Wanne zur Dusche in Forchheim: Umbau-Kosten, Förderung und Ablauf (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 12 Min. Lesezeit

VorherWanne zur Dusche in Forchheim: Umbau-Kosten, Förderung und Ablauf (2026) – Vorher: Badewanne mit hohem Rand
NachherWanne zur Dusche in Forchheim: Umbau-Kosten, Förderung und Ablauf (2026) – Nachher: bodengleiche Dusche
Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Forchheim, die große Kreisstadt in Oberfranken, liegt an der Regnitz zwischen Erlangen und Bamberg und nennt sich gern „Eingangstor zur Fränkischen Schweiz“. Rund 33.000 Menschen wohnen hier, viele pendeln über die S-Bahn-Linie S1 nach Erlangen, Fürth oder Nürnberg – Forchheim gehört seit 2005 zur Metropolregion Nürnberg. Die Stadt ist für ihre erhaltene Altstadt bekannt: ein geschlossenes Fachwerkensemble um Rathaus, Kaiserpfalz und St.-Martin-Kirche, dazu der Kellerwald mit seinen jahrhundertealten Bierkellern. Wer hier ein Haus oder eine Wohnung besitzt, wohnt oft in einem Gebäude mit Geschichte – und in einem Bad, das bei der Wanne geblieben ist. Der Einstieg über den Wannenrand zählt zu den häufigsten Sturzfallen im Haushalt, und der Umbau zur Dusche ist für viele Forchheimerinnen und Forchheimer der wichtigste Schritt, um im Alter sicher wohnen zu bleiben. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie die Umrüstung abläuft, was sie kostet und wie die Förderung über Pflegekasse, KfW und den Freistaat Bayern funktioniert.

Direkt anfragen: Wanne zur Dusche zum Festpreis – unverbindlich und kostenlos.

Wanne zur Dusche in Forchheim: Der Ablauf in sechs Schritten

Der Umbau folgt in Forchheim immer demselben Grundmuster. Wer die Reihenfolge einhält, vermeidet die beiden häufigsten Fehler: einen zu späten Förderantrag und einen Auftrag an eine Firma, die das Haus nie gesehen hat.

Schritt Was passiert Zeitbedarf
1. Ausgangslage klärenGrundriss, Fotos, Pflegegrad-Bescheid sichten; Denkmallage prüfenein Nachmittag
2. Fachbetriebe anfragen2–3 Betriebe mit Fotos und Maßen kontaktierenwenige Minuten je Firma
3. Vor-Ort-TerminUntergrund, Deckenkonstruktion, Leitungen, Zugang prüfenca. 30–60 Minuten
4. Festpreisangeboteinkl. Demontage, Entsorgung, Abdichtung vergleichen1–3 Werktage
5. FörderantragPflegekassen-Zuschuss vor Baubeginn beantragenvor dem Umbau
6. Umbau und BelegeDusche montieren, Rechnungen einreichen, Zuschuss erhalten1–5 Tage plus Trocknungszeit

Schritt 1 – Ausgangslage klären: Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Haus in der Denkmalliste steht oder zum Ensemble „Altstadt Forchheim“ gehört. Das lässt sich über den BayernAtlas oder Denkmalatlas des Landesamts für Denkmalpflege kostenlos nachsehen. Für den reinen Umbau im Badinneren ist das in der Regel unproblematisch – aber Sie wissen dann früh, ob bei Fenstern, Fassade oder Bodenaufbau eine denkmalrechtliche Erlaubnis nötig wird.

Schritt 2 – Fachbetriebe anfragen: Senden Sie Fotos, Raummaße und eine kurze Beschreibung an mehrere Betriebe. Achten Sie darauf, dass die Firmen Erfahrung mit Altbauten und Fachwerk haben – das ist in Forchheim mindestens so wichtig wie der Preis.

Schritt 3 – Vor-Ort-Termin: Ein seriöses Angebot entsteht nur vor Ort. In Fachwerkhäusern prüft der Betrieb, ob die Deckenbalken tragen, wie die Gefache beschaffen sind und ob genug Aufbauhöhe für einen Gefälle-Estrich bleibt. In den eingemeindeten Ortsteilen mit jüngeren Häusern ist die Prüfung meist schneller erledigt.

