Badumbau in Weingarten (Württemberg): Kosten, Ablauf und Förderung (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 11 Min. Lesezeit

VorherBadumbau in Weingarten (Württemberg): Kosten, Ablauf und Förderung (2026) – Vorher: Badewanne mit hohem Rand
NachherBadumbau in Weingarten (Württemberg): Kosten, Ablauf und Förderung (2026) – Nachher: bodengleiche Dusche
Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Weingarten ist mit rund 25.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Landkreis Ravensburg und seit 2022 offiziell Hochschulstadt: Die Pädagogische Hochschule und die Hochschule Ravensburg-Weingarten prägen das Bild ebenso wie die barocke Basilika auf dem Martinsberg und der jährliche Blutritt. Zugleich ist Weingarten eine der am dichtesten bebauten Städte Oberschwabens – auf nur gut zwölf Quadratkilometern wohnen so viele Menschen wie in mancher Kreisstadt, und weil die Stadt nie umliegende Gemeinden eingemeindet hat, gehören dazu ungewöhnlich viele Mehrfamilienhäuser und Mietwohnungen. Die Einwohnerstatistik zeigt, warum der Badumbau hier ein Dauerbrenner ist: Die Menschen ab 65 Jahren stellen die größte Altersgruppe der Stadt, und ein großer Teil von ihnen lebt in Wohnungen, deren Bäder aus den 1960er- bis 1990er-Jahren stammen – mit Badewannen, deren Rand im Alter zur Hürde wird. Dieser Ratgeber erklärt, was der Umbau von der Wanne zur Dusche in Weingarten kostet, worauf Mieter und Eigentümer achten müssen und welche Fördermittel die Finanzierung erleichtern.

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Was ein Badumbau in Weingarten kostet

Die Kosten hängen von der Wohnung, der Bausubstanz und der gewählten Lösung ab. Als Richtwerte für Baden-Württemberg gelten:

Ausführung Kostenrahmen (Richtwerte)
Systemlösung mit flacher Duschtasse und Wandpaneelenca. 3.000–5.000 €
Bodengleiche, geflieste Duscheca. 5.000–8.000 €
Zusatzausstattung (Stützklappgriffe, Duschklappsitz, Haltegriffe)ca. 300–1.500 €
Üblicher Gesamtaufwand im Standardfall inkl. Demontage und Entsorgungca. 4.000–6.000 €

Zwei Beispiele, wie sich die Kosten realistisch verteilen: In einer Eigentumswohnung im Lerchenfeld soll die Wanne einer bodengleichen, gefliesten Dusche weichen; das Angebot liegt bei 6.400 €. Mit Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 €[1], vom Lohnanteil gehen über § 35a EStG[2] weitere 20 Prozent ab – der Eigenanteil schrumpft so auf rund 1.800 €. Anders der Fall einer vermieteten Wohnung in der Talsiedlung Süd, in der ein pflegebedürftiger Mieter lebt: Hier wählt man oft die Systemlösung (ca. 3.900 €), weil sie schneller montiert ist und sich bei einem späteren Auszug leichter zurückbauen lässt; der Zuschuss der Pflegekasse gilt auch hier.

Wer Angebote vergleicht, sollte auf drei Punkte achten: Demontage und Entsorgung müssen enthalten sein, die Abdichtung nach DIN 18534 gehört ins Leistungsverzeichnis, und der Lohnanteil sollte separat ausgewiesen werden – sonst entfällt der Steuervorteil nach § 35a EStG. Nachträge entstehen fast immer dort, wo das Angebot Nebenarbeiten wie Elektrik oder Heizkörper nicht erwähnt.

