Bodengleiche Dusche in Friedrichsdorf: Umbau, Kosten und Förderung (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 12 Min. Lesezeit

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Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Friedrichsdorf liegt am Südhang des Taunushauptkamms, gut 20 Kilometer nördlich von Frankfurt, und ist mit rund 26.000 Einwohnern nach Bad Homburg und Oberursel die drittgrößte Stadt im Hochtaunuskreis. Seit November 2024 trägt sie offiziell den Beinamen Philipp-Reis-Stadt – nach dem Lehrer und Erfinder, der hier 1861 das Telefon konstruierte. Für viele Eigentümer und Mieter über 50 stellt sich inzwischen eine andere Frage: Wie komme ich sicher und ohne große Stufe in die Dusche? Die bodengleiche Dusche ist in Friedrichsdorf der häufigste Umbau-Wunsch, denn sie beseitigt die gefährlichste Barriere im Bad – den Wannenrand, über den man das Bein heben muss. Ob im Altbau nahe der Hugenottenstraße, im Einfamilienhaus in Seulberg oder im Ortskern von Burgholzhausen: Dieser Ratgeber zeigt, was der Umbau kostet, welche Ausführung zu welchem Haus passt und welche Zuschüsse in Hessen helfen.

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Von der Hugenottenstadt bis Burgholzhausen: Die Stadtteile und ihre Bäder

Die Stadt wuchs aus vier sehr unterschiedlichen Siedlungen zusammen, die 1972 zur heutigen Stadt vereinigt wurden. Wer den Badumbau plant, sollte wissen, in welchem Baubestand er plant – denn davon hängt ab, ob eine bodengleiche Dusche mit Gefälle-Estrich möglich ist oder eine flache Duschtasse die pragmatischere Lösung bleibt.

  • Kernstadt und Dillingen: Friedrichsdorf wurde 1687 von Hugenotten gegründet, die Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg aufgenommen hatte. Das historische Zentrum zieht sich entlang der Hugenottenstraße; die Weber und Strumpfwirker aus Frankreich brachten Wohlstand in die junge Siedlung. Nahtlos geht die Kernstadt in den Weiler Dillingen über, der 1804 neu gegründet und 1916 eingemeindet wurde. In den älteren Häusern entlang der Hauptachse sitzen die Bäder häufig in nachträglich ausgebauten Kammern – mit knappen Grundrissen, alten Leitungen und oft ohne eigene Dusche. Hier entscheidet der Vor-Ort-Termin, ob der Bodenaufbau für eine ebenerdige Dusche reicht oder eine flache Duschtasse die sichere Wahl ist.
  • Seulberg: Südlich der Kernstadt, mit nahtlos übergehender Bebauung, liegt Seulberg. Es wird 767 im Lorscher Codex erwähnt und gilt als eine der ältesten Siedlungen im Hochtaunuskreis. Neben Landwirtschaft und Leinenweberei war die Töpferei über Jahrhunderte ein wichtiger Erwerbszweig – mit den Hugenotten in Friedrichsdorf gab es regen Handel. Zum Stadtteil gehören die Siedlungslagen Römerhof und Schäferborn. In Seulberg findet sich die ganze Bandbreite vom alten Ortskern bis zu den Wohnstraßen der Nachkriegszeit; die genormten Wannenbäder der 1960er- und 1970er-Jahre lassen sich meist unkompliziert auf eine bodengleiche Dusche umstellen.
  • Köppern: Nördlich der Kernstadt liegt Köppern, 1269 erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Gerhard von Eppstein eine Mühle „zu coppern“ zu Lehen gab. Leinenweberei und Ziegelbrennerei prägten den Ort, später kamen Hut- und Lederverarbeitung hinzu. 1901 gründete der Frankfurter Arzt Emil Sioli hier das Waldkrankenhaus, eine Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, die bis heute besteht. Der Klinikstandort bringt Beschäftigte und Angehörige in den Ort – und damit Menschen, für die ein sicheres, stufenfreies Bad zu Hause oft besonders wichtig ist.
  • Burgholzhausen: Burgholzhausen vor der Höhe ist der einzige Stadtteil östlich der A 5 und bildet den Übergang zur Wetterau. Der Ort wurde 1221 erstmals erwähnt und gehörte 1803 zu den letzten fünf freien Reichsdörfern des Alten Reichs. Landwirtschaft, Leinenweberei und die Herstellung von Fliesen aus den nahen Lehmgruben sicherten lange den Lebensunterhalt, Ende des 17. Jahrhunderts kam der Obstanbau hinzu. Rund um den alten Ortskern stehen viele Einfamilienhäuser mit Kellergeschoss und normaler Aufbauhöhe – hier ist die bodengleiche Dusche mit Ablaufrinne meist ohne Tricks machbar.