Schritt 4 – Festpreisangebote vergleichen: Achten Sie auf vollständige Positionen: Demontage der alten Wanne, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534, Armaturen und Anschlussarbeiten. In der engen Altstadt gehört auch die Logistik – Anlieferung und Abtransport – ins Angebot.

Schritt 5 – Förderantrag stellen: Den Zuschuss der Pflegekasse beantragen Sie vor dem Baubeginn. Erst wenn die Zusage vorliegt, sollten Sie den Auftrag vergeben. Als Mieter holen Sie parallel die schriftliche Zustimmung des Vermieters ein; bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung besteht nach § 554 BGB ein Anspruch auf Erlaubnis[1].

Schritt 6 – Umbau und Belege: Eine Systemlösung mit Duschtasse ist oft an einem Tag montiert, eine geflieste bodengleiche Dusche braucht inklusive Trocknungszeiten mehrere Tage. Nach Abschluss reichen Sie die Rechnungen bei der Pflegekasse ein; die Auszahlung dauert in der Regel einige Wochen. Bewahren Sie Kostenvoranschlag und Rechnungen auf – sie werden auch für die Steuererklärung gebraucht.

Die Forchheimer Bausubstanz: Fachwerk, Festungsstadt, Einfamilienhaus

Forchheims Stadtbild ist das Ergebnis einer langen Geschichte als Königs- und Bischofsstadt. Die Altstadt ist als Ensemble in die Bayerische Denkmalliste eingetragen: den Kern bilden die ehemalige bischöfliche Burg – die heute sogenannte Kaiserpfalz aus dem späten 14. Jahrhundert – und die Pfarrkirche Sankt Martin, darum gruppieren sich eng gereihte Fachwerkhäuser, teils mit mittelalterlichem Kern aus der Zeit um 1340 bis 1400, und vornehme Sandsteinbauten. Die Hauptstraße folgt der alten Handelsstraße von Bamberg nach Nürnberg; vom mittelalterlichen Befestigungsring sind Stadtmauer und Saltorturm erhalten. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Forchheimer Altstadt von Bombenangriffen weitgehend verschont – ein Grund, warum hier so viel alte Substanz steht. Insgesamt verzeichnet die Stadt 376 Baudenkmäler (Stand April 2025) und 42 Bodendenkmäler.

Baulich heißt das für viele Wohnungen: kleine, nachträglich eingebaute Bäder in Häusern mit Holzbalkendecken, engen Treppen und oft ohne Aufzug. Ab dem 16. Jahrhundert war Forchheim zudem südliche Landesfestung des Hochstifts Bamberg; erst ab 1875 wurde die Befestigung abgetragen und die Stadt konnte über ihre mittelalterlichen Grenzen hinauswachsen. So entstanden rund um den Kern Wohnstraßen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, später Siedlungsgebiete der Nachkriegszeit und schließlich die modernen Quartiere der wachsenden Pendlerstadt – Siemens Healthineers ist mit rund 3.500 Beschäftigten der größte Arbeitgeber und zieht seit Jahren Fachkräfte nach Forchheim, was die Nachfrage nach Wohnraum hoch hält.

Zu den sieben Gemeindeteilen gehören neben der Kernstadt die Pfarrdörfer Buckenhofen, Burk, Kersbach und Reuth sowie das Dorf Serlbach und der Weiler Sigritzau – allesamt Ende der 1970er-Jahre eingemeindet. Dort dominieren dörfliche Strukturen und Einfamilienhäuser der 1960er- bis 1990er-Jahre mit Bädern aus der Bauzeit. Und am Rand der Altstadt liegt der Kellerwald: Auf rund 20.000 Quadratmetern reihen sich 23 Bierkeller, deren Felsenkeller seit mehr als 400 Jahren in den Hang getrieben wurden – jedes Jahr im Juli feiert Forchheim dort mit dem Annafest eines der größten Volksfeste der Region. Auch in den Wohnhäusern an diesen Hängen finden sich Besonderheiten: Kellergewölbe, Hanglagen und unterschiedliche Geschosshöhen, die der Vor-Ort-Termin zutage fördert.