Mieter und Eigentümer in Weingarten: Unterschiedliche Wege

Weingartens Wohnungsmarkt unterscheidet sich von dem der Umlandgemeinden: Weil die Stadt auf engem Raum wuchs und zwei Hochschulen Tausende Studierende anziehen, ist der Anteil an Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern hoch. Für den Badumbau bedeutet das:

  • Mieter brauchen die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung besteht nach § 554 BGB[3] ein Anspruch auf Erlaubnis; ein beigefügtes Angebot und die Zusage, einen eventuellen Rückbau zu regeln, überzeugen die meisten Vermieter. Der Zuschuss der Pflegekasse steht Mietern genauso zu wie Eigentümern – das gilt auch für Wohnungen der großen Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften in Weingarten.
  • Eigentümer von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern müssen vor dem Eingriff die Teilungserklärung prüfen: Umbauten im eigenen Bad sind in der Regel zustimmungspflichtig, wenn sie in die Bausubstanz eingreifen oder Gemeinschaftseigentum wie Leitungsstränge berühren. Klären Sie das früh mit der Hausverwaltung.
  • Hauseigentümer haben freie Hand, tragen dafür aber die vollen Kosten. In Weingarten gibt es nur wenige klassische Einfamilienhauslagen; wer eines der älteren Stadthäuser besitzt, plant den Badumbau oft zusammen mit anderen Anpassungen wie einem Treppenlift oder Türverbreiterungen.

Ein Pluspunkt der Weingartener Bausubstanz: Weil die Stadt erst im 20. Jahrhundert zur Großstadt heranwuchs, stehen die meisten Gebäude auf Betondecken oder massiven Kellerdecken – gute Voraussetzungen für eine bodengleiche Dusche mit Gefälle-Estrich. In den wenigen Altbauten im alten Ortskern, dem früheren Altdorf an der Scherzach, sind die Decken dagegen oft älter; dort empfiehlt sich die flache Duschtasse.

Die Wohnlagen von Weingarten im Überblick

Weingarten hat keine eingemeindeten Ortsteile, sondern ein kompaktes Stadtgebiet mit historisch gewachsenen Wohnlagen, deren Grenzen fließend sind – für den Badumbau heißt das: entscheidend ist weniger der „Stadtteil“ als das Alter und die Bauweise des jeweiligen Hauses.

  • Altstadt und Oberstadt: Die Altstadt, das alte Altdorf, liegt im Tal der Scherzach; die Oberstadt zieht sich den Hang zum Martinsberg hinauf, wo Kloster und Basilika thronen. Hier stehen die ältesten Häuser der Stadt, oft mit kleinen, nachträglich eingebauten Bädern. Eine vollständig bodengleiche Dusche ist hier nicht immer möglich – die Systemlösung mit minimaler Aufbauhöhe ist im Zweifel die robuste Wahl.
  • Siedlungen der Nachkriegs- und Wirtschaftswunderjahre: Stadtgebiete wie das Lerchenfeld, die Untere Breite, die Promenade oder die Talsiedlung Süd entstanden, als Weingarten zwischen 1950 und 1980 von rund 12.000 auf über 20.000 Einwohner wuchs. Typisch sind Mehrfamilienhäuser mit seriellen Bädern – Wanne, Waschtisch, WC auf genormtem Grundriss. Diese Bäder lassen sich meist unkompliziert umbauen; die Wände sind gerade, die Leitungsstränge klar. Wer hier wohnt, profitiert außerdem von kurzen Wegen: Handwerkerbetriebe aus Ravensburg und Weingarten sind in wenigen Minuten vor Ort.
  • Jüngere Quartiere und verdichtete Lagen: Blumenau, Mühlbachviertel, Dörfle, Burach und das Gebiet um das Baienfurter Ösch stehen für die weitere Verdichtung der letzten Jahrzehnte. In den jüngeren Gebäuden sind die Bäder großzügiger, manche Neubauten sind bereits barrierefrei oder barrierearm gebaut. Hier gelingt die bodengleiche Dusche fast immer ohne Zusatzaufwand.
  • Randlagen und Wohnplätze: Am Stadtrand liegen kleine Wohnplätze wie Nessenreben, Waldheim oder die Höfe ringsum. Wer dort in einem älteren Haus wohnt, sollte bei der Betriebswahl auf faire Anfahrtskonditionen achten.

