Pflegekasse-Zuschuss für den Badumbau in Schwelm: bis 4.180 € (2026)


Schwelm ist mit rund 28.000 Einwohnern die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises – und zugleich die flächenkleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens: Das Stadtgebiet misst gerade einmal 20,5 Quadratkilometer und liegt als kompakte Talmulde der Schwelme zwischen bewaldeten Höhen, direkt an der Naht zwischen Westfalen und dem Bergischen Land. Als Sitz der Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises, mit dem Helios-Klinikum an der östlichen Stadtgrenze und mehreren Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet ist Schwelm eine Stadt, in der Gesundheit und Versorgung im Alltag vieler Menschen eine große Rolle spielen – entsprechend häufig ist hier die Frage nach dem barrierearmen Bad. Die wichtigste Antwort darauf liefert die Pflegekasse: Wer einen Pflegegrad 1 bis 5 hat, erhält für den Umbau der Wohnung – ausdrücklich auch für die Umstellung der Badewanne auf eine Dusche – einen Zuschuss von bis zu 4.180 €[1] nach § 40 Abs. 4 SGB XI. Leben mehrere Pflegebedürftige im selben Haushalt, sind es bis zu 16.720 €[1]. Dieser Ratgeber zeigt für Schwelm den Weg in sechs Schritten: vom ersten Anruf bei der Pflegekasse bis zur Auszahlung nach dem Umbau.
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Der Weg zum Zuschuss: Der Ablauf in sechs Schritten
Wer den Zuschuss sicher bekommen will, sollte die Reihenfolge einhalten – der häufigste Fehler ist der Antrag nach dem Baubeginn. So gehen Sie in Schwelm Schritt für Schritt vor:
| Schritt | Was passiert | Zeitbedarf |
|---|---|---|
| 1. Pflegegrad klären | Liegt noch kein Pflegegrad vor, Antrag bei der Pflegekasse stellen; kostenlose Beratung gibt es beim Pflegestützpunkt im Ennepe-Ruhr-Kreis, bei der Pflegekasse oder in der Hausarztpraxis | einige Wochen |
| 2. Angebote einholen | 2–3 Fachbetriebe mit Vor-Ort-Termin und Festpreis vergleichen – wegen der kurzen Wege in Schwelm oft am selben Tag möglich | 1–2 Wochen |
| 3. Antrag stellen | Zuschuss nach § 40 SGB XI vor Baubeginn bei der Pflegekasse beantragen, Kostenvoranschlag beilegen | einige Wochen Bearbeitung |
| 4. Zusage abwarten | Erst nach der Bewilligung den Auftrag vergeben – wer früher baut, riskiert den Zuschuss | – |
| 5. Umbau | Systemlösung ca. 1 Tag, geflieste bodengleiche Dusche mehrere Tage inkl. Trocknungszeiten | 1–10 Tage |
| 6. Belege einreichen | Rechnungen bei der Pflegekasse einreichen, Zuschuss wird nach Prüfung überwiesen | nach dem Umbau |
Planen Sie vom gewünschten Umbautermin rückwärts: Die Pflegekasse braucht für die Zusage in der Regel einige Wochen. Ein realistischer Vorlauf vom ersten Beratungsgespräch bis zur fertigen Dusche sind in Schwelm acht bis zwölf Wochen – wer im Herbst umbauen möchte, stellt den Antrag also am besten im Sommer. Bewahren Sie Kostenvoranschlag und Rechnungen auf: Sie werden für die Pflegekasse und später für die Steuererklärung gebraucht.
Wer Anspruch hat und wie hoch der Zuschuss ist
Der Zuschuss nach § 40 Abs. 4 SGB XI[1] ist eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme: Er setzt voraus, dass die Wohnung durch den Umbau barrierearm wird und dadurch Pflege erleichtert oder ermöglicht wird. Der klassische Fall ist die Umstellung der Badewanne auf eine bodengleiche oder leicht begehbare Dusche. Auch Haltegriffe, ein stufenloser Zugang oder die Verbreiterung von Türen können im Zusammenhang mit der Pflegesituation gefördert werden.
