Bodengleiche Dusche in Schramberg: Umbau, Förderung und Hanglage (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 11 Min. Lesezeit

VorherBodengleiche Dusche in Schramberg: Umbau, Förderung und Hanglage (2026) – Vorher: Badewanne mit hohem Rand
NachherBodengleiche Dusche in Schramberg: Umbau, Förderung und Hanglage (2026) – Nachher: bodengleiche Dusche
Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Schramberg nennt sich selbst Fünftälerstadt, und wer einmal durch die enge Talstadt gefahren ist, versteht warum: Die Schiltach weitet sich hier zu einem Kessel, in den die Täler von Göttelbach, Kirnbach, Berneck und Lauterbach münden. Über der Stadt thront die Burg Hohenschramberg, an den Hängen klettern die Häuser empor – vom Rathaus auf 426 Metern bis zu den höchsten Punkten der Gemarkung auf 943 Metern im Stadtteil Tennenbronn. Die ehemalige Uhrenstadt, in der 1861 Junghans gegründet wurde und die seit 2006 wieder mehr als 20.000 Einwohner zählt, ist die zweitgrößte Stadt im Landkreis Rottweil – und eine Stadt, in der das Wohnen an Steigungen und in gewachsenen Strukturen eigene Fragen aufwirft. Eine davon betrifft fast jeden Haushalt irgendwann: Wie komme ich sicher in die Dusche, wenn die Knie nachlassen oder ein Angehöriger Hilfe braucht? Die bodengleiche Dusche – ebenerdig, ohne Kante zum Übersteigen – ist dafür die bewährteste Lösung. Der Einstieg über den Wannenrand zählt zu den häufigsten Sturzfallen im Haushalt, und gerade in einer Stadt mit vielen Treppen, Steilstücken und älteren Häusern will die Frage früh geklärt sein. Dieser Ratgeber zeigt für Schramberg und seine Stadtteile, welche Förderung den Umbau bezuschusst, welche Bauweisen es gibt, was die Hanglage für die Planung bedeutet und wie Angehörige den Umbau organisieren.

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Förderung zuerst: Bis zu 4.180 € für die bodengleiche Dusche

Wer den Umbau plant, sollte zuerst die Förderung klären – nicht zuletzt, weil der Antrag vor dem Baubeginn bei der Pflegekasse eingehen muss. Wer erst nach dem Einbau zur Kasse geht, verliert den Anspruch. Die wichtigsten Wege im Überblick:

Weg Was Sie bekommen Für wen
Pflegekasse (§ 40 Abs. 4 SGB XI)Zuschuss bis 4.180 €[1] (16.720 €[1] bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt)Menschen mit Pflegegrad 1–5; Antrag vor Baubeginn
L-Bank „Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit“Darlehen bis 50.000 € (Sollzins 1,00 %, Stand 2026); Tilgungszuschuss bis 1.500 €[2] bei vollständiger DIN-18040-2-UmsetzungEigentümer in Baden-Württemberg; Anpassungsförderung bei Schwerbehinderung auch ohne Basisförderung
KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“Darlehen bis 50.000 €[3] je Wohneinheitauch ohne Pflegegrad; Antrag über die Hausbank
KfW-Zuschuss 455-B10 %, max. 2.500 €[4]seit 31.07.2026 gestoppt – keine neuen Anträge (Stand: September 2026)[4]

Der Zuschuss der Pflegekasse ist der wichtigste echte Zuschuss: Mit einem anerkannten Pflegegrad 1 bis 5 übernimmt die Kasse nachgewiesene Kosten bis 4.180 €[1] – nicht einkommensabhängig, nicht zurückzahlungspflichtig. Leben mehrere Pflegebedürftige in einem Haushalt, sind bis zu 16.720 €[1] möglich. Er deckt den Wannenumbau zur bodengleichen Dusche ebenso ab wie Haltegriffe, Duschsitze und rutschhemmende Böden. Für Schramberg heißt das: Die Förderung gilt in der Talstadt genauso wie in Sulgen, Tennenbronn, Waldmössingen, Heiligenbronn und Schönbronn – sie hängt an der pflegebedürftigen Person, nicht am Stadtteil.

Für die L-Bank-Anträge ist die Wohnraumförderungsstelle des Landkreises Rottweil die erste Anlaufstelle, alternativ läuft der Antrag direkt über die L-Bank (l-bank.de). Zusätzlich gilt: 20 Prozent des Lohnanteils der Handwerkerrechnung sind nach § 35a EStG absetzbar, maximal 1.200 €[5] pro Jahr – der Lohnanteil muss dafür separat ausgewiesen sein. Wer unsicher ist, welche Maßnahmen im Einzelfall nötig sind, bekommt kostenlose Hilfe bei den Pflegestützpunkten und Wohnberatungsstellen im Landkreis Rottweil; die Angebote ändern sich regelmäßig, ein Anruf bei der Stadt Schramberg oder beim Landratsamt lohnt.

