Badumbau im Altbau: Was möglich ist, was er kostet und wie Sie fördern lassen

Ein Badezimmer im Altbau hat seinen eigenen Charakter – und beim Umbau zur Dusche auch eigene Hürden. Anders als im Neubau sind Fußbodenaufbau, Entwässerung und Wandsubstanz nicht auf eine ebenerdige Dusche ausgelegt. Der Badumbau im Altbau ist dennoch fast immer möglich; entscheidend sind die vorhandene Aufbauhöhe, der Zustand der Leitungen und eine realistische Planung. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es beim Badumbau im Altbau ankommt, mit welchen Kosten Sie rechnen sollten und welche Förderung Ihnen zusteht.
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Die typischen Herausforderungen im Altbau
Fußbodenaufbau und Estrich
In Altbauten liegt das Badezimmer häufig auf einer Holzbalkendecke oder auf einem alten Estrich ohne nennenswerte Dämmung. Für eine bodengleiche Dusche muss der Boden im Duschbereich abgesenkt oder aufgebaut werden. Üblich sind Aufbauhöhen zwischen 50 und 100 Millimetern; eine umlaufende Duschrinne kommt laut Fachangaben teils schon mit 40 bis 45 Millimetern aus (emax-haustechnik.de). Liegt die vorhandene Aufbauhöhe darunter, braucht es Lösungen wie flache Duschrinnen mit Ablaufpumpe oder ein Duschfertigelement. Die technischen Details der ebenerdigen Ausführung im Bestand behandelt unser Ratgeber zur bodengleichen Dusche im Altbau.
Holzbalkendecke
Eine Holzbalkendecke ist kein Hindernis, verlangt aber Sorgfalt: Der Unterbau muss tragfähig sein, und die Abdichtung ist besonders wichtig, weil Feuchtigkeit in Holz langfristig Schäden verursacht. Fachfirmen verwenden hier oft Systemlösungen mit eigener Abdichtungsebene, damit keine Nässe in die Konstruktion gelangt. Lassen Sie die Statik im Zweifel vom Fachbetrieb beurteilen.
Alte Leitungen
Bleirohre, verzinkte Stahlrohre oder ein ungünstig liegender Abfluss sind im Altbau keine Seltenheit. Beim Badumbau werden die Wasserleitungen meist erneuert, weil sie sonst die Gewährleistung des neuen Badezimmers gefährden. Der Abfluss entscheidet über die Entwässerung der Dusche: Liegt das Abwasserrohr höher als der geplante Bodenablauf, ist eine bodengleiche Dusche mit Schwerkraftentwässerung nicht ohne Weiteres möglich. Hier bieten Hersteller Ablaufpumpen an, die mit einer Aufbauhöhe von nur rund 75 Millimetern auch in flachen Altbau-Böden funktionieren (dallmer.de, haustec.de).
Feuchtigkeit und Lüftung im fensterlosen Altbad
Viele Altbäder haben kein Fenster – und genau dort entstehen die häufigsten Feuchteschäden. Ohne natürliche Lüftung muss die Abluft über einen Ventilator in den Abluftkanal geführt werden; prüfen Sie, ob dieser Kanal vorhanden und funktionsfähig ist. Beim Badumbau gehört deshalb eine ausreichende Lüftung mit in die Planung: Wer das Bad nach dem Umbau nicht ausreichend entlüften kann, riskiert Schimmel an Fugen und Wänden – unabhängig davon, wie sorgfältig abgedichtet wurde. Fragen Sie den Fachbetrieb, ob der bestehende Lüfter für die neue Belastung reicht oder ein leistungsfähigeres Gerät eingebaut werden sollte. Trocknungszeiten für Estrich und Abdichtung verlängern sich in fensterlosen Räumen ohnehin; manche Betriebe setzen deshalb mobile Trocknungsgeräte ein, um die Bauzeit zu verkürzen.