- Voraussetzung: ein anerkannter Pflegegrad 1 bis 5 – unabhängig davon, ob ambulant gepflegt wird oder nicht.
- Höhe: bis zu 4.180 €[1] je pflegebedürftiger Person. Bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt – etwa einem Ehepaar, das gemeinsam alt wird – bis zu 16.720 €[1].
- Antragsweg: schriftlich bei der Pflegekasse der Krankenversicherung; der Antrag muss vor Baubeginn eingehen.
- Auszahlung: nach Abschluss der Arbeiten gegen Vorlage der Rechnungen.
Ein Rechenbeispiel (Richtwerte): Eine Doppelhaushälfte in Linderhausen wird von der Wanne auf eine geflieste, bodengleiche Dusche umgestellt. Die Rechnung der Fachfirma liegt bei 6.400 € inklusive Demontage, Entsorgung und Abdichtung. Die Pflegekasse übernimmt bis zu 4.180 €[1] – es bleiben rund 2.220 €. Den Lohnanteil der Rechnung (geschätzt ca. 3.100 €) können Sie zu 20 Prozent nach § 35a EStG[2] absetzen, also weitere rund 620 € über die Steuererklärung zurückholen. Unterm Strich bleiben im Beispiel etwa 1.600 € Eigenanteil. Die tatsächlichen Beträge hängen vom Angebot, vom Pflegegrad und von der Rechnungsstruktur ab – die Rechnung dient nur der Orientierung.
Weitere Förderung: NRW.BANK, KfW und Steuer
Der Pflegekassen-Zuschuss lässt sich mit weiteren Programmen kombinieren. Für Schwelm als NRW-Stadt gelten:
- KfW-Zuschuss 455-B „Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung“ (über die NRW.BANK gelistet): Der Zuschuss ist ein KfW-Programm (455-B); die NRW.BANK listet es in ihrer Förderübersicht, der Antrag läuft über die KfW. Konditionen des Programms: 10 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 25.000 €), also bis zu 2.500 €[3] für Einzelmaßnahmen wie den Badumbau. Wer den vollen Standard „Altersgerechtes Haus“ umsetzt, erhält 12,5 Prozent von bis zu 50.000 € – höchstens 6.250 €[3]; dann ist ein unabhängiger Sachverständiger einzubinden. Es gilt eine Bagatellgrenze von 2.000 € Investitionskosten; Eigenleistungen werden nicht gefördert. Seit dem 31.07.2026 ist der Zuschuss gestoppt (2026er-Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026)[4] – neue Anträge werden nicht angenommen; eine Wiederaufnahme wird frühestens 2027 erwartet.
- NRW.BANK – Kredit „Altersgerecht Umbauen“: zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 € je Wohneinheit, Laufzeiten von 4 bis 30 Jahren mit bis zu fünf tilgungsfreien Jahren, Zinsbindung für 5 oder 10 Jahre. Auch ohne Pflegegrad zugänglich, Antrag über die Hausbank. Ebenso läuft der KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 €)[5] weiter.
- Steuer: Der Lohnanteil der Handwerkerrechnung ist zu 20 Prozent nach § 35a EStG[2] absetzbar, maximal 1.200 €[2] pro Jahr. Lassen Sie den Lohnanteil auf der Rechnung separat ausweisen.
- Krankenkasse: Die Krankenkasse beteiligt sich am Badumbau selbst nicht – sie übernimmt allenfalls Hilfsmittel wie einen Duschhocker oder Badewannenlifter nach § 33 SGB V[6].
Kostenlose Erstberatung zum Thema Pflegegrad und barrierearmes Wohnen bieten die Pflegestützpunkte im Ennepe-Ruhr-Kreis und die Wohnberatung des Kreises; die Kreisverwaltung in Schwelm nennt die aktuellen Anlaufstellen. Kommunale Zuschüsse ändern sich regelmäßig – eine kurze Nachfrage bei der Stadt lohnt sich.