Die Wohnungsstatistik zeigt die Dynamik: 1978 gab es in Weingarten rund 2.800 Wohngebäude mit etwa 7.500 Wohnungen, 2023 waren es bereits über 4.300 Gebäude mit rund 12.600 Wohnungen. Wer heute eine altersgerechte Wohnung sucht oder das eigene Bad umbaut, hat also eine große Auswahl an Gebäudetypen – und genauso groß ist die Bandbreite der Umbau-Lösungen.

Die passende Lösung für jede Bauweise

Eine einfache Faustregel hilft bei der ersten Orientierung, bevor die Fachfirma kommt:

  • Viel Platz und Betondecke (typisch für Mehrfamilienhäuser ab den 1960er-Jahren, etwa im Lerchenfeld oder in der Talsiedlung Süd): Hier ist die geflieste, vollständig bodengleiche Dusche meist ohne Kompromisse möglich.
  • Kleines Bad mit wenig Aufbauhöhe (Altbauten in der Oberstadt, alte Stadthäuser): Die Systemlösung mit flacher Duschtasse und Wandpaneelen ist die robuste Wahl – sie kommt ohne Estrichaufbau aus und ist schneller montiert.
  • Mietwohnung mit unklarer Zukunft: Wer nicht weiß, ob die Wohnung auf Dauer bewohnt wird, spricht mit dem Vermieter über eine rückbaubare Lösung. Eine Duschtasse mit Paneelen lässt sich später leichter zurückbauen als ein gefliester Boden mit Gefälle-Estrich.
  • Wohnung, die fürs Alter gedacht ist: Dann lohnt die Planung nach DIN 18040-2 von Anfang an – Bewegungsflächen, Bedienhöhen der Armaturen und rutschhemmende Beläge. Der L-Bank-Tilgungszuschuss von bis zu 1.500 €[4] wird nur bei vollständiger Umsetzung dieser Norm gezahlt.

Unabhängig von der Bauweise gilt in den Weingartener Mehrfamilienhäusern eine Besonderheit: Der Umbau findet im bewohnten Haus statt, Nachbarn hören und sehen ihn. Vereinbaren Sie mit der Firma klare Arbeitszeiten, kündigen Sie die lauteren Phasen – etwa Estrich- und Stemmarbeiten – im Hausflur an, und klären Sie, wo Bauschutt und Material zwischengelagert werden. Das erspart Nachbarschaftsärger und hält das Verhältnis zur Hausverwaltung intakt.

Förderung für den Badumbau in Weingarten

  • Pflegekasse: Mit Pflegegrad 1–5 bis zu 4.180 €[1] Zuschuss nach § 40 Abs. 4 SGB XI für den Wannenumbau; bei mehreren Pflegebedürftigen im selben Haushalt bis zu 16.720 €[1]. Der Antrag geht an die Pflegekasse der Krankenkasse des Pflegebedürftigen und muss vor dem Baubeginn gestellt sein.
  • L-Bank (Baden-Württemberg): Die „Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit“ finanziert den Umbau mit bis zu 50.000 €[4] (Sollzins 1,00 Prozent, Stand 2026); wer die Wohnung vollständig nach DIN 18040-2 umbaut, erhält zusätzlich bis zu 1.500 € Tilgungszuschuss. Menschen mit Schwerbehinderung können die Anpassungsförderung auch ohne Basisfinanzierung nutzen. Zuständig ist die Wohnraumförderungsstelle beim Landratsamt Ravensburg; alternativ läuft der Antrag direkt über die L-Bank.
  • KfW: Der Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 €[5] je Wohneinheit) ist unabhängig vom Pflegegrad und weiterhin offen. Der Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt (2026er-Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026) – neue Anträge werden nicht angenommen[6].
  • Steuer: 20 Prozent des Lohnanteils der Handwerkerrechnung sind nach § 35a EStG absetzbar, maximal 1.200 €[2] pro Jahr.
  • Beratung: Der Pflegestützpunkt im Landkreis Ravensburg, die Pflegekassen und die kostenlosen Wohnberatungsstellen in Baden-Württemberg helfen bei Pflegegrad, Anträgen und der Planung nach DIN 18040-2.