Technik-Tabelle: Untergrund, Herausforderung, Lösung
| Untergrund | Herausforderung | Typische Lösung |
|---|---|---|
| Alter Estrich | Zu wenig Aufbauhöhe für Gefälle | Flache Duschrinne, Aufbau mit Ausgleichsmasse |
| Holzbalkendecke | Feuchtigkeit, fehlende Dämmung | Duschfertigelemente mit Abdichtungsebene |
| Hoher Abflussanschluss | Kein Gefälle zur Entwässerung | Ablaufpumpe (ca. 75 mm Aufbauhöhe) |
| Alte Wasserleitungen | Korrosion, kein Anschluss | Leitungen erneuern, Armaturen neu anschließen |
| Denkmalschutz | Genehmigungspflicht, Substanzschutz | Frühzeitig mit der Denkmalbehörde sprechen (Details in unserem Ratgeber Badumbau im Denkmalschutz) |
Wann welche Lösung: die Entscheidungstabelle
Die Technik-Tabelle zeigt, welche Lösung zum Untergrund passt. Die Entscheidungstabelle beantwortet die Frage, welche Variante für Ihre Situation die richtige ist:
| Kriterium | Geflieste Dusche mit Rinne | Duschfertigelement | Ablaufpumpe | Duschkabine über der Wanne |
|---|---|---|---|---|
| Nötige Aufbauhöhe | ab ca. 80–100 mm | ab ca. 50–70 mm | ab ca. 75 mm im Ablaufbereich | keine |
| Abfluss/Gefälle | Schwerkraft möglich | Schwerkraft möglich | nötig, wenn der Abfluss zu hoch liegt | vorhandener Wannenablauf genügt |
| Optik | Nahezu bodengleich, Fliesen integriert | Bodengleich, Fliesen werden darauf verlegt | Bodengleich, Pumpe arbeitet hörbar und braucht Wartung | Wanne bleibt sichtbar |
| Bauaufwand | Hoch: Estrich, Abdichtung, Trocknungszeiten | Mittel | Mittel | Gering |
| Kosten (Richtwerte) | 5.000–8.000 € | 3.000–5.000 € | je nach System und Aufwand | je nach Modell – Angebot einholen |
| Typische Zielgruppe | Optik, Werterhalt, dauerhaft bodengleich | Altbau mit wenig Aufbauhöhe | Flacher Boden, hoher Abflussanschluss | Geringes Budget, Wanne soll bleiben |
So lesen Sie die Tabelle: Zählen Sie, welche Spalte bei den meisten Kriterien für Sie zutrifft. Liegt der Abfluss zu hoch, führt an der Ablaufpumpe meist kein Weg vorbei – unabhängig vom Budget. Ist die Aufbauhöhe vorhanden, entscheiden Zeit und Budget zwischen Rinne und Fertigelement. Die Duschkabine über der Wanne ist die preiswerteste Lösung, löst das Sturzrisiko beim Einstieg aber nur teilweise – Details im Ratgeber Badewanne mit Einstiegstür.
Typische Ausgangslage: Das Altbau-Bad ohne Fenster
Ein typisches Szenario für den Badumbau im Altbau: eine Miet- oder Eigentumswohnung in einem Haus aus den 1910er- bis 1960er-Jahren, das Bad etwa vier Quadratmeter groß, ohne Fenster, mit Badewanne an der Längswand und einem Abfluss, der Jahrzehnte alt ist. Der Fußboden liegt auf einer Holzbalkendecke, der Estrich ist brüchig. Die Bewohnerin oder der Bewohner wird älter, der Einstieg in die Wanne fällt zunehmend schwer – der Wunsch nach einer Dusche ist da, aber viele Berichte und Handwerkeraussagen widersprechen sich, was überhaupt möglich ist.
In dieser Ausgangslage entscheidet der Vor-Ort-Termin der Fachfirma fast alles: Gemessen wird die vorhandene Aufbauhöhe im Duschbereich, geprüft werden Deckenkonstruktion, Abflusslage und Leitungszustand. Häufig stellt sich heraus, dass eine bodengleiche Dusche mit flacher Rinne oder Ablaufpumpe machbar ist, auch wenn das Gefälle zunächst nicht zu reichen scheint. Der Umbau dauert im Altbau länger als im Neubau, weil Estrich, Abdichtung und Fliesen Trocknungszeiten brauchen und Leitungsarbeiten dazukommen. Wer das von Anfang an einplant, ist später nicht überrascht.
Was kostet der Badumbau im Altbau?
Eine einfache bodengleiche Dusche beginnt preislich bei etwa 1.500 Euro; mit Fliesen, Abdichtung und Glasabtrennung landen viele Projekte eher bei 2.500 bis 4.000 Euro (emax-haustechnik.de, gira.de). Für den Umbau zur ebenerdigen Dusche im Altbau sind nach Marktangaben eher 3.500 bis 8.000 Euro realistisch (gira.de). Auch altersgerecht-modernisieren.de nennt für den Badumbau ähnliche Größenordnungen und weist auf die Abhängigkeit von Untergrund und Ausstattung hin. Der Aufschlag gegenüber dem Neubau entsteht durch Ausgleichsmaßnahmen am Boden, die Erneuerung von Leitungen und die aufwendigere Abdichtung.