Was eine bodengleiche Dusche leistet

Bodengleiche Duschen haben keinen Tassenrand und keine Stufe: Der Duschbereich liegt auf dem Niveau des Badbodens, das Wasser läuft über ein leichtes Gefälle in einen bodenebenen Ablauf oder eine Duschrinne. Wer eintritt, muss die Füße nicht mehr über eine Kante heben – der häufigste Sturzmechanismus im Bad entfällt. Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit, nach Hüft- oder Knieoperationen oder mit Gleichgewichtsproblemen ist das der entscheidende Sicherheitsgewinn. Dazu kommt der Komfort: Die Dusche lässt sich mit einem Klappsitz, Haltegriffen und einem Duschrollstuhl nachrüsten, ohne dass später erneut umgebaut werden muss.

Zwei Ausführungen stehen zur Wahl:

  • Geflieste bodengleiche Dusche: Der Boden wird im Gefälle neu aufgebaut und vollständig gefliest, der Ablauf sitzt bündig im Boden. Das Ergebnis wirkt wie aus einem Guss, lässt sich in Größe und Optik frei gestalten und ist am einfachsten zu reinigen. Voraussetzung ist ausreichend Aufbauhöhe beziehungsweise ein Estrich, der sich neu verlegen lässt.
  • Systemlösung mit flacher Duschtasse: Duschfläche aus Sanitär-Acryl oder Stahl-Email mit wenigen Zentimetern Aufbauhöhe, kombiniert mit Wandpaneelen oder gefliesten Wänden. Diese Lösung ist schnell montiert, kostet weniger und kommt auch dort infrage, wo ein tieferer Bodeneingriff nicht möglich ist – etwa bei Holzbalkendecken oder begrenzter Aufbauhöhe.

In beiden Fällen gilt: Die Abdichtung des Duschbereichs muss nach DIN 18534 ausgeführt werden, damit kein Wasser in den Untergrund zieht. Das gehört in ein seriöses Angebot – ebenso wie Demontage und Entsorgung der alten Wanne.

Flache Duschtasse oder geflieste bodengleiche Dusche: Der Vergleich

Kriterium Flache Duschtasse (Systemlösung) Geflieste bodengleiche Dusche
Einstiegnur wenige Zentimeter Aufbauhöhe, praktisch stufenfreivollständig ebenerdig, Ablauf bündig im Boden
Einbauzeitmeist 1 Tag Montagemehrere Tage inklusive Trocknungszeiten
Kostenca. 3.000–5.000 €ca. 5.000–8.000 €
Optikvorgefertigte Duschfläche, in vielen Farben und Größenfrei gestaltbar, wirkt wie aus einem Guss
Untergrundfunktioniert auch bei geringer Aufbauhöhebenötigt Aufbauhöhe beziehungsweise neuen Estrich
ReinigungFugen an den Rändern der Tassebesonders einfach, keine störenden Kanten

Für das Einfamilienhaus in Seulberg oder Burgholzhausen ist die geflieste Variante häufig die erste Wahl: Sie lässt sich an die Raumgröße anpassen, wirkt hochwertig und hält bei fachgerechter Abdichtung sehr lange. In Mietwohnungen, in der vermieteten Einliegerwohnung oder dort, wo der Boden nicht tiefer eingegriffen werden kann, ist die Systemlösung mit flacher Duschtasse die pragmatische Lösung – sie ist schneller montiert, kostet weniger und erfüllt mit wenigen Zentimetern Aufbauhöhe den gleichen Zweck: sicher ein- und aussteigen.

