ausgeschöpft, Stand: September 2026)
KfW 455-B „Altersgerechtes Haus“ (über die NRW.BANK gelistet)Zuschuss12,5 %, max. 6.250 €[3]vollständiger Umbau nach Standard, Sachverständiger; ebenfalls seit 31.07.2026 ausgesetzt[4]
NRW.BANK „Altersgerecht Umbauen“Kreditbis 50.000 € je Wohneinheitauch ohne Pflegegrad, über die Hausbank
KfW-Kredit 159Kreditbis 50.000 €[5] je Wohneinheitauch ohne Pflegegrad
§ 35a EStGSteuerermäßigung20 % des Lohnanteils, max. 1.200 €/Jahr[2]Lohnanteil separat ausgewiesen

Der frühere KfW-Zuschuss 455-B zur Barrierereduzierung ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] – die 2026er-Mittel sind ausgeschöpft, neue Anträge werden nicht angenommen (Stand: September 2026); eine Wiederaufnahme wird frühestens 2027 erwartet. Der Zuschuss ist ein KfW-Programm (455-B); die NRW.BANK listet es in ihrer Förderübersicht, der Antrag läuft über die KfW. Damit ist der Pflegekassen-Zuschuss der wichtigste echte Zuschuss für Haaner Haushalte. Wer keinen Pflegegrad hat, finanziert über den NRW.BANK-Kredit oder den KfW-Kredit 159 und nutzt die Steuerermäßigung.

Beratung vor Ort: Der Kreis Mettmann, der sich als „Neanderland“ vermarktet, bündelt die Angebote zum Älterwerden in der Wohnberatung; die Pflegestützpunkte in Haan und im Kreis beraten kostenlos zu Pflegegrad und Zuschuss. Die Angebote ändern sich regelmäßig – ein Anruf bei der Stadt Haan oder beim Pflegestützpunkt klärt, was aktuell verfügbar ist.

Bausubstanz in Haan: Fachwerk, Schiefer und Nachkriegsbestand

Kernstadt Haan. Der alte Ortskern rund um den Alten Markt zeigt die wilhelminische Bauphase des frühen 20. Jahrhunderts; an der Kaiserstraße steht die evangelische Kirche von 1864, deren Backsteinbau den Vorgänger aus dem 9. Jahrhundert ersetzte – der alte Türstein ist bis heute erhalten. Um den Kern herum liegen zahlreiche kleine Wohnplätze mit bergischen Namen wie Backesheide, Bottenberg, Bech oder Breidenmühle, dazu die Wohngebiete der 1950er- bis 1990er-Jahre. In den älteren Häusern sind die Bäder oft nachträglich eingebaut: kleine Grundrisse, enge Türen, wenig Bewegungsfläche. Hier entscheidet der Vor-Ort-Termin, was geht – häufig ist die Systemlösung mit flacher Duschtasse die pragmatische Antwort, weil sie ohne Eingriff in Decken und Wände auskommt.

Gruiten. Seit dem 1. Januar 1975 gehört die ehemals selbstständige Gemeinde Gruiten zu Haan. Rund 6.000 Menschen leben hier, verteilt auf Gruiten-Dorf und die neueren Lagen rund um den Bahnhof Haan-Gruiten. Gruiten-Dorf gilt als die größte intakte historische Siedlung auf Haaner Stadtgebiet: Fachwerkhäuser reihen sich um Kirche und Friedhof, das „Haus am Quall“ reicht mit einem Gebäudetrakt bis ins 14. Jahrhundert zurück, und das Ensemble aus evangelisch-reformierter Kirche (1721), Predigthaus (1682) und Altem Pfarrhaus (1764) zeigt, wie bergische Dörfer aussahen. Für den Badumbau bedeutet diese Substanz: Holzbalkendecken und historische Grundrisse sind die Regel, nicht die Ausnahme. Bodengleiche Duschen sind auch hier meist möglich – aber selten in der aufwendig gefliesten Variante mit neuem Estrich. Duschelement oder flache Duschtasse sind die bewährten Wege.

Ittertal und die Höhenlagen. Zwischen Haan und Solingen schlängelt sich das Ittertal; an den Hängen und auf den Höhen stehen Einfamilienhäuser aus mehreren Jahrzehnten, oft mit Hanggeschossen. Bei Häusern in Hanglage sitzt das Bad nicht selten über einem Keller- oder Souterrainraum mit Betondecke – eine gute Voraussetzung für den Estrichaufbau. Wer dagegen in einem älteren Fachwerkhaus am Hang wohnt, sollte mit der Deckenkonstruktion rechnen, die ein Vor-Ort-Termin klären muss. Rund um Gruiten-Dorf erinnern die aufgelassenen Kalksteinbrüche an die industrielle Vergangenheit der Gegend – die alten Bruchkanten sind heute Lebensraum für seltene Arten, gebaut wird in den Wohnlagen oberhalb.