Diese Beträge sind Richtwerte, keine Festpreise. Ein verbindliches Angebot erfordert einen Vor-Ort-Termin der Fachfirma. Lassen Sie sich immer ein Leistungsverzeichnis geben, das auch Demontage, Entsorgung und Abdichtung enthält – dann können Sie Angebote wirklich vergleichen. Achten Sie darauf, dass die Trocknungs- und Wartezeiten (zum Beispiel nach Estricharbeiten) eingeplant sind, denn sie verlängern die Umbauzeit im Altbau spürbar.
Kosten im Detail: Woher der Altbau-Aufschlag kommt
Der Preis im Altbau setzt sich aus Positionen zusammen, die im Leistungsverzeichnis stehen sollten. Woher der Aufschlag gegenüber dem Neubau kommt, lässt sich an diesen Punkten festmachen (Richtwerte, Quellen: emax-haustechnik.de, gira.de, dallmer.de):
- Demontage und Entsorgung: Alte Wanne, Fliesen und oft mehrschichtige Bodenaufbauten entfernen. In oberen Etagen kommt die Entsorgung über Treppenhaus und Aufzug hinzu.
- Untergrund und Ausgleich: Alten Estrich ausgleichen, bei Holzbalkendecke ein Duschfertigelement mit eigener Abdichtungsebene einbauen. Das ist im Altbau aufwendiger als im Neubau.
- Abdichtung: Feuchtraum-Abdichtung nach DIN 18534 – im Bestand besonders wichtig, weil die Bausubstanz empfindlicher ist.
- Leitungsarbeiten: Wasserleitungen erneuern, Abfluss neu anschließen oder eine Ablaufpumpe (ca. 75 mm Aufbauhöhe, dallmer.de) vorsehen. Diese Position fehlt im Neubau oft ganz.
- Duschfläche, Armaturen, Glas: Hier unterscheiden sich die Angebote am stärksten – achten Sie auf Marke und Ausführung.
- Nebenarbeiten: Endreinigung, Kleinmaterial, ggf. Malerarbeiten.
Preisvergleich im Altbau: Worauf Sie achten sollten
Beim Vergleich von Altbau-Angeboten zählt weniger die Gesamtsumme als die Frage, ob alle Angebote dieselbe Leistung enthalten. Ein Angebot, das den Bodenausgleich, die Leitungsarbeiten und die Entsorgung nicht ausweist, wirkt schnell günstiger – und wird später teurer. Prüfen Sie deshalb, ob in jedem Angebot dieselben Positionen stehen: Demontage und Entsorgung, Untergrundvorbereitung, Abdichtung nach DIN 18534, Duschfläche, Armaturen, Glas und Montage. Fragen Sie außerdem nach, welche Lösung für den Abfluss vorgesehen ist (Rinne, Fertigelement oder Ablaufpumpe) – hier unterscheiden sich die Konzepte und damit die Preise am stärksten. Ein seriöser Anbieter legt die Unterschiede offen und erklärt, warum sein Konzept mehr kostet. Wenn zwei Angebote bei identischer Leistung stark auseinanderliegen, lassen Sie sich die Differenz schriftlich begründen.
Als Faustregel für die Einordnung: Je geringer die vorhandene Aufbauhöhe und je älter die Leitungen, desto eher liegt das Angebot am oberen Ende der Spanne. Lassen Sie sich erklären, welche Position welchen Betrag ausmacht – ein seriöser Betrieb kann das aufgeschlüsselt darlegen.
Drei Rechenbeispiele für den Altbau
Die folgenden Rechnungen sind Richtwerte zur Einordnung – keine Angebote und keine Zusagen. Sie zeigen, wie sich Kosten und Förderung in typischen Altbau-Konstellationen zusammensetzen.
Beispiel 1: Systemlösung auf Holzbalkendecke. Angebot über 4.500 € (Duschfertigelement mit Abdichtungsebene, Wandpaneele, Armaturen, Montage). Bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 €[1] je Maßnahme (§ 40 Abs. 4 SGB XI) – der Eigenanteil liegt rechnerisch bei rund 320 €. Voraussetzung: Antrag vor Baubeginn.
Beispiel 2: Bodengleiche, geflieste Dusche mit Ablaufpumpe und Leitungsarbeiten. Angebot über 8.900 €, darin enthalten: Erneuerung der Wasserleitungen, Ablaufpumpe, Estrich, Abdichtung, Fliesen. Nach dem Zuschuss von 4.180 € bleiben rund 4.720 € Eigenanteil. Vom Lohnanteil lassen sich 20 % bis maximal 1.200 €[2] im Jahr in der Steuererklärung geltend machen (§ 35a EStG) – der Lohnanteil sollte deshalb im Angebot ausgewiesen sein.