Ausführliche Erläuterungen zu allen Programmen: Förderung & Zuschüsse.

Ablauf in Kürze

  1. Pflegegrad-Bescheid prüfen oder Pflegegrad formlos beantragen (wirkt ab dem Antragsmonat).
  2. Zwei bis drei Fachbetriebe aus Ravensburg/Weingarten mit Vor-Ort-Termin vergleichen.
  3. Festpreisangebote prüfen: Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534 enthalten?
  4. Pflegekassen-Antrag vor Baubeginn einreichen; bei Eigentum L-Bank- oder KfW-Antrag parallel stellen.
  5. Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen; als Wohnungseigentümer: Teilungserklärung prüfen.
  6. Umbau und Abnahme: Systemlösung in der Regel in einem Tag, geflieste Dusche in mehreren Tagen.
  7. Rechnungen einreichen und Belege für Pflegekasse und Steuererklärung aufbewahren.

Checkliste für die Planung

  • [ ] Pflegegrad prüfen beziehungsweise beantragen
  • [ ] Drei Festpreisangebote mit Vor-Ort-Termin einholen
  • [ ] Demontage, Entsorgung und Abdichtung nach DIN 18534 im Angebot sicherstellen
  • [ ] Bei Mietwohnung: Vermieterzustimmung schriftlich einholen
  • [ ] Bei Eigentumswohnung: Teilungserklärung und Hausverwaltung einbinden
  • [ ] Pflegekassen-Antrag vor dem Baubeginn einreichen
  • [ ] Lohnanteil separat ausweisen lassen (§ 35a EStG[2])
  • [ ] Stützklappgriffe und Duschklappsitz gleich mitplanen, statt später nachzurüsten

Die meistgestellten Fragen

Was kostet ein Badumbau in Weingarten im Durchschnitt?

Im Standardfall ca. 4.000–6.000 € inklusive Demontage und Entsorgung. Systemlösungen beginnen bei etwa 3.000 €, geflieste bodengleiche Duschen liegen meist zwischen 5.000 und 8.000 €.

Darf ich als Mieter in Weingarten das Bad umbauen?

Nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters. Bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung können Sie die Erlaubnis nach § 554 BGB[3] verlangen. Der Pflegekassen-Zuschuss steht Ihnen als Mieter unabhängig davon zu.

Ist eine bodengleiche Dusche in einer Weingartener Wohnung im Mehrfamilienhaus möglich?

In den meisten Fällen ja: Die Gebäude stehen auf Beton- oder massiven Kellerdecken, die einen Estrichaufbau tragen. In Altbauten in der Oberstadt kann die flache Duschtasse die bessere Lösung sein – das klärt der Vor-Ort-Termin.

Was müssen Eigentümer einer Wohnung in Weingarten beachten?

Prüfen Sie die Teilungserklärung: Eingriffe in die Bausubstanz oder in gemeinsame Leitungsstränge müssen oft mit der Hausverwaltung beziehungsweise der Eigentümergemeinschaft abgestimmt werden. Der Umbau im eigenen Bad ist in der Regel aber zulässig und machbar.

Gibt es den Zuschuss der Pflegekasse auch ohne Pflegegrad?

Nein. Ohne Pflegegrad finanzieren der L-Bank-Kredit und der KfW-Kredit 159[5] den Umbau; der KfW-Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt (Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026) – neue Anträge werden nicht angenommen[6].

Wie schnell bekommt man in Weingarten einen Handwerkstermin?

In der Hochsaison kann es einige Wochen dauern, und die Nachfrage nach Badexperten ist in der Region Ravensburg/Weingarten hoch. Wer Angebote und Förderantrag früh startet, sichert sich die besseren Termine – planen Sie insgesamt zwei bis drei Monate Vorlauf ein.

Lohnt sich der Umbau, wenn die Eltern erst 60 sind?

