Bodengleiche Dusche in Schortens: Der Umbau Schritt für Schritt (2026)


Schortens ist mit rund 21.000 Einwohnern nach Varel die zweitgrößte Stadt im Landkreis Friesland – seit 2005 offiziell Stadt, seit 2011 staatlich anerkannter Erholungsort. Die Stadt im Jeverland zwischen Jever und Wilhelmshaven ist ein Stück Friesland zum Wohnen: Die vier Ortsteile Schortens, Heidmühle, Oestringfelde und Ostiem bilden einen geschlossenen Kern mit etwa 13.000 Einwohnern, umgeben von Dörfern wie Accum, Sillenstede, Grafschaft, Schoost, Roffhausen, Middelsfähr, Addernhausen und Upjever. Diese Struktur prägt auch die Bausubstanz: vieles stammt aus den Jahren nach 1945, als Vertriebene zuwanderten, die Olympia-Werke in Roffhausen Arbeitsplätze brachten und Wilhelmshaven als Marinestadt die Region wachsen ließ. Wer damals gebaut hat, wohnt heute oft noch im selben Haus – und spätestens im Rentenalter wird der hohe Wannenrand zur täglichen Sturzgefahr. Der Umbau zur bodengleichen Dusche ist dann der bewährteste Weg, das Bad sicher und alltagstauglich zu machen, ohne das ganze Haus umzubauen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen den Ablauf von Anfang bis Ende.
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Der Ablauf in sechs Schritten: Vom ersten Anruf zur stufenlosen Dusche
| Schritt | Was passiert | Wer ist dran | Zeitbedarf |
|---|---|---|---|
| 1. Bedarf klären | Pflegegrad-Bescheid prüfen oder Pflegegrad beantragen; bei Miete den Vermieter informieren | Sie / Angehörige | parallel zu Schritt 2 |
| 2. Angebote einholen | 2–3 Fachbetriebe mit Vor-Ort-Termin vergleichen – auch aus Jever, Sande oder Varel | Sie + Betriebe | ca. 1–2 Wochen |
| 3. Festpreis prüfen | Angebote vergleichen: Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534, Armaturen | Sie | 1–3 Werktage |
| 4. Förderung beantragen | Pflegekassen-Zuschuss (bis 4.180 €) vor Baubeginn stellen; NBank/KfW prüfen | Sie + Pflegekasse | einige Wochen Vorlauf |
| 5. Umbau ausführen | Wanne demontieren, Leitungen und Bodenaufbau herstellen, Abdichten, Fliesen, Armaturen | Fachbetrieb | 1–5 Tage, gefliest mit Trocknung länger |
| 6. Belege einreichen | Rechnungen bei der Pflegekasse einreichen, Kopien für die Steuererklärung aufbewahren | Sie | nach dem Umbau |
Der häufigste Fehler passiert zwischen Schritt 3 und 5: Wer den Auftrag vergibt, bevor die Pflegekasse zugesagt hat, verliert den Anspruch auf den Zuschuss. Rechnen Sie deshalb vom Wunschtermin rückwärts – die Kasse braucht für die Prüfung meist mehrere Wochen. Wer in den Sommerferien umbauen möchte, beginnt die Angebots- und Antragsphase am besten acht bis zehn Wochen vorher. Als Mieter holen Sie die Zustimmung des Vermieters schriftlich ein; bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung besteht nach § 554 BGB[1] ein Anspruch auf die Erlaubnis.
Was die bodengleiche Dusche in Schortens kostet
Die Preise richten sich nach Bauweise, Raumgröße und Untergrund. Als Richtwerte für die Region Friesland gelten:
| Ausführung | Kostenrahmen (Richtwerte) |
|---|---|
| Systemlösung mit flacher Duschtasse und Wandpaneelen | ca. 3.000–5.000 € |
| Geflieste bodengleiche Dusche (Gefälle-Estrich oder Duschboard) | ca. 5.000–8.000 € |
| Zusatzausstattung: Stützklappgriffe, Duschsitz, rutschhemmende Fliesen | ca. 300–1.500 € |
| Üblicher Gesamtaufwand im Standardfall inkl. Demontage und Entsorgung | ca. 4.000–6.000 € |
Ein Rechenbeispiel, ausdrücklich als Richtwert verstanden: Eine geflieste bodengleiche Dusche in einem Einfamilienhaus in Sillenstede wird für 6.500 € angeboten. Die Pflegekasse übernimmt mit Pflegegrad bis zu 4.180 €[2]; es bleiben rund 2.300 €. Vom separat ausgewiesenen Lohnanteil der Rechnung sind weitere 20 Prozent über die Steuer absetzbar (§ 35a EStG, maximal 1.200 €[3] pro Jahr). Wer eine Systemlösung für rund 4.200 € wählt, bleibt nach dem Zuschuss oft bei einem Eigenanteil von wenigen hundert Euro. Achten Sie darauf, dass Demontage, Entsorgung und Abdichtung im Festpreis enthalten sind – sonst drohen Nachträge, die den Zuschussanteil schrumpfen lassen.