Beispiel 3: Altbau-Umbau ohne Pflegegrad. Angebot über 6.500 €, kein Pflegegrad vorhanden. Es gibt keinen Zuschuss der Pflegekasse; der KfW-Kredit 159 (bis 50.000 €[3] je Wohneinheit) kann die Finanzierung über die Hausbank übernehmen. Der KfW-Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] (2026er-Mittel ausgeschöpft; keine neuen Anträge, Stand: September 2026). In einzelnen Bundesländern kommen regionale Programme hinzu, in Nordrhein-Westfalen etwa über die NRW.BANK; Konditionen und Verfügbarkeit dort erfragen.
Wichtig bei allen Beispielen: Der Pflegekassen-Zuschuss ist auf 4.180 €[1] je Maßnahme gedeckelt, der Rest bleibt Eigenanteil. Pflegekassen-Zuschuss und KfW-Darlehen lassen sich grundsätzlich kombinieren – die Details klären Pflegekasse beziehungsweise KfW-Beratung im Einzelfall.
Die Bauphase im Altbau: Worauf Sie sich einstellen sollten
Der Umbau im Altbau folgt einem eigenen Rhythmus. Nach der Demontage der alten Wanne beginnt die aufwendigste Phase: Untergrund und Leitungen werden vorbereitet, Estrich oder Duschfertigelement eingebaut, die Abdichtung aufgebracht. Danach müssen die Schichten trocknen, bevor gefliest werden kann – das dauert je nach Material und Raumklima mehrere Tage. Gerade in älteren Bädern ohne Fenster verlängert sich die Trocknungszeit, weil die Feuchtigkeit schlechter abzieht; manche Betriebe setzen Trocknungsgeräte ein, um die Wartezeit zu verkürzen.
Planen Sie deshalb realistisch: Bei einer bodengleichen, gefliesten Dusche im Altbau sollten Sie mit ein bis zwei Wochen Bauzeit rechnen, bei Systemlösungen mit Duschtasse deutlich weniger. Klären Sie vorher, ob während der Bauzeit eine Not-Toilette eingerichtet wird oder ob Sie anderweitig ausweichen können – in kleinen Altbauwohnungen ist das Bad oft der einzige Raum mit Wasseranschluss.
Und: Fragen Sie nach den Entsorgungswegen. In oberen Etagen muss der Bauschutt über Treppenhaus oder Aufzug abtransportiert werden – das kostet Zeit und manchmal Zusatzaufwand, der im Angebot stehen sollte.
Schritt für Schritt: So läuft der Altbau-Umbau ab
Ein gefliester Altbau-Umbau folgt in der Regel dieser Reihenfolge – als Orientierung, mit Richtwerten für die Zeitplanung:
- Demontage (1 Tag): Alte Wanne, Fliesen und Bodenaufbau entfernen; Bauschutt für die Entsorgung bereitstellen.
- Leitungsarbeiten (1–2 Tage): Wasserleitungen erneuern, Abfluss neu anschließen oder Ablaufpumpe einbauen.
- Untergrund (1–2 Tage): Estrich ausgleichen, Duschfertigelement setzen oder Boden absenken; bei Holzbalkendecke die Statik vorher beurteilen lassen.
- Abdichtung nach DIN 18534 (1 Tag): Verbundabdichtung an Boden und Wänden im Duschbereich – die Grundlage für dauerhafte Dichtheit.
- Trocknungszeit (mehrere Tage): Abdichtung und Estrich müssen trocknen, bevor gefliest wird; in fensterlosen Bädern dauert das länger.
- Fliesenarbeiten (1–3 Tage): Fliesen, Fugen, gegebenenfalls Sockel; danach weitere Trocknungszeit.
- Montage und Abnahme (1–2 Tage): Armaturen, Glasabtrennung, Haltegriffe; gemeinsame Abnahme mit Protokoll.
Die Gesamtdauer liegt damit meist bei ein bis zwei Wochen Bauzeit plus Planungsphase. Systemlösungen mit Duschtasse verkürzen die Schritte 3–6 erheblich, weil Abdichtungsebene und Oberfläche aus einem Bauteil kommen.
Diese Fragen klärt der Vor-Ort-Termin
- Welche Aufbauhöhe ist im Duschbereich vorhanden – und reicht sie für die geplante Lösung?
- Wie ist die Deckenkonstruktion beschaffen (Estrich, Holzbalken, Beton)?
- Wo verläuft der Abfluss, und lässt sich das Gefälle herstellen?
- Müssen Wasserleitungen erneuert werden, und wer trägt diese Kosten?
- Ist das Bad im Erdgeschoss oder in einer oberen Etage (Entsorgung, Anfahrt)?