Die passende Umbau-Lösung für Haaner Bäder

  1. Wanne raus, bodengleiche Dusche mit Gefälle-Estrich: Die wertigste Lösung für Häuser mit Betondecken und ausreichender Aufbauhöhe – typisch für die Nachkriegs- und Reihenhausbestände der 1960er- bis 1990er-Jahre.
  2. Duschelement beziehungsweise Duschboard: Das Abdichtungssystem mit werkseitigem Gefälle wird auf den Bestandsboden gesetzt und gefliest. Geringe Aufbauhöhe, keine großen Eingriffe – die Lösung für Fachwerkhäuser und knappe Deckenhöhen.
  3. Flache Duschtasse mit Wandpaneelen: Die schnellste Variante, oft in einem Tag montiert, mit Aufbauhöhen ab etwa 3 Zentimetern. Erste Wahl in Mietwohnungen, weil sie bei Auszug leichter rückbaubar ist.

In allen drei Fällen gilt: Abdichtung nach DIN 18534, rutschhemmende Oberflächen und von Anfang an eingeplante Haltegriffe gehören in jedes Angebot.

Der Ablauf in Kürze

Schritt Was passiert Zeitbedarf
1. Bedarf klärenWohnberatung oder Pflegestützpunkt einschalten, ggf. Pflegegrad beantragenje nach Fall Wochen
2. Angebote2–3 Fachbetriebe mit Vor-Ort-Termin in Haan, Festpreise vergleichen1–2 Wochen
3. FörderanträgePflegekasse vor Baubeginn, ggf. NRW.BANK/KfW2–6 Wochen Bearbeitung
4. VergabeFestpreisangebot mit Abdichtung und Terminvereinbarung
5. UmbauSystemlösung ca. 1 Tag, geflieste Dusche mehrere Tage1–5 Tage
6. BelegeRechnungen einreichen, Zuschuss wird ausgezahltdanach

Wer vom Wunschtermin rückwärts plant, kommt in Haan realistisch auf acht bis zwölf Wochen Vorlauf. Viele Haaner pendeln zur Arbeit nach Düsseldorf, Wuppertal oder in den Kreis – klären Sie die Termine für den Umbau früh, Betriebe planen Baustellen lieber mit festen Anwesenheitszeiten.

Typische Herausforderungen in Haan

  1. Kleine Bäder in alter Bausubstanz: In Fachwerk- und Schieferhäusern sind die Bäder oft spät und beengt eingebaut worden. Türverbreiterungen stoßen hier schneller an tragende Wände als in Neubauten – die Systemlösung umgeht viele dieser Grenzen.
  2. Holzbalkendecken in Gruiten-Dorf und den Weilern: Geflieste bodengleiche Duschen brauchen einen tragfähigen Untergrund mit Aufbauhöhe. Wo die Decke aus Holz ist, entscheiden Duschelement oder Duschtasse.
  3. Hanglagen mit Souterrain-Bädern: Grundsätzlich gut für den Estrichaufbau, aber oft mit alten Leitungen und wenig Tageslicht – Elektrik und Belüftung gehören dann mit auf die Liste.
  4. Knappe Handwerkerkapazitäten: Die Nachfrage im Kreis Mettmann ist hoch. Wer Förderantrag und Angebote früh startet, sichert sich die besseren Termine.

Mietwohnung oder Eigentum

Auch in Haan ist ein Teil der Wohnungen vermietet, gerade in der Kernstadt und in den Geschosswohnungsbauten der Nachkriegszeit. Als Mieter brauchen Sie die schriftliche Zustimmung des Vermieters; Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen haben nach § 554 BGB[6] einen Anspruch auf die Erlaubnis der baulichen Veränderung. Besprechen Sie den Rückbau bei einem späteren Auszug – die flache Duschtasse ist dann die einfachere Lösung. In Eigentumswohnungen ist vor dem Eingriff die Teilungserklärung zu prüfen; greift der Umbau in die Bausubstanz ein, entscheidet je nach Satzung die Eigentümergemeinschaft.

Die meistgestellten Fragen

Was kostet ein barrierefreies Bad in Haan wirklich?

Als Richtwert: Der Wannenumbau zur bodengleichen Dusche liegt bei 4.000–6.000 €, die Systemlösung ab etwa 3.000 €. Türverbreiterung (800–2.000 €), Elektrik oder Heizkörper kommen je nach Haus dazu. Der Pflegekassen-Zuschuss von bis zu 4.180 €[1] deckt den klassischen Fall weitgehend.

Mein Haus in Gruiten-Dorf ist ein Fachwerkhaus. Ist eine bodengleiche Dusche überhaupt möglich?