Was der Badumbau in Schwelm kostet
| Ausführung | Kostenrahmen (Richtwert) |
|---|---|
| Systemlösung mit Duschtasse und Wandpaneelen | ca. 3.000–5.000 € |
| Bodengleiche, geflieste Dusche mit Gefälle-Estrich | ca. 5.000–8.000 € |
| Typische Gesamtkosten im Standardfall | ca. 4.000–6.000 € |
| Mit Türverbreiterung, Elektrik oder Heizkörper-Anpassung | ca. 7.000–12.000 € |
Die Bandbreite entsteht durch Raumgröße, Untergrund, Materialwahl und Nebenarbeiten. Achten Sie darauf, dass Demontage, Entsorgung und Abdichtung nach DIN 18534 im Festpreisangebot stehen – sonst drohen Nachträge. Da Schwelm sehr kompakt ist, fallen Anfahrtskosten gering aus; das gilt auch für Betriebe aus Gevelsberg, Ennepetal, Sprockhövel oder Wuppertal, die regelmäßig in der Kreisstadt arbeiten.
Bausubstanz und Wohnlagen: Wo in Schwelm umgebaut wird
Schwelm hat keine eingemeindeten Groß-Ortsteile wie andere Städte – das Stadtgebiet besteht aus der Innenstadt und einigen klar benannten Vierteln: Möllenkotten im Osten, Oehde, Oberloh und Kornborn, das Viertel Brunnen rund um den historischen Gesundbrunnen sowie Linderhausen im Nordosten, das 1970 eingemeindet wurde und bis heute dörflich geprägt ist. Für den Badumbau ergeben sich daraus unterschiedliche Ausgangslagen:
- Altstadt und Innenstadt: Die Fußgängerzone rund um die Kölner Straße wurde nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs fast vollständig neu aufgebaut – hier stehen Häuser der 1950er- bis 1970er-Jahre mit seriellen Bädern, die sich unkompliziert umbauen lassen. In den Randlagen der Altstadt sind verschieferte Fachwerkhäuser im bergischen Stil mit den typischen Farben Schwarz, Weiß und Grün erhalten; sie stehen seit den 1970er-Jahren verstärkt unter Denkmalschutz. In einem denkmalgeschützten Haus muss die Fachfirma behutsam arbeiten, und je nach Umfang ist die Untere Denkmalbehörde der Stadt einzubeziehen.
- Gründerzeit und Villen: Nördlich der Fußgängerzone finden sich Wohnhäuser vom Ende des 19. Jahrhunderts im Stil der Gründerzeit und Neorenaissance sowie Villen um 1900. Hohe Räume, aber oft nachträglich eingebaute Bäder mit knappen Türen: Hier ist die Systemlösung mit flacher Duschtasse häufig die pragmatischste Wahl.
- Nachkriegs- und Bestandssiedlungen: Große Teile des Wohnbestands entstanden in den 1950er- bis 1970er-Jahren, als Schwelm bis zu 35.000 Einwohner zählte. Diese Bäder sind standardisiert – die Montage einer neuen Dusche gelingt meist ohne große Statik-Eingriffe.
- Linderhausen und die Höhenlagen: Im Nordosten und an den Hängen Richtung Lindenberg dominieren Einfamilien- und Reihenhäuser. Hier ist oft genug Aufbauhöhe für eine echte bodengleiche Dusche vorhanden; Hanggrundstücke können aber enge Zufahrten für Material und Gerät bedeuten – das klärt der Vor-Ort-Termin.
Weil Schwelm so kompakt ist, wohnen viele ältere Menschen zentrumsnah – zu Fuß zu Ärzten, zur Fußgängerzone und zum Bahnhof. Genau dort, in den kleinen Altbau- und Nachkriegsbädern, entsteht ein großer Teil der Umbauprojekte. Wer zur Miete wohnt, braucht die schriftliche Zustimmung des Vermieters; dient der Umbau der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen, besteht darauf nach § 554 BGB ein Anspruch[7].