Was das für den Badumbau in Forchheim bedeutet

  • Fachwerk-Altstadt: Bei Holzbalkendecken und Fachwerkgefachen ist eine bodengleiche Dusche mit dickem Gefälle-Estrich oft nicht die erste Wahl. Bewährt hat sich die Systemlösung mit flacher Duschtasse (ca. 3–4 cm Aufbauhöhe) und leichten Wandpaneelen statt schwerer Fliesen – das schont die Statik und lässt sich bei einem späteren Eigentümerwechsel meist rückstandslos zurückbauen.
  • Denkmalschutz richtig einordnen: Der Umbau im Badinneren berührt die geschützte Substanz meist nicht. Sobald Fenster, Fassade, Dach oder tragende Bauteile betroffen sind, ist eine denkmalrechtliche Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG erforderlich – die beantragen Sie bei der Stadt Forchheim. Klären Sie das früh, es verlängert die Vorlaufzeit nur selten.
  • Enge Gassen und Logistik: In der Altstadt mit ihren teils fußgängerzoneartigen Straßen müssen Materialanlieferung und Abtransport der alten Wanne eingeplant sein. Ein ortskundiger Betrieb kalkuliert das ehrlich; Angebote „vom Foto“ unterschlagen diesen Aufwand gern.
  • Jüngere Ortsteile: In Buckenhofen, Burk, Kersbach, Reuth, Serlbach und Sigritzau stehen meist Häuser mit klaren Grundrissen und ausreichend Aufbauhöhe – hier ist die bodengleiche, geflieste Dusche häufig ohne Zusatzarbeiten möglich.
  • Mieter und Eigentümergemeinschaften: Viele Forchheimer wohnen zur Miete, gerade im wachsenden Wohnungsmarkt der Pendlerstadt. Mieter brauchen die schriftliche Zustimmung des Vermieters; in Eigentumswohnungen ist die Teilungserklärung zu prüfen.

Kosten: Was der Umbau in Forchheim kostet

Ausführung Kostenrahmen
Systemlösung mit Duschtasse und Wandpaneelenca. 3.000–5.000 €
Bodengleiche, geflieste Duscheca. 5.000–8.000 €
Typische Gesamtkosten im Standardfallca. 4.000–6.000 €

Diese Spannen sind bundesweit übliche Richtwerte. In Forchheim hängt der Endpreis vor allem vom Bautyp ab: Im Fachwerkhaus in der Altstadt sorgt die Systemlösung für einen kalkulierbaren Preis, im Einfamilienhaus der 1970er-Jahre in Reuth oder Kersbach ist die geflieste Variante realistisch. In denkmalgeschützten Häusern können besondere Anforderungen an Wand- und Bodenaufbau den Preis etwas erhöhen. Lassen Sie sich Demontage, Entsorgung und Abdichtung immer im Festpreis ausweisen.

Beispielrechnung (Richtwerte): Für ein Einfamilienhaus in Burk planen Sie eine bodengleiche Dusche mit neuen Fliesen für rund 6.500 € inklusive Nebenarbeiten. Bei Pflegegrad 2 übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 €[2] – es bleiben etwa 2.320 € Eigenanteil. Dazu kommt die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[3]: 20 Prozent des Lohnanteils (im Beispiel rund 3.000 €), also etwa 600 €, sind von der Steuer absetzbar. Ohne Pflegegrad kann der KfW-Kredit 159 die Finanzierung übernehmen.