Ein Rechenbeispiel mit Richtwerten verdeutlicht die Größenordnung: Für eine geflieste bodengleiche Dusche mit 6.500 € Angebotssumme und 3.000 € Lohnanteil zahlt die Pflegekasse bei Pflegegrad bis zu 4.180 €[1] – es bleiben rund 2.320 € Eigenanteil. Dazu kommt die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[2]: 20 Prozent von 3.000 € Lohnkosten sind 600 €, die das Finanzamt von der Steuerschuld abzieht. Ist der Umbau zugleich für eine behinderte Person im eigenen Haus bestimmt, kann zusätzlich der WIBank-Zuschuss greifen – wie sich die Förderungen in Ihrem Fall verrechnen, klären Sie vor dem Antrag mit der Wohnungsbauförderstelle des Hochtaunuskreises. Entscheidend bleibt: erst die Zusage, dann der Auftrag.

Was der Umbau in Friedrichsdorf kostet

Die Preise hängen von Raumgröße, Untergrund, Materialwahl und Nebenarbeiten ab. Als Orientierung für den Hochtaunus gelten die bundesweit üblichen Spannen:

Ausführung Kostenrahmen (Richtwerte)
Systemlösung mit flacher Duschtasse und Wandpaneelenca. 3.000–5.000 €
Bodengleiche, geflieste Duscheca. 5.000–8.000 €
Typische Gesamtkosten im Standardfallca. 4.000–6.000 €

Dazu können Positionen wie der Austausch des Heizkörpers, neue Armaturen oder Elektroarbeiten kommen. Achten Sie darauf, dass Demontage, Entsorgung und Abdichtung im Festpreis enthalten sind – sonst drohen Nachträge. Der Lohnanteil der Rechnung ist nach § 35a EStG zu 20 Prozent absetzbar (maximal 1.200 € pro Jahr)[2]; lassen Sie ihn sich separat ausweisen.

Förderung in Hessen: WIBank und Pflegekasse

Für Friedrichsdorfer sind zwei Zuschüsse besonders relevant, dazu kommen KfW und Steuerermäßigung:

Förderung Art Höhe Voraussetzung
Pflegekasse (§ 40 Abs. 4 SGB XI)Zuschussbis 4.180 €[1] (bis 16.720 €[1] bei mehreren Pflegebedürftigen)Pflegegrad 1–5, Antrag vor Baubeginn
WIBank – Behindertengerechter UmbauZuschussbis 50 % der Kosten, Bad max. 5.500 €, gesamt max. 15.000 €selbst genutzter Wohnraum, Bewohner mit Behinderung, Antrag vor Baubeginn
KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“Kreditmax. 50.000 €[3] je Wohneinheitohne Pflegegrad möglich
Handwerkerleistungen (§ 35a EStG)Steuerermäßigung20 % des Lohnanteils, max. 1.200 €/Jahr[2]Lohnanteil separat ausgewiesen

Die Pflegekasse bezuschusst den Wannenumbau mit bis zu 4.180 €[1], wenn ein Pflegegrad 1 bis 5 vorliegt. Der Antrag muss vor dem Baubeginn gestellt werden; nach Abschluss reichen Sie die Rechnungen ein. Wer in Friedrichsdorf wohnt, stellt den Antrag bei seiner Pflegekasse – sie ist an die Krankenkasse angebunden, unabhängig vom Wohnort.