Nehmen Sie sich für diesen Termin Zeit und lassen Sie sich die Lösungsvorschläge schriftlich geben. Ein seriöser Betrieb nennt auch die Punkte, die vor Ort noch nicht abschließend beurteilt werden können.
So bereiten Sie den Vor-Ort-Termin vor
Der Vor-Ort-Termin entscheidet über Machbarkeit und Preis – er lohnt eine gute Vorbereitung. Schritt für Schritt:
- Unterlagen zusammenlegen: Grundriss oder Skizze des Bads, Fotos von Wanne, Boden, Abfluss und Leitungsführung. Bei Mietwohnung: die Zustimmung des Vermieters für Besichtigung und späteren Umbau klären[5] (§ 554 BGB: Erlaubnisanspruch, wenn der Umbau der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen dient).
- Fragen notieren: Aufbauhöhe im Duschbereich, Deckenkonstruktion, Abflusslage, Leitungszustand, Denkmalschutz – die Fragen aus dem vorigen Abschnitt.
- Mehrere Termine buchen: Zwei bis drei Fachfirmen einladen; vergleichen lässt sich nur, was man gesehen hat.
- Beim Termin dabeisein: Wer die Firma später beauftragt, sollte den Termin selbst erleben – und die Antworten schriftlich festhalten.
- Leistungsverzeichnis einfordern: Nach dem Termin ein schriftliches Angebot mit allen Positionen verlangen – Demontage, Entsorgung, Untergrund, Abdichtung, Duschfläche, Armaturen, Glas, Montage.
Wer diese Schritte einhält, bekommt vergleichbare Angebote – die Grundlage jeder seriösen Entscheidung.
Welche Anbieterklasse für den Altbau passt
Altbau-Projekte verlangen Erfahrung mit Bestandssubstanz – die Anbieterklassen unterscheiden sich darin deutlich:
| Anbieterklasse | Stärken im Altbau | Grenzen | Worauf Sie achten |
|---|---|---|---|
| Ortsansässiger Meisterbetrieb | Kennt die Bausubstanz der Region, kurze Wege, persönliche Betreuung | Begrenzte Teamgröße, Termine teils Wochen im Voraus | Referenzprojekte in Altbauten aus der Nachbarschaft anfragen |
| Spezialist für barrierefreies Bauen | Erfahrung mit Pflegekassen-Zuschuss und bodengleichen Lösungen im Bestand | Nicht in jeder Region verfügbar, oft höhere Preise | Fördererfahrung nachweisen lassen |
| Systemanbieter mit Montagepartnern | Festpreis, kurze Montagezeiten bei Systemlösungen | Montage durch Subunternehmer, weniger Flexibilität bei Bestands-Hürden | Klären, wer montiert und wie mit unerwarteten Befunden verfahren wird |
| Generalunternehmer | Alles aus einer Hand, Bauzeitenplan, Gewährleistung aus einer Hand | Höchste Preise, lange Projektlaufzeit | Gewerke-Nachweise und Bauzeitenplan einfordern |
Für Altbau-Projekte mit Holzbalkendecke, alten Leitungen oder Denkmalschutz ist Erfahrung mit Bestandssubstanz wichtiger als Größe oder Marke. Lassen Sie sich Referenzen zeigen – und fragen Sie konkret, wie der Betrieb mit Überraschungen (etwa morschen Balken) umgeht.
Förderung: KfW-Kredit 159 für den Umbau
Der Badumbau im Altbau ist förderfähig über den KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen". Die KfW fördert damit Maßnahmen, die Barrieren im Wohnraum reduzieren – bis 50.000 Euro[3] je Wohneinheit, unabhängig von Alter und Pflegegrad. Die förderfähigen Maßnahmen müssen die Technischen Mindestanforderungen der KfW erfüllen (Merkblatt 6000003991). Dazu gehört beim Badumbau in der Regel eine bodengleiche Dusche mit rutschhemmendem Belag und Haltegriffen.
Hinweis: Der KfW-Zuschuss 455-B (Barrierereduzierung) ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4], weil die 2026er-Mittel ausgeschöpft sind – neue Anträge werden nicht mehr angenommen (Stand: September 2026). Eine Wiederaufnahme ist frühestens 2027 möglich. Der Kredit 159 ist davon unabhängig verfügbar.
Liegt ein anerkannter Pflegegrad vor, kommt zusätzlich der Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen von bis zu 4.180 Euro[1] je Maßnahme nach § 40 Abs. 4 SGB XI in Betracht – der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden. Beide Förderungen lassen sich grundsätzlich kombinieren; die Details klärt die KfW-Beratung oder die Pflegekasse im Einzelfall.