Förderung in Forchheim: Pflegekasse, KfW und Freistaat Bayern

  • Pflegekasse: Mit Pflegegrad 1–5 bis zu 4.180 € Zuschuss für den Umbau der Wanne zur Dusche (§ 40 Abs. 4 SGB XI); bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt bis zu 16.720 €[2]. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden.
  • KfW: Der Zuschuss 455-B „Barrierereduzierung“ ist seit dem 31.07.2026 gestoppt (2026er-Mittel ausgeschöpft; keine neuen Anträge; Stand: September 2026)[4]. Der zinsgünstige Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 € je Wohneinheit)[5] läuft weiter – für Eigentümer und Mieter, unabhängig vom Alter und ohne Pflegegrad.
  • Freistaat Bayern: Über das Bayerische Wohnungsbauprogramm ist bei behindertengerechter Anpassung ein leistungsfreies Baudarlehen von bis zu 10.000 €[6] möglich, wenn im Haushalt ein Mensch mit Behinderung lebt. Zuständig ist das Landratsamt Forchheim; das Darlehen muss nicht zurückgezahlt werden, solange die Wohnung dem begünstigten Personenkreis zur Verfügung steht.
  • Krankenkasse: Sie beteiligt sich nicht am baulichen Umbau. Erstattungsfähig sind nur Hilfsmittel nach § 33 SGB V[7] wie Duschhocker oder Badewannenlifter – im Regelfall mit ärztlicher Verordnung; eine generelle Verordnungspflicht besteht nicht, die Krankenkasse verlangt häufig eine Genehmigung.
  • Beratung: Pflegestützpunkt und Wohnberatung im Landkreis Forchheim beraten kostenlos zu Pflegegrad, Anträgen und barrierearmem Wohnen – idealerweise vor den Vor-Ort-Terminen der Fachbetriebe.

Alle Fördermöglichkeiten im Überblick: Förderung & Zuschüsse. Das passende Angebot für Ihre Situation finden Sie auf Wanne zur Dusche umbauen.

Woran Sie gute Angebote in Forchheim erkennen

  • Vor-Ort-Termin statt Foto-Offerte: Ein Betrieb, der Ihr Fachwerkhaus oder Ihren Bungalow gesehen hat, kalkuliert verlässlich. Fotos allein reichen nicht.
  • Referenzen aus Stadt und Landkreis: Fragen Sie nach abgeschlossenen Umbauten in Forchheim – etwa in der Altstadt, in Buckenhofen oder im Landkreis. Eine Firma mit Altbau-Erfahrung erkennt man an konkreten Beispielen.
  • Klare Positionen: Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534, Armaturen, ggf. Elektro- und Sanitär-Nebenarbeiten – alles im Festpreisangebot, dann gibt es keine bösen Überraschungen.
  • Zeitplan: Ein verbindlicher Termin für den Umbautag und ein fester Ansprechpartner gehören zu einem professionellen Angebot.

Checkliste: So bereiten Sie den Umbau in Forchheim vor

  • [ ] Denkmallage prüfen (BayernAtlas / Denkmalatlas) und ggf. Erlaubnis bei der Stadt Forchheim klären
  • [ ] 2–3 Fachbetriebe mit Vor-Ort-Termin anfragen
  • [ ] Festpreisangebote mit Demontage, Entsorgung, Abdichtung, Logistik vergleichen
  • [ ] Referenzen aus Forchheim und Umgebung zeigen lassen
  • [ ] Pflegekassen-Antrag vor Baubeginn stellen
  • [ ] Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen
  • [ ] Lohnkostenanteil für § 35a EStG separat ausweisen lassen
  • [ ] Bei Behinderung im Haushalt: Baudarlehen beim Landratsamt Forchheim prüfen

Fragen und Antworten

Kann ich in einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus in Forchheim die Wanne durch eine Dusche ersetzen?

Ja. Der Umbau im Badinneren braucht in der Regel keine denkmalrechtliche Erlaubnis. Bei Holzbalkendecken empfehlen sich Systemlösungen mit flacher Duschtasse und leichten Wandpaneelen. Erst wenn Fenster, Fassade oder tragende Bauteile betroffen sind, ist eine Erlaubnis nach Art. 6 BayDSchG bei der Stadt Forchheim nötig.

Was kostet die Umrüstung von Wanne auf Dusche in Forchheim?

Im Standardfall rund 4.000–6.000 € inklusive Demontage und Entsorgung. Systemlösungen beginnen bei etwa 3.000 €, eine geflieste bodengleiche Dusche kann 8.000 € erreichen. In der Altstadt kann die Logistik den Preis etwas erhöhen.

Bekomme ich die Förderung auch, wenn mein Haus im Ensemble „Altstadt Forchheim“ liegt?

Ja. Denkmalschutz und Förderung schließen sich nicht aus. Entscheidend ist, dass der Antrag bei der Pflegekasse vor dem Baubeginn gestellt wird und ein Pflegegrad vorliegt. Ob Ihr Haus betroffen ist, sehen Sie im Denkmalatlas.