Alle Fördermöglichkeiten im Überblick: Förderung & Zuschüsse.

Bodengleiche Dusche: Diese Lösungen gibt es

„Bodengleiche Dusche“ bedeutet: Der Einstieg liegt auf dem Niveau des Badbodens oder nur wenige Zentimeter darüber – kein Rand, über den man das Bein heben muss. Drei Bauweisen sind im Bestand üblich:

  • Geflieste Dusche mit Gefälle-Estrich: Der Boden wird im Duschbereich leicht abgesenkt bzw. zum Ablauf hin geneigt und mit einer Duschrinne ausgestattet. Das Ergebnis ist optisch nicht von einem Neubau-Bad zu unterscheiden. Voraussetzung ist ein ausreichender Bodenaufbau – die Fachfirma prüft vor Ort, ob im Bestand Platz für den Estrich ist.
  • Systemlösung mit flacher Duschtasse: Eine werksseitig abgedichtete Duschtasse mit nur ca. 3–4 cm Aufbauhöhe, kombiniert mit Wandpaneelen. Sie kommt ohne großen Estrich-Eingriff aus und ist oft in einem Tag montiert – die bewährte Lösung für Altbauten und kleine Bäder.
  • Duschelement auf dem vorhandenen Boden: Dort, wo weder Estrich noch Tasse möglich sind, kann ein bodenebenes Duschelement mit geringer Bauhöhe den Einstieg ebenfalls fast stufenlos machen.

Für die Wahl der Bauweise sind drei Fragen entscheidend: Wie viel Aufbauhöhe hat der Boden? Wie sind die Leitungen geführt? Und wie groß sind Bewegungsraum und Türbreite? Antworten darauf gibt nur die Besichtigung vor Ort – in Schramberg umso mehr, weil die Häuser in der Talstadt und an den Hängen aus sehr unterschiedlichen Epochen stammen.

Schrambergs Stadtteile: Wo die bodengleiche Dusche möglich ist

Talstadt: Eng bebaut im Talkessel

Die Talstadt ist das Herz Schrambergs: dichte Bebauung im Talkessel unterhalb der Burg, Marktflecken seit 1547, Stadtrecht seit 1867. Viele Häuser hier sind im 18. und 19. Jahrhundert entstanden oder wurden in den Wachstumsjahren der Uhrenindustrie umgebaut – entsprechend oft sind die Bäder nachträglich eingebaute kleine Räume mit knappen Türbreiten. Eine vollständig bodengleiche Dusche ist hier fast immer möglich, die Frage ist nur die Bauweise: Wo der Bodenaufbau für einen Gefälle-Estrich nicht reicht, schafft die Systemlösung mit flacher Duschtasse Abhilfe. In der engen Talstadt sollten Sie außerdem früh klären, wie Material angeliefert und Bauschutt abtransportiert wird – manche Häuser sind nur über schmale Gassen oder Treppen erreichbar, und das gehört in ein ehrliches Angebot.

Sulgen: Die Bergvorstadt der Nachkriegsjahre

Sulgen, seit 1939 Stadtteil und mit rund 7.000 Einwohnern fast so groß wie die Talstadt, ist die „Bergvorstadt“ Schrambergs: Die Wohngebiete ziehen sich an den Hängen oberhalb des Kessels hinauf, rund um den Wiesenwaldweiher. Hier stehen überwiegend Häuser der 1950er- bis 1970er-Jahre mit seriellen Bädern – Einbauwanne, halbhoch gefliest, klare Grundrisse. Genau diese Bäder sind die klassischen Kandidaten für die bodengleiche Dusche mit Gefälle-Estrich, weil die Decken und Bodenaufbauten aus der Bauzeit dafür meist ausreichen. Wer in Hanglage wohnt, sollte beim Vor-Ort-Termin ansprechen, wie die Firma Material und Gerät zum Haus bringt und ob der Zugang für die pflegebedürftige Person selbst – etwa über Außentreppen – Thema wird.