Die WIBank, die Förderbank des Landes Hessen, bezuschusst den behindertengerechten Umbau von selbst genutztem Wohneigentum mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten – für den Um- oder Einbau des Bades mit maximal 5.500 €, insgesamt bis 15.000 € je Wohneinheit. Der Antrag läuft über die Wohnungsbauförderstelle des Hochtaunuskreises und muss vor jeder Auftragsvergabe und vor Baubeginn gestellt werden. Wichtig: Gefördert wird nur, wenn die behinderte Person die Wohnung tatsächlich nutzt – das gilt auch, wenn ein Angehöriger in der Wohnung lebt und der Eigentümer den Antrag stellt.

Der KfW-Zuschuss 455-B zur Barrierereduzierung ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] (Mittel ausgeschöpft; keine neuen Anträge, Stand: September 2026). Der zinsgünstige KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 € je Wohneinheit)[3] läuft dagegen weiter und ist auch ohne Pflegegrad erhältlich – ein guter Weg für alle, die vorsorglich umbauen, etwa im Einfamilienhaus in Seulberg oder Burgholzhausen.

Ablauf: Vom Angebot bis zur fertigen Dusche

Schritt Was passiert Zeitbedarf
1. AnfrageFotos und Raummaße an 2–3 Fachbetriebe sendenwenige Minuten
2. Vor-Ort-TerminAufbauhöhe, Untergrund, Leitungen prüfenca. 30–60 Minuten
3. Festpreisangeboteinkl. Demontage, Entsorgung, Abdichtung vergleichen1–3 Werktage
4. FörderantragPflegekasse bzw. WIBank – vor Baubeginn stellenvor dem Umbau
5. UmbauSystemlösung ca. 1 Tag, geflieste Dusche mehrere Tage1–5 Tage
6. Belege einreichenRechnungen einreichen, Zuschuss wird ausgezahltnach dem Umbau

Der häufigste Fehler ist der zu späte Antrag: Erst wenn die Zusage der Pflegekasse beziehungsweise der WIBank vorliegt, sollte der Auftrag vergeben werden.

Wenn Sie für Ihre Eltern in Friedrichsdorf planen

Viele Umbauten organisieren Töchter und Söhne, deren Eltern noch selbstständig in ihrem Haus oder ihrer Wohnung wohnen – in Friedrichsdorf oft in dem Einfamilienhaus, in dem die Familie aufgewachsen ist. Beachten Sie dabei: Für den Antrag bei der Pflegekasse genügt in der Regel eine schriftliche Vollmacht, die Ihnen die Eltern ausstellen. Der Antrag auf einen Pflegegrad ist kostenlos und kann auch bei beginnender Hilfebedürftigkeit sinnvoll sein – er ist die Voraussetzung für den Zuschuss von bis zu 4.180 €[1]. Holen Sie mindestens zwei Vor-Ort-Termine ein, wenn Sie aus Bad Homburg, Frankfurt oder weiter weg anreisen: Viele Betriebe koordinieren die Besichtigung nach Termin, ein Anruf mit dem Hinweis auf die Entfernung hilft oft. Fragen Sie auch nach Referenzen aus dem Hochtaunuskreis – wer in der Gegend baut, kennt die Bausubstanz am Taunushang.

Checkliste: Fachfirma in Friedrichsdorf auswählen

  • [ ] Vor-Ort-Termin vereinbaren – Fotos ersetzen keine Besichtigung
  • [ ] Festpreisangebot mit Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534
  • [ ] Referenzen aus dem Hochtaunuskreis zeigen lassen
  • [ ] Versicherung und Gewährleistung klären
  • [ ] Förderantrag bei Pflegekasse und/oder WIBank vor Baubeginn stellen
  • [ ] Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen
  • [ ] Lohnkostenanteil für § 35a EStG separat ausweisen lassen
  • [ ] Bei Angehörigen: schriftliche Vollmacht für Anträge und Auftragsvergabe

Fragen und Antworten

Was kostet eine bodengleiche Dusche in Friedrichsdorf?