Förderung Schritt für Schritt
- Bestandsaufnahme und Angebot: Vor-Ort-Termin, Leistungsverzeichnis, Festpreisangebote von zwei bis drei Fachfirmen. Erst wenn klar ist, welche Maßnahme umgesetzt wird, können Sie die Förderung zielgerichtet beantragen.
- Pflegegrad klären (falls zutreffend): Liegt kein Pflegegrad vor, kann er formlos bei der Pflegekasse beantragt werden; die Pflegekasse entscheidet binnen 25 Arbeitstagen nach Antragseingang und veranlasst die Begutachtung unverzüglich (§ 18c Abs. 1 SGB XI)[6]; bei angekündigter Pflegezeit gilt eine verkürzte Frist von 10 Arbeitstagen.
- Zuschuss bei der Pflegekasse beantragen – vor Baubeginn: Bis 4.180 €[1] je Maßnahme nach § 40 Abs. 4 SGB XI, bei mehreren Pflegebedürftigen in einer gemeinsamen Wohnung bis 16.720 €[1]. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt sein.
- KfW 159 beantragen: Über die Hausbank, bis 50.000 €[3] je Wohneinheit. Die Maßnahmen müssen die Technischen Mindestanforderungen der KfW erfüllen (Merkblatt 6000003991). Der Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] (Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026).
- Umbau durchführen und abrechnen: Rechnungen und Nachweise sammeln, nach Abschluss bei Pflegekasse und KfW einreichen, Belege für die Steuererklärung aufbewahren.
Förderung auf einen Blick
| Programm | Was es leistet | Voraussetzung | Status 2026 |
|---|---|---|---|
| Pflegekasse, § 40 Abs. 4 SGB XI | Bis 4.180 €[1] je Maßnahme, bis 16.720 € bei mehreren Berechtigten in einer gemeinsamen Wohnung | Anerkannter Pflegegrad 1–5, Antrag vor Baubeginn | Aktiv |
| KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ | Zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 €[3] je Wohneinheit | Kein Pflegegrad nötig; Technische Mindestanforderungen (Merkblatt 6000003991) | Aktiv, über die Hausbank |
| KfW-Zuschuss 455-B | Zuschuss zur Barrierereduzierung | – | Seit 31.07.2026 gestoppt[4] (Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026) |
| Landesprogramme (z. B. NRW.BANK in Nordrhein-Westfalen) | Darlehen; die NRW.BANK listet zudem das KfW-Programm 455-B | Je nach Programm | Konditionen bei der jeweiligen Stelle erfragen |
| § 35a EStG | Steuerermäßigung: 20 % der Lohnkosten, max. 1.200 €[2] im Jahr | Rechnung mit ausgewiesenem Lohnanteil | Unverändert |
Häufige Fehler beim Badumbau im Altbau
- Statik und Deckenkonstruktion ignorieren: Auf einer Holzbalkendecke gehört die Tragfähigkeit geprüft. Wer einfach Fliesen auf alten Estrich legt, riskiert Risse – oder Schlimmeres.
- An der Abdichtung sparen: Im Bestand ist die Feuchtraum-Abdichtung (DIN 18534) das A und O. Feuchtigkeit in Holz und Mauerwerk verursacht langfristig Schäden, die teurer sind als jede Abdichtung.
- Leitungen nicht erneuern: Alte Blei- oder verzinkte Rohre gefährden die Gewährleistung des neuen Bads und die Trinkwasserqualität. Einplanen, nicht weglassen.
- Gefälle unterschätzen: Liegt der Abfluss höher als der geplante Bodenablauf, hilft nur eine Ablaufpumpe oder ein entsprechender Aufbau. Das vorher zu klären, erspart böse Überraschungen.
- Förderantrag zu spät stellen: Der Pflegekassen-Zuschuss setzt den Antrag vor Baubeginn voraus. Wer erst nach dem Umbau fragt, geht leer aus.
- Trocknungszeiten nicht einplanen: Estrich, Abdichtung und Fliesen brauchen Zeit. Wer einen schnellen Umbau erwartet, wird im Altbau enttäuscht – planen Sie mehrere Tage bis Wochen ein.
- Denkmalschutz zu spät einbeziehen: Bei geschützter Substanz frühzeitig mit der Denkmalbehörde sprechen – Umbauten können genehmigungspflichtig sein.
- Bauzeit und Trocknungszeiten unterschätzen: Estrich, Abdichtung und Fliesen brauchen Zeit – vor allem in fensterlosen Altbädern. Planen Sie ein bis zwei Wochen ein.
- Not-Toilette und Ausweichmöglichkeiten vergessen: Klären Sie vorher, wie Sie die Bauphase überbrücken – in kleinen Wohnungen ist das Bad oft der einzige Nassbereich.