Wenn Angehörige den Antrag übernehmen
Viele Schwelmer Umbauten werden von Töchtern und Söhnen organisiert, die selbst oft in Wuppertal, Hagen oder im Ruhrgebiet leben. Drei Dinge erleichtern das:
- Bevollmächtigung klären: Der Antrag bei der Pflegekasse und die Angebotsvergleiche lassen sich mit einer schriftlichen Vollmacht auch in Vertretung erledigen; die Pflegekasse nennt die benötigten Formulare.
- Termine bündeln: Wegen der kurzen Wege in Schwelm lassen sich Vor-Ort-Termine mehrerer Betriebe an einem Vormittag legen – ideal für Angehörige, die anreisen.
- Beratung zuerst: Ein Gespräch beim Pflegestützpunkt klärt, ob überhaupt ein Pflegegrad vorliegt oder beantragt werden sollte, bevor Sie Angebote einholen – das spart Fehlversuche.
Checkliste: Pflegekasse-Zuschuss in Schwelm richtig beantragen
- [ ] Pflegegrad prüfen bzw. beantragen (kostenlose Beratung: Pflegestützpunkt EN, Pflegekasse, Hausarztpraxis)
- [ ] 2–3 Fachbetriebe mit Vor-Ort-Termin und Festpreisangebot vergleichen
- [ ] Festpreis inklusive Demontage, Entsorgung und Abdichtung nach DIN 18534
- [ ] Kostenvoranschlag für den Pflegekassen-Antrag bereitlegen
- [ ] Antrag vor Baubeginn stellen und die Zusage abwarten
- [ ] Bei Denkmalschutz in der Altstadt: frühzeitig mit der Fachfirma und der Denkmalbehörde klären
- [ ] Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen (§ 554 BGB)
- [ ] Lohnkostenanteil für § 35a EStG separat ausweisen lassen
- [ ] Rechnungen aufbewahren und nach dem Umbau bei der Pflegekasse einreichen
Die häufigsten Fragen
Wo stelle ich den Pflegekassen-Antrag in Schwelm?
Nicht bei der Stadt oder im Kreishaus, sondern direkt bei Ihrer Pflegekasse – also bei der Pflegekasse Ihrer Krankenversicherung. Schriftlich mit Nachweis des Pflegegrads und Kostenvoranschlag; der Antrag muss vor Baubeginn eingehen.
Was ist, wenn noch kein Pflegegrad vorliegt?
Dann kann der Pflegegrad zunächst beantragt werden – die Beratung dazu ist kostenlos, etwa über den Pflegestützpunkt im Ennepe-Ruhr-Kreis oder die Hausarztpraxis. Ohne Pflegegrad zahlt die Pflegekasse nicht; dann bleiben der KfW-Zuschuss 455-B zur Barrierereduzierung (über die NRW.BANK gelistet; seit dem 31.07.2026 gestoppt, 2026er-Mittel ausgeschöpft – Stand: September 2026)[4] und die Kredite von NRW.BANK oder KfW (Kredit 159)[5].
Gilt der Zuschuss auch in einer Mietwohnung in der Schwelmer Innenstadt?
Ja. Mieter können den Zuschuss ebenfalls beantragen, benötigen aber die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Dient die Maßnahme der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen, besteht darauf nach § 554 BGB ein Anspruch[7] – klären Sie parallel zum Förderantrag auch einen eventuellen Rückbau.
Funktioniert der Umbau in einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus der Schwelmer Altstadt?
In der Regel ja, wenn die Konstruktion mitspielt. Bei Fachwerk und Holzbalkendecken ist eine Systemlösung mit flacher Duschtasse oft die sicherste Variante, weil sie ohne Eingriff in die Decke auskommt. Besprechen Sie den Umfang früh mit der Fachfirma und, falls nötig, mit der Denkmalbehörde der Stadt.
Was kostet der Badumbau in Schwelm?
Im Standardfall ca. 4.000–6.000 € inklusive Demontage und Entsorgung. Systemlösungen beginnen bei etwa 3.000 €, geflieste bodengleiche Duschen können 8.000 € erreichen; mit Türverbreiterung oder Elektrik wird es entsprechend mehr.