Häufig ja, nur selten in der gefliesten Variante mit Estrichaufbau. Bei Holzbalkendecken sind Duschelement oder flache Duschtasse die sicheren Wege – beides ergibt eine stufenlos erreichbare Dusche. Das klärt nur der Vor-Ort-Termin.

Bekomme ich Förderung, wenn ich keinen Pflegegrad habe?

Die Pflegekasse zahlt nur mit Pflegegrad. Ohne Pflegegrad helfen der NRW.BANK-Kredit und der KfW-Kredit 159 (je bis 50.000 €[5]). Der frühere Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] – neue Anträge werden nicht angenommen (Mittel ausgeschöpft, Stand: September 2026).

Muss die Tür bei einem Umbau in einer Mietwohnung in Haan-Mitte verbreitert werden?

Nur wenn die lichte Breite nicht ausreicht: Für die Rollstuhlnutzung sind 90 Zentimeter nötig, mit dem Rollator genügen 80 Zentimeter. Mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters ist die Verbreiterung möglich – Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen können die Erlaubnis nach § 554 BGB[6] verlangen. Ob der Eingriff in die Wand trägt, klärt der Vor-Ort-Termin.

Was bedeutet DIN 18040-2 für meinen Umbau?

Sie ist die Planungsnorm für barrierefreies Wohnen: Bewegungsflächen von 120 × 120 cm vor Dusche und WC, Türbreiten ab 80 cm (90 cm bei Rollstuhlnutzung), stufenlose Dusche, Haltegriffe. Beim Umbau im Bestand gilt sie als fachliche Richtschnur, nicht jeder Punkt ist in jedem Haus erfüllbar – lassen Sie sich schriftlich bestätigen, was geht.

Wo bekomme ich in Haan Beratung?

Bei der Wohnberatung des Kreises Mettmann, bei den Pflegestützpunkten in Haan und im Kreis sowie bei der Stadt Haan. Die Angebote wechseln regelmäßig – ein Anruf klärt, was aktuell verfügbar ist.

Wie lange dauert der Umbau in einem Reihenhaus der 1970er-Jahre?

Die Systemlösung ist oft in einem Tag montiert. Eine geflieste bodengleiche Dusche braucht inklusive Trocknungszeiten mehrere Tage – plus Vorlauf für Angebote und Förderzusagen von acht bis zwölf Wochen.

Ist ein Bad in einem Haus im Ittertal mit Hanglage teurer als in der Ebene?

Nicht zwangsläufig. Entscheidend ist die Decke über dem Bad: Betondecken erlauben fast immer den Estrichaufbau. Kostenunterschiede entstehen eher durch alte Leitungen oder enge Zugänge für Material und Geräte – beides gehört in ein Festpreisangebot.

Fazit

Haan bietet für fast jede Wohnbiografie die passende Ausgangslage: Nachkriegs- und Reihenhausbestände mit standardisierten Bädern, in denen die bodengleiche Dusche unkompliziert machbar ist, und historische Substanz in Kernstadt und Gruiten-Dorf, in der Duschelement und Duschtasse die pragmatischen Lösungen sind. Entscheidend bleiben drei Punkte: der ehrliche Vor-Ort-Termin, der Decke und Leitungen prüft; ein Festpreisangebot, das Rückbau und Abdichtung einschließt; und der Förderantrag vor dem Baubeginn. Mit Pflegegrad fließen bis zu 4.180 €[1] von der Pflegekasse – dann wird aus dem Wunsch nach einem sicheren Bad in Haan ein finanzierbares Projekt.

Quellen

  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • NRW.BANK, Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung – Investitionszuschuss (10 % / max. 2.500 €, Altersgerechtes Haus 12,5 % / max. 6.250 €): https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15730/altersgerecht-umbauen---barrierereduzierung---investitionszuschuss.html
  • NRW.BANK, Altersgerecht Umbauen – Kredit (max. 50.000 € je Wohneinheit): https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15208/altersgerecht-umbauen---kredit.html
  • KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  • Stadt Haan (Stadtporträt, Ortsteile, Gruiten): https://www.haan.de
  • Kreis Mettmann (Neanderland, Wohnberatung, Pflegestützpunkte): https://www.kreis-mettmann.de
  • pflege.de, „Wanne raus, Dusche rein“ (Kostenrichtwerte): https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/badezimmer/wanne-zur-dusche/

Stand: September 2026. Preise sind Richtwerte; Förderprogramme können sich ändern. Vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss bis 4.180 € bzw. 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  2. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  3. NRW.BANK, Produktübersicht „Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ (KfW-Programm 455-B, Konditionen des ausgesetzten Programms): https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15730/altersgerecht-umbauen---barrierereduzierung---investitionszuschuss.html
  4. KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026 (Stand: September 2026): https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  5. KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  6. § 554 BGB (Erlaubnis baulicher Veränderungen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html

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