Häufig gestellte Fragen zum Badumbau im Altbau
Ist eine bodengleiche Dusche im Altbau überhaupt möglich?
In den meisten Fällen ja – mit flacher Duschrinne, Aufbau oder Ablaufpumpe. Die Voraussetzungen (Aufbauhöhe, Deckenkonstruktion, Abflusslage) klärt der Vor-Ort-Termin der Fachfirma.
Warum kostet der Umbau im Altbau mehr als im Neubau?
Weil Untergrundausgleich, Leitungsarbeiten und Abdichtung aufwendiger sind und Trocknungszeiten entstehen. Marktorientierung: eher 3.500–8.000 € für die ebenerdige Dusche (gira.de).
Muss ich als Mieterin oder Mieter fragen?
Ja. Umbauten am Bad benötigen die Zustimmung der Vermieterin oder des Vermieters. Dient der Umbau der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen, besteht nach § 554 BGB ein Anspruch auf Erlaubnis[5]; beim Auszug kann Rückbau verlangt werden, soweit dies vertraglich vereinbart wurde (die Rückgabepflicht der Wohnung regelt § 546 BGB). Mehr dazu im Ratgeber Badumbau in der Mietwohnung.
Wie lange dauert der Umbau im Altbau?
Je nach Umfang mehrere Tage bis ein bis zwei Wochen – vor allem wegen Trocknungszeiten von Estrich, Abdichtung und Fliesen und wegen der Leitungsarbeiten. Systemlösungen mit Duschtasse sind schneller.
Gibt es Förderung ohne Pflegegrad?
Ja: den KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen" (bis 50.000 €[3] je Wohneinheit). Der Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] (Mittel ausgeschöpft; keine neuen Anträge, Stand: September 2026).
Muss ich die Wasserleitungen wirklich erneuern?
Nicht immer, aber häufig. Alte Leitungen können die Gewährleistung des neuen Bads gefährden. Lassen Sie sich vom Fachbetrieb beurteilen, ob eine Erneuerung nötig ist – und welchen Anteil sie am Preis ausmacht.
Was passiert bei Denkmalschutz?
Der Umbau ist oft möglich, aber genehmigungspflichtig und an Auflagen zum Substanzschutz gebunden. Sprechen Sie frühzeitig mit der Denkmalbehörde und wählen Sie einen Anbieter mit Erfahrung in geschützter Substanz.
Kann ich die Badewanne behalten und trotzdem eine Dusche bekommen?
Ja, wenn Platz und Anschlüsse es hergeben – zum Beispiel durch eine Duschkabine über der Wanne mit Duschstangen-Set oder eine Badewanne mit Einstiegstür. Das ist deutlich günstiger als ein Vollumbau, löst das Sturzproblem aber nur teilweise. Die Details zu den Einstiegshilfen finden Sie im Ratgeber Badewanne mit Einstiegstür.
Muss das Bad im Altbau ein Fenster haben?
Nein – die meisten Altbäder haben keins. Entscheidend ist eine funktionierende Lüftung: Abluftventilator in einen vorhandenen Kanal, bei Bedarf ein leistungsfähigeres Gerät beim Umbau. Ohne ausreichende Lüftung steigt die Gefahr von Schimmel, und die Trocknungszeiten nach Estrich- und Abdichtungsarbeiten verlängern sich.
Wie finde ich eine Fachfirma mit Altbau-Erfahrung?
Fragen Sie gezielt nach Referenzprojekten in Altbauten aus Ihrer Region – idealerweise mit Holzbalkendecke und erneuerten Leitungen. Beim Vor-Ort-Termin zeigt sich Erfahrung daran, dass der Betrieb Deckenkonstruktion, Aufbauhöhe und Abfluss konkret beurteilt und Lösungen nennt, statt pauschal „machbar“ zu sagen. Die Meisterqualifikation lässt sich über die zuständige Handwerkskammer prüfen.
Was kostet die Erneuerung der Wasserleitungen?
Die Leitungsarbeiten gehören im Altbau zu den größten Preispositionen – ein verbindlicher Betrag lässt sich erst nach dem Vor-Ort-Termin nennen. Lassen Sie sich den Anteil der Leitungsarbeiten im Angebot schriftlich ausweisen und vergleichen Sie ihn zwischen den Anbietern. Leitungen wegzulassen spart kurzfristig, gefährdet aber Gewährleistung und Trinkwasserqualität.
Checkliste Badumbau im Altbau
- [ ] Vor-Ort-Termin mit Aufmaß und Prüfung von Deckenkonstruktion, Abfluss und Leitungen vereinbart
- [ ] Aufbauhöhe im Duschbereich geklärt (Rinne, Fertigelement oder Ablaufpumpe?)