Wie lange dauert die Bearbeitung bei der Pflegekasse?
Für die Zusage sollten Sie einige Wochen einplanen; nach Einreichung der Rechnungen dauert die Auszahlung meist weitere Wochen. Rechnen Sie vom gewünschten Umbautermin rückwärts – in Schwelm sind acht bis zwölf Wochen Vorlauf realistisch.
Kann ich den Zuschuss mit der NRW.BANK-Förderung kombinieren?
Grundsätzlich ja – Zuschuss und Kredit lassen sich kombinieren. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst die Förderzusagen einholen, dann beauftragen. Beachten Sie, dass bei den Zuschüssen des KfW-Programms 455-B in bestimmten Fällen die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[2] ausgeschlossen ist – vor der Antragstellung klären.
Hilft auch die Krankenkasse beim Badumbau?
Nicht direkt: Die Krankenkasse übernimmt nach § 33 SGB V[6] nur Hilfsmittel wie Duschhocker oder Badewannenlifter. Den eigentlichen Umbau bezuschusst die Pflegekasse (bis 4.180 €[1]); der KfW-Zuschuss 455-B – in der NRW.BANK-Förderübersicht gelistet – ist seit dem 31.07.2026 gestoppt (Stand: September 2026)[4].
Fazit
Schwelm ist überschaubar, zentrumsnah und hat eine überdurchschnittlich gesundheits- und seniorenorientierte Struktur – gute Voraussetzungen, um einen Badumbau früh und planvoll anzugehen. Wer einen Pflegegrad hat, erhält von der Pflegekasse bis zu 4.180 €[1] für die Wanne-zur-Dusche-Lösung, im Haushalt mit mehreren Pflegebedürftigen bis zu 16.720 €[1]. Der Schlüssel liegt in der Reihenfolge: Pflegegrad klären, Angebote mit Vor-Ort-Termin vergleichen, Antrag vor Baubeginn stellen – dann steht der sicheren Dusche in Linderhausen, im Viertel Brunnen oder in der Innenstadt nichts mehr im Weg.
Quellen
- § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
- NRW.BANK, Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung – Investitionszuschuss (10 % / max. 2.500 €; Altersgerechtes Haus 12,5 % / max. 6.250 €): https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15730/altersgerecht-umbauen---barrierereduzierung---investitionszuschuss.html
- NRW.BANK, Altersgerecht Umbauen – Kredit (max. 50.000 € je Wohneinheit): https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15208/altersgerecht-umbauen---kredit.html
- KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
- KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
- § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
- pflege.de, „Wanne raus, Dusche rein“ (Kostenrahmen): https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/badezimmer/wanne-zur-dusche/
- Stadt Schwelm: https://www.schwelm.de/
- Schwelm – Wikipedia (Einwohner 27.953, 31.12.2024; Stadtviertel; Baugeschichte): https://de.wikipedia.org/wiki/Schwelm
Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Kostenangaben sind Richtwerte ohne Gewähr.
Quellennachweise
- § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen; Zuschuss bis 4.180 € je Maßnahme bzw. je Pflegebedürftigem, insgesamt bis 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html ↩
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen: 20 % des Lohnanteils, höchstens 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html ↩
- NRW.BANK, KfW-Programm 455-B „Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ (Konditionen des ausgesetzten Programms: 10 %/max. 2.500 €, „Altersgerechtes Haus“ 12,5 %/max. 6.250 €; Fördergeber: KfW): https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15730/altersgerecht-umbauen---barrierereduzierung---investitionszuschuss.html ↩
- KfW, Antragsstopp Zuschuss 455-B vom 31.07.2026 – keine neuen Anträge (2026er-Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html ↩
- KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 € je Wohneinheit; weiterhin offen, Stand: September 2026): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/ ↩
- § 33 SGB V (Hilfsmittel der Krankenkasse): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html ↩
- § 554 BGB (Erlaubnis baulicher Veränderungen, die der Nutzung durch Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftige Personen dienen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html ↩
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