Im Standardfall etwa 4.000–6.000 € inklusive Demontage und Entsorgung. Systemlösungen mit flacher Duschtasse beginnen bei rund 3.000 €, eine geflieste, bodengleiche Dusche kann bis etwa 8.000 € kosten – je nach Fliesenwahl und Nebenarbeiten.

Kann ich im Altbau in der Kernstadt eine bodengleiche Dusche einbauen?

Häufig ja – das entscheidet der Vor-Ort-Termin anhand von Aufbauhöhe und Untergrund. Wo kein tieferer Bodeneingriff möglich ist, ist die Systemlösung mit flacher Duschtasse die bewährte Alternative.

Gibt es den WIBank-Zuschuss auch für ein Haus in Seulberg oder Burgholzhausen?

Ja, die WIBank-Förderung gilt landesweit für selbst genutzten Wohnraum in ganz Hessen. Den Antrag stellen Sie über die Wohnungsbauförderstelle des Hochtaunuskreises – und zwar vor jeder Auftragsvergabe.

Ich wohne zur Miete – hilft mir die Pflegekasse?

Ja, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Zusätzlich brauchen Sie die schriftliche Zustimmung des Vermieters; bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung besteht darauf nach § 554 BGB[5] ein Anspruch.

Wie lange dauert der Umbau?

Eine Systemlösung ist oft an einem Tag montiert. Eine geflieste, bodengleiche Dusche benötigt wegen der Trocknungszeiten mehrere Tage.

Meine Mutter lebt in Köppern, ich wohne weiter weg – wie organisiere ich den Umbau?

Lassen Sie sich eine schriftliche Vollmacht geben, holen Sie zwei bis drei Festpreisangebote mit Vor-Ort-Termin ein und stellen Sie die Förderanträge vor dem Baubeginn. Betriebe mit Sitz im Hochtaunuskreis koordinieren Termine meist flexibel.

Ist der KfW-Zuschuss 455-B wieder verfügbar?

Nein, er ist seit dem 31.07.2026 wegen ausgeschöpfter Mittel gestoppt[4]; eine Wiederaufnahme wird frühestens 2027 erwartet (Stand: September 2026 – keine neuen Anträge). Ohne Pflegegrad bleibt der KfW-Kredit 159 – über die Hausbank zu beantragen.

Fazit

Vom historischen Kern an der Hugenottenstraße über die Siedlungen in Seulberg bis zu den Einfamilienhausgebieten in Burgholzhausen: In Friedrichsdorf findet sich für fast jede Bausubstanz eine passende Lösung für die bodengleiche Dusche. Entscheidend sind der ehrliche Vor-Ort-Termin, vergleichbare Festpreisangebote und der Förderantrag vor dem Baubeginn – dann senken Pflegekasse (bis 4.180 €[1]) und WIBank (bis 5.500 € fürs Bad) den Eigenanteil deutlich.

Mehr zum Thema Wannenumbau und seinen Alternativen: Wanne zur Dusche umbauen.

Quellen

  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • WIBank Hessen, Behindertengerechter Umbau von Wohneigentum (bis 50 %, Bad max. 5.500 €, gesamt max. 15.000 €): https://www.wibank.de/wibank/behindertengerechter-umbau-von-wohneigentum
  • KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • Stadt Friedrichsdorf (Stadtteile, Geschichte, Einwohnerzahl): https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrichsdorf
  • pflege.de, „Wanne raus, Dusche rein“ (Kostenrahmen): https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/badezimmer/wanne-zur-dusche/

Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, bis 4.180 € je Maßnahme bzw. 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  2. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, 20 % des Lohnanteils, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  3. KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  4. KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026 (Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  5. § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters bei Barrierereduzierung): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html

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