Systemlösung oder gefliest? Welche Bauweise zu welchem Haus passt
Die bodengleiche Dusche ist kein einzelnes Produkt, sondern eine Bauaufgabe mit zwei etablierten Wegen:
- Systemlösung mit flacher Duschtasse: Die Dusche wird als fertiges Element auf den vorhandenen Boden gesetzt; die Aufbauhöhe liegt bei etwa 3–4 Zentimetern, oft genügt eine kleine Reststufe, über die ein Duschvorleger oder eine schwellenlose Rampe führt. Diese Lösung ist schnell montiert (oft an einem Tag), kostengünstig und kommt ohne Eingriff in die Deckenkonstruktion aus – ideal in Häusern mit wenig Aufbauhöhe und in Mietwohnungen, weil der Rückbau einfacher ist.
- Geflieste bodengleiche Dusche: Der Duschbereich wird in den Estrich eingearbeitet oder auf einem Duschboard aufgebaut und anschließend durchgefliest. Das Ergebnis ist eine echte Nullschwelle, die sich ohne Stufe durchwischen lässt und nach DIN 18040-2 auch später mit dem Rollstuhl befahrbar ist. Dafür braucht es ausreichend Aufbauhöhe, saubere Abdichtung nach DIN 18534 und mehr Zeit.
In Schortens entscheidet der Vor-Ort-Termin, welcher Weg möglich ist. In den Wohnsiedlungen der 1960er- und 1970er-Jahre mit ebenerdigen Bädern gelingt die geflieste Variante meist direkt. In älteren Häusern mit niedrigen Deckenaufbauten oder in nachträglich eingebauten Bädern ist die Systemlösung häufig die pragmatischere Wahl. Lassen Sie sich beide Varianten kalkulieren – seriöse Betriebe nennen die Vor- und Nachteile für Ihr konkretes Haus.
So wohnt Schortens: Kernort, Dörfer und ihre Bäder
Die zwölf Ortsteile unterscheiden sich deutlich in Alter und Bausubstanz – und damit auch darin, welche Badlösung sich anbietet:
- Kernort Schortens/Heidmühle/Oestringfelde/Ostiem: Rund 13.000 Menschen leben im geschlossenen Siedlungsbereich, der nach dem Krieg rund um den Bahnhof in Heidmühle stark gewachsen ist. Es dominieren Einfamilienhäuser und Siedlungen der 1950er- bis 1980er-Jahre mit standardisierten Bädern – hier lässt sich die bodengleiche Dusche meist unkompliziert nachrüsten. Ein Teil der älteren Menschen wohnt zur Miete; dann ist die schriftliche Vermieterzustimmung der erste Schritt.
- Roffhausen und Middelsfähr: Roffhausen wurde durch die Olympia-Werke geprägt, die nach dem Krieg hunderte Arbeitsplätze in die Region brachten. Rund um die ehemaligen Werksgelände und in den Werkssiedlungen stehen solide Häuser der 1950er- bis 1970er-Jahre mit geräumigen Bädern – gute Voraussetzungen für den stufenlosen Umbau.
- Accum und Sillenstede: Die größeren Dorfstadtteile sind aus alten Marsch- und Geestdörfern gewachsen. Accum, ursprünglich eine Dorfwarf auf einem Geestrücken und lange Teil der Herrschaft Kniphausen, hat einen gewachsenen Kern mit älteren Häusern; Sillenstede bringt es auf rund 2.100 Einwohner und wurde erst 1972 eingemeindet. In den alten Ortskernen sind die Bäder häufig nachträglich eingebaut und klein – hier überzeugt die Systemlösung mit flacher Duschtasse. In den Neubaugebieten am Dorfrand ist die geflieste bodengleiche Dusche meist ohne Zusatzaufwand möglich.
- Kleine Ortsteile wie Schoost, Addernhausen, Upjever, Grafschaft: Dörfliche Streulagen mit teils nur rund 150 Einwohnern (Schoost). Viele Bewohner wohnen seit Jahrzehnten im selben Haus. Wer hier einen Betrieb beauftragt, sollte auf faire Anfahrtskonditionen achten – Betriebe aus Schortens, Jever oder Sande fahren die Dörfer regelmäßig an.
- Upjever: Der Ortsteil am Rand des bis heute von der Luftwaffe genutzten Fliegerhorstes hat seinen dörflichen Charakter bewahrt; auch hier gilt: Der Vor-Ort-Termin entscheidet, welche Duschlösung zu Decke und Leitungen passt.