- [ ] Statik bei Holzbalkendecke vom Fachbetrieb beurteilt
- [ ] 2–3 Festpreisangebote mit identischem Leistungsverzeichnis eingeholt
- [ ] Leitungsarbeiten und Entsorgung als Positionen im Angebot
- [ ] Abdichtung nach DIN 18534 im Angebot enthalten
- [ ] Trocknungs- und Bauzeiten realistisch eingeplant
- [ ] Förderantrag bei der Pflegekasse vor Baubeginn gestellt (bei Pflegegrad)
- [ ] KfW 159 / Status 455-B über die Hausbank geprüft
- [ ] Bei Mietwohnung: Zustimmung des Vermieters eingeholt (§ 554 BGB[5])
- [ ] Bei Denkmalschutz: frühzeitig mit der Denkmalbehörde gesprochen
- [ ] Lüftung im fensterlosen Bad geprüft (Abluftkanal, Ventilator)
- [ ] Entsorgungsweg für Bauschutt geklärt (Treppenhaus, Aufzug)
- [ ] Not-Toilette beziehungsweise Ausweichmöglichkeit während der Bauphase organisiert
- [ ] Abnahmeprotokoll mit Fristen für Restarbeiten erstellt
- [ ] Rechnungen für Pflegekasse, KfW und Steuererklärung gesammelt
Fazit
Der Badumbau im Altbau ist machbar – mit der richtigen Technik für Untergrund und Entwässerung. Planen Sie etwas mehr Zeit und Budget ein als im Neubau, und klären Sie Förderung und Untergrund frühzeitig. Mit der KfW 159 und gegebenenfalls dem Pflegekassen-Zuschuss lässt sich ein Teil der Kosten tragen. Wählen Sie einen Betrieb mit nachweisbarer Altbau-Erfahrung, prüfen Sie das Leistungsverzeichnis auf Vollständigkeit – und nehmen Sie die Abnahme mit Protokoll ernst. Dann steht einem Bad, das viele Jahre zuverlässig funktioniert, nichts im Weg.
Quellen
- emax-haustechnik.de, „Ebenerdige Dusche: Kosten & Arten“ (Aufbauhöhen 50–100 mm, Duschrinne 40–45 mm, Kosten 1.500–5.000 €): https://www.emax-haustechnik.de/magazin/ebenerdige-dusche/
- altersgerecht-modernisieren.de, „Badewanne in Dusche umbauen“ (Kostenrahmen Badumbau): https://www.altersgerecht-modernisieren.de/bad/badewanne-in-dusche-umbauen/
- gira.de, „Ebenerdige Dusche einbauen: Kosten“ (Altbau 3.500–8.000 €, einfache Lösungen ab 1.500 €): https://www.gira.de/g-pulse-magazin/bauplanung/ebenerdige-dusche-einbauen-kosten
- dallmer.de, Duschrinnen-Systeme und Ablaufpumpen für den Bestand (Plancofix Connect, ca. 75 mm Aufbauhöhe): https://www.dallmer.com/de/duschrinnensysteme/dallflex-systemfamilie/systemuebersicht.php
- KfW, Produktseite Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 €/WE): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
- KfW, Technische Mindestanforderungen 159 (Merkblatt 6000003991): https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000003991_M_159_AU_Anlage_TMA_ff_Ma%C3%9Fnahmen.pdf
- KfW, Meldung zum Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
- § 40 Abs. 4 SGB XI (Zuschuss wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, 4.180 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
- § 554 BGB (Erlaubnisanspruch bei Behinderung/Pflege), § 546 BGB (Rückbau): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen: 20 % der Lohnkosten, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
- NRW.BANK, „Altersgerechter und behindertengerechter Umbau“ (Beispiel Landesprogramm): https://www.nrwbank.de/de/privatpersonen/wohneigentum-gestalten/barrierefrei-umbauen/
Stand: September 2026. Kosten sind Richtwerte mit Quellenangabe, keine Angebote. Förderbedingungen können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen bei KfW und Pflegekasse prüfen.
Quellennachweise
- § 40 Abs. 4 SGB XI (Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html ↩
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen: 20 % der Lohnkosten, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html ↩
- KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/ ↩
- KfW, Antragsstopp Zuschuss 455-B vom 31.07.2026 (Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html ↩
- § 554 BGB (Erlaubnisanspruch für Umbauten, die der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen dienen) und § 546 BGB (Rückgabepflicht der Wohnung): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html ↩
- § 18c Abs. 1 SGB XI (Entscheidungsfrist der Pflegekasse: 25 Arbeitstage nach Antragseingang): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__18c.html ↩
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