Tennenbronn, Waldmössingen, Heiligenbronn, Schönbronn: Die dörflichen Stadtteile

Tennenbronn kam erst 2006 zu Schramberg und liegt im Bernecktal oberhalb der Stadt bis auf 943 Meter Höhe – hier wohnen rund 3.400 Menschen in dörflicher Struktur mit vielen Einfamilienhäusern. Waldmössingen (rund 2.000 Einwohner, seit 1971 eingemeindet) liegt auf der Hochebene in Richtung Oberndorf; an die Römerzeit erinnert die Teilrekonstruktion des Kastells Waldmössingen. Der kleine Stadtteil Heiligenbronn wird von den Einrichtungen der Stiftung St. Franziskus geprägt, zu denen auch Schulen für blinde und sehbehinderte sowie gehörlose und hörgeschädigte Menschen gehören – barrierefreies Wohnen ist hier seit langem Alltag. Schönbronn schließlich ist mit rund 150 Einwohnern der kleinste Stadtteil. In allen dörflichen Stadtteilen gilt: Die Förderwege sind identisch mit denen der Talstadt, die Bauweise der Häuser reicht von älteren Höfen bis zu jüngeren Neubauten – und die höheren Lagen bedeuten im Winter, dass Anlieferungstermine etwas Puffer brauchen.

Kosten-Richtwerte für Schramberg

Ausführung Kostenrahmen (Richtwert)
Systemlösung mit flacher Duschtasse und Wandpaneelenca. 3.000–5.000 €
Bodengleiche, geflieste Dusche mit Gefälle-Estrich und Duschrinneca. 5.000–8.000 €
Typische Gesamtkosten im Standardfallca. 4.000–6.000 €

Die Bandbreite entsteht durch Raumgröße, Bauweise, Materialwahl und Nebenarbeiten wie Elektrik oder Heizkörperanpassung. Bestehen Sie auf einem Festpreis, der Demontage, Entsorgung und Abdichtung nach DIN 18534 enthält – sonst drohen Nachträge. In schwierig zu erreichenden Lagen der Talstadt oder an den Hängen kann die Anlieferung einen kleinen Zuschlag ausmachen; seriöse Betriebe nennen ihn vor der Auftragsvergabe. Der Zuschuss der Pflegekasse deckt im Standardfall einen großen Teil der Kosten.

Ablauf in sechs Schritten

Schritt Was passiert Zeitbedarf
1. Bedarf klärenPflegegrad prüfen bzw. beantragen; Beratung durch Pflegestützpunkt nutzeneinige Wochen
2. Vor-Ort-Termine2–3 Fachbetriebe einladen; Untergrund, Leitungen, Zugang prüfenca. 30–60 Minuten
3. Festpreise vergleicheninkl. Demontage, Entsorgung, Abdichtung, Armaturen1–3 Werktage
4. FörderantragPflegekassen-Antrag vor Baubeginn; ggf. L-Bank paralleleinige Wochen
5. UmbauSystemlösung ca. 1 Tag, geflieste Dusche mehrere Tage1–10 Tage
6. Belege einreichenRechnungen einreichen, Zuschuss wird ausgezahltnach dem Umbau

Checkliste für Angehörige: Den Umbau in Schramberg organisieren

  • [ ] Pflegegrad prüfen bzw. beantragen – er öffnet den Zugang zum Zuschuss von bis zu 4.180 €
  • [ ] Mindestens zwei Vor-Ort-Termine vereinbaren; Fotos ersetzen keine Besichtigung
  • [ ] Bauweise klären lassen: geflieste Dusche mit Estrich oder Systemlösung mit flacher Tasse
  • [ ] Zugang für Material und Gerät ansprechen (Talstadt, Hanglagen, Wintermonate)
  • [ ] Festpreisangebot mit Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534 einfordern
  • [ ] Pflegekassen-Antrag vor Baubeginn stellen; Zusage abwarten
  • [ ] Lohnkostenanteil für § 35a EStG separat ausweisen lassen
  • [ ] Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen (§ 554 BGB[6] bei Pflegebedarf)
  • [ ] Während der Bauzeit eine Duschmöglichkeit für die betroffene Person organisieren

Häufig gestellte Fragen

Ist eine bodengleiche Dusche im Altbau der Schramberger Talstadt möglich?

In der Regel ja – die Frage ist die Bauweise. Wo der Bodenaufbau keinen Gefälle-Estrich erlaubt, schafft die Systemlösung mit flacher Duschtasse (ca. 3–4 cm Aufbauhöhe) einen fast stufenlosen Einstieg, ohne dass in Decke oder Estrich eingegriffen werden muss. Ob Ihr Haus zu den einfachen oder den anspruchsvollen Fällen gehört, zeigt nur der Vor-Ort-Termin.

Was bedeutet die Hanglage für den Umbau?