Wie lange dauert der Umbau in Forchheim?

Eine Systemlösung ist oft an einem Tag montiert. Eine geflieste, bodengleiche Dusche benötigt inklusive Trocknungszeiten mehrere Tage. In Altbauten kann zusätzliche Vorlaufzeit für Leitungsarbeiten anfallen.

Gibt es Förderung ohne Pflegegrad?

Die Pflegekasse zahlt nur mit Pflegegrad. Ohne Pflegegrad kommt der KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“[5] in Frage; der Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt (2026er-Mittel ausgeschöpft; keine neuen Anträge; Stand: September 2026)[4]. Die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[3] gilt für alle.

Darf ich als Mieter in Forchheim das Bad umbauen?

Mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters ja. Bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung können Sie die Erlaubnis nach § 554 BGB[1] verlangen. Klären Sie vorher, ob das Bad bei einem Auszug zurückgebaut werden muss.

Ist eine bodengleiche Dusche in einem Haus der 1970er-Jahre in Kersbach oder Reuth einfacher als in der Altstadt?

In der Regel ja: Jüngere Häuser haben klare Grundrisse, ausreichend Aufbauhöhe und moderne Leitungen. Die bodengleiche Dusche mit Gefälle-Estrich ist hier meist ohne Zusatzarbeiten umsetzbar – ein Vor-Ort-Termin bestätigt das.

Lohnt sich der Umbau auch für den Wiederverkaufswert?

Ein barrierearmes Bad gilt bei Käuferinnen und Käufern als wertvolles Merkmal, gerade in einer Stadt wie Forchheim mit vielen älteren Bewohnerinnen und Bewohnern. Im Vordergrund steht aber die Sicherheit im eigenen Alltag – und die Zuschüsse der Pflegekasse senken die Kosten spürbar.

Fazit

Ob im Fachwerkhaus der Altstadt, im Wohnhaus am Kellerwald oder im Einfamilienhaus in Buckenhofen oder Kersbach: In Forchheim führt fast immer ein klarer Weg zur Dusche ohne Wannenrand. Entscheidend sind ein ehrlicher Vor-Ort-Termin, ein vollständiges Festpreisangebot und der Förderantrag vor dem Baubeginn. Wer diese Reihenfolge einhält, sichert sich bis zu 4.180 €[2] von der Pflegekasse – und ein Bad, in dem das Duschen auch im Alter gefahrlos möglich ist.

Quellen

  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Förderung von barrierefreiem Wohnen (leistungsfreies Baudarlehen bis 10.000 €): https://www.stmb.bayern.de/wohnen/foerderung/barrierefreieswohnen/index.php
  • § 33 SGB V (Hilfsmittel der Krankenkasse): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  • pflege.de, „Wanne raus, Dusche rein“ (Kosten 4.000–6.000 €): https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/badezimmer/wanne-zur-dusche/
  • Stadt Forchheim, Denkmalschutz (Ensemble Altstadt, 376 Baudenkmäler, Stand April 2025): https://www.forchheim.de/bauen-mobilitaet/bauen-in-forchheim/bauherren-info/denkmalschutz
  • Stadt Forchheim, Kellerwald und Bierkeller: https://www.forchheim-erleben.de/kulinarik/kellerwald

Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 554 BGB (Barrierereduzierung – Anspruch des Mieters auf Erlaubnis baulicher Veränderungen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  2. § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen; Zuschuss bis 4.180 € je Maßnahme, bei mehreren Pflegebedürftigen bis 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  3. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, 20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  4. KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026 (2026er-Mittel ausgeschöpft; keine neuen Anträge; Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  5. KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 € je Wohneinheit, weiterhin offen; Stand: September 2026): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  6. Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Förderung von barrierefreiem Wohnen (leistungsfreies Baudarlehen bis 10.000 €): https://www.stmb.bayern.de/wohnen/foerderung/barrierefreieswohnen/index.php
  7. § 33 SGB V (Hilfsmittel der Krankenkasse): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html

Jetzt Angebot anfragen

Von der Beratung bis zur Abnahme: der Umbau zur bodengleichen Dusche – mit Förderung bis 4.180 €. Zur Seite ›