Häufig ja. Die über 65-Jährigen sind in Weingarten die größte Altersgruppe, und viele Stürze passieren genau beim Wannenrand. Wer früh umbaut, kann den Pflegekassen-Zuschuss zwar nur mit Pflegegrad nutzen, profitiert aber von KfW-159-Kredit, L-Bank und Steuervorteil – und gewöhnt sich an die Dusche, solange der Umbau noch nebenbei läuft.

Wo bekommen wir Beratung in Weingarten?

Beim Pflegestützpunkt im Landkreis Ravensburg, bei der Pflegekasse und bei den kostenlosen Wohnberatungsstellen des Landes. Auch die Hochschulstadt profitiert vom dichten Netz sozialer Einrichtungen zwischen Ravensburg und Weingarten.

Was ist der Unterschied zwischen barrierearm und barrierefrei – und was brauchen wir wirklich?

Barrierearm bedeutet, dass die wichtigsten Hürden abgebaut sind: keine Wannenrand-Stufe, Haltegriffe, ausreichend Bewegungsfläche. Barrierefrei nach DIN 18040-2 geht weiter – mit festgelegten Bewegungsflächen für den Rollstuhl, bodengleichen Duschen ohne jede Schwelle und Armaturen in bestimmter Bedienhöhe. Für die meisten älteren Menschen reicht eine barrierearme Lösung völlig aus; erst wenn ein Rollstuhl im Spiel ist oder absehbar wird, sollte nach der Norm gebaut werden. Wer den L-Bank-Tilgungszuschuss möchte, muss allerdings die vollständige DIN-18040-2-Umsetzung nachweisen – das klärt man am besten vor der Auftragsvergabe mit der Fachfirma.

Fazit

Weingarten ist eine Stadt, in der Alt und Jung auf engem Raum zusammenleben – und in der der Badumbau oft in Mietwohnungen und Eigentumswohnungen stattfindet, seltener im klassischen Einfamilienhaus. Genau dafür gibt es klare Wege: Vermieterzustimmung oder Teilungserklärung früh klären, drei Festpreisangebote vergleichen, den Pflegekassen-Antrag vor dem Baubeginn stellen und die günstigen Kredite von L-Bank und KfW nutzen. Wer diese Reihenfolge einhält, bekommt die Dusche ohne Wannenrand zu einem kalkulierbaren Preis – und bleibt damit in der Regel deutlich länger selbstbestimmt zu Hause wohnen.

Quellen

  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • L-Bank, Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit (Kredit bis 50.000 €, Tilgungszuschuss max. 1.500 €): https://www.l-bank.de/produkte/wohnimmobilien/eigentumsfinanzierung-bw-zusatzfinanzierung-barrierefreiheit.html
  • KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  • pflege.de, „Wanne raus, Dusche rein“ (Kosten 4.000–6.000 €): https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/badezimmer/wanne-zur-dusche/
  • Wikipedia, Weingarten (Württemberg) (Hochschulstadt, Stadtgebiete, keine Eingemeindungen, Einwohner rund 25.000): https://de.wikipedia.org/wiki/Weingarten_(Württemberg)
  • Schwäbische Zeitung, Zahlen zu Weingarten (über 65-Jährige als größte Altersgruppe, Gebäude- und Wohnungsentwicklung 1978–2023): https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/weingarten/tod-leben-himbeeren-alle-wichtigen-zahlen-zu-weingarten-2862636
  • Stadt Weingarten: https://www.stadt-weingarten.de/

Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen; Zuschuss bis 4.180 €, maximal 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  2. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen: 20 % der Lohnkosten, maximal 1.200 € pro Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  3. § 554 BGB (Erlaubnis baulicher Veränderungen, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderung dienen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  4. L-Bank, Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit (Kredit bis 50.000 €, Tilgungszuschuss maximal 1.500 €): https://www.l-bank.de/produkte/wohnimmobilien/eigentumsfinanzierung-bw-zusatzfinanzierung-barrierefreiheit.html
  5. KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  6. KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026 (Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html

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