Für die Technik im Bad zunächst wenig – die Dusche selbst ist vom Gefälle des Grundstücks unabhängig. Relevant wird die Lage bei der Logistik: Materialanlieferung, Bauschutt-Abtransport und in den Wintermonaten die Erreichbarkeit. Sprechen Sie das beim Angebot an, damit keine Überraschungen in der Rechnung auftauchen.

Was kostet die bodengleiche Dusche in Schramberg?

Im Standardfall ca. 4.000–6.000 € inklusive Demontage und Entsorgung; Systemlösungen beginnen bei etwa 3.000 €, geflieste bodengleiche Duschen können 8.000 € erreichen. Der Zuschuss der Pflegekasse von bis zu 4.180 € deckt im Standardfall einen großen Teil.

Gilt die Förderung auch in Tennenbronn, Sulgen, Waldmössingen, Heiligenbronn und Schönbronn?

Ja. Der Zuschuss der Pflegekasse nach § 40 SGB XI[1] ist bundesweit geregelt und hängt an der pflegebedürftigen Person und ihrer Wohnung – nicht am Stadtteil. Auch die L-Bank-Förderung[2] und der KfW-Kredit 159[3] gelten in allen Stadtteilen gleichermaßen.

Brauche ich einen Pflegegrad für die bodengleiche Dusche?

Für den Zuschuss der Pflegekasse[1] ja. Ohne Pflegegrad bleiben der KfW-Kredit 159[3] und die L-Bank-Finanzierung[2]; die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[5] gilt für alle. Der KfW-Zuschuss 455-B bleibt gestoppt – neue Anträge werden nicht mehr angenommen (Stand: September 2026)[4].

Wie finde ich eine Fachfirma für Schramberg und die Ortsteile?

Fragen Sie nach Vor-Ort-Terminen, Referenzen und Erfahrung mit Hanglagen und Altbauten. Fachbetriebe aus Schramberg, Rottweil, Oberndorf oder Villingen-Schwenningen kommen alle in Frage – entscheidend ist, dass sie die Bausubstanz der Region kennen und für Nachbesserungen erreichbar bleiben.

Wie lange dauert der Umbau – und was bedeutet er für meine pflegebedürftige Mutter während der Bauzeit?

Eine Systemlösung ist oft in einem Tag montiert; eine geflieste Dusche benötigt inklusive Trocknungszeiten mehrere Tage bis etwa eine Woche. Planen Sie für diese Zeit eine Duschmöglichkeit ein – etwa bei Angehörigen oder über eine Übergangslösung – und klären Sie mit der Firma, wann das Bad jeweils nutzbar ist.

Fazit

Schramberg ist eine Stadt der Steigungen und der gewachsenen Strukturen – von der engen Talstadt unter der Burg über die Bergvorstadt Sulgen bis zu den dörflichen Lagen in Tennenbronn und Waldmössingen. Für die bodengleiche Dusche gibt es dafür in fast jedem Haus eine passende Lösung; entscheidend sind der ehrliche Vor-Ort-Termin, die richtige Bauweise und der Förderantrag vor dem Baubeginn. Wer diese Reihenfolge einhält, bekommt auch in Schramberg eine sichere, stufenlose Dusche zu einem kalkulierbaren Preis – mit bis zu 4.180 €[1] Unterstützung von der Pflegekasse.

Quellen

  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • L-Bank, Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit (Kredit bis 50.000 €, Tilgungszuschuss max. 1.500 €): https://www.l-bank.de/produkte/wohnimmobilien/eigentumsfinanzierung-bw-zusatzfinanzierung-barrierefreiheit.html
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  • Stadt Schramberg – Wikipedia (Stadtteile, Geschichte, Einwohner): https://de.wikipedia.org/wiki/Schramberg
  • Stadt Schramberg: https://www.schramberg.de

Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Kostenangaben sind Richtwerte ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 40 Abs. 4 SGB XI (Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: bis 4.180 €, bei mehreren Berechtigten bis 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  2. L-Bank, Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit (Darlehen bis 50.000 €, Tilgungszuschuss bis max. 1.500 €): https://www.l-bank.de/produkte/wohnimmobilien/eigentumsfinanzierung-bw-zusatzfinanzierung-barrierefreiheit.html
  3. KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (Darlehen bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  4. KfW, Antragsstopp des Zuschusses 455-B vom 31.07.2026 (Konditionen des ausgesetzten Programms: 10 %/max. 2.500 €; keine neuen Anträge; Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  5. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen: 20 % des Lohnanteils, höchstens 1.200 € pro Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  6. § 554 BGB (Erlaubnis des Mieters für bauliche Veränderungen zugunsten von Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftigen Personen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html

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