Zwei Details machen die Struktur der Stadt noch greifbarer: Die Ortsteile Schortens, Heidmühle, Ostiem, Oestringfelde und Grafschaft tragen seit 2011 das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ – die Stadt liegt am Rand der Marsch, in Reichweite von Wangerland und Jadebusen, und die Wege zwischen den Ortsteilen sind kurz. Und der kleine Wohnplatz Weißenfloh besitzt ein eigenes Ortseingangsschild, obwohl er kein eigener Stadtteil im klassischen Sinne ist. Für die Badplanung ist vor allem eines wichtig: Weil Schortens flächenmäßig eine der größten Kommunen im Landkreis Friesland ist, lohnt es sich, bei der Betriebswahl auf faire Anfahrtskonditionen zu achten – die Dörfer gehören zum Tagesgeschäft der regionalen Handwerker, sollten im Angebot aber nicht als Sonderweg abgerechnet werden.
Ein Wort zum Wohnungsmarkt: Schortens liegt zwischen Jever und Wilhelmshaven, das Autobahnkreuz der A 29/B 210 liegt im Stadtgebiet. Viele Menschen pendeln nach Wilhelmshaven – und viele Ältere ziehen bewusst nicht weg, sondern bauen um. Das macht die bodengleiche Dusche in Schortens zu einer der häufigsten Modernisierungen überhaupt.
Förderung in Friesland: Pflegekasse, NBank und KfW
- Pflegekasse: Mit Pflegegrad 1–5 gibt es bis zu 4.180 €[2] Zuschuss für den Wannenumbau nach § 40 Abs. 4 SGB XI – bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt bis zu 16.720 €[2]. Antrag vor Baubeginn stellen, danach Rechnungen einreichen.
- NBank (Land Niedersachsen): Die barrierereduzierende Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums wird im Rahmen der Eigentumsförderung mit Darlehen und Zuschuss gefördert – abhängig von Gesamtkosten und Einkommensgruppe. Anträge laufen nicht über die Bank, sondern über die Wohnraumförderstelle des Landkreises Friesland (Sitz in Jever).
- KfW: Der Zuschuss 455-B „Altersgerecht Umbauen“ ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] (2026er-Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026 – keine neuen Anträge; Wiederaufnahme frühestens 2027). Der zinsgünstige Kredit 159 (bis 50.000 €[5] je Wohneinheit) läuft weiter und ist auch ohne Pflegegrad erhältlich.
- Steuer: 20 Prozent des Lohnanteils der Handwerkerrechnung sind nach § 35a EStG absetzbar, maximal 1.200 €[3] pro Jahr.
- Krankenkasse: Sie beteiligt sich nicht am Badumbau – nur Hilfsmittel wie ein Duschhocker oder Badewannenlifter kommen nach § 33 SGB V[6] in Betracht, im Regelfall mit ärztlicher Verordnung; eine generelle Verordnungspflicht besteht nicht, die Krankenkasse verlangt häufig eine Genehmigung.
Ausführliche Erläuterungen zu allen Programmen finden Sie auf Wanne zur Dusche umbauen. Kostenlose Erstberatung gibt es beim Pflegestützpunkt im Landkreis Friesland und beim Niedersachsenbüro „Neues Wohnen“, das unabhängig zu barrierearmem Wohnen berät.
Checkliste: Die richtige Fachfirma für die bodengleiche Dusche finden
- [ ] Mindestens drei Betriebe mit Vor-Ort-Termin vergleichen – Fotos ersetzen keine Besichtigung
- [ ] Referenzen aus Friesland zeigen lassen (Schortens, Jever, Varel, Sande)
- [ ] Festpreis verlangen: Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534, Armaturen
- [ ] Frage stellen: Systemlösung oder gefliest – und warum?
- [ ] Gewährleistung und Versicherung des Betriebs klären
- [ ] Pflegekassen-Antrag vor dem Baubeginn stellen
- [ ] Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen
- [ ] Lohnkostenanteil separat ausweisen lassen (§ 35a EStG)
- [ ] Terminplan und Ansprechpartner für den Umbautag schriftlich vereinbaren
Typische Fehler beim Umbau – und wie Sie sie vermeiden
- Ein einziges Angebot ohne Besichtigung. Gerade die Frage „gefliest oder Systemlösung“ entscheidet der Untergrund. Wer drei Betriebe mit Vor-Ort-Termin vergleichen lässt, bekommt die ehrlichere Empfehlung – und oft den besseren Preis.
- Der Auftrag vor der Förderzusage. Wer baut, bevor die Pflegekasse zugestimmt hat, verliert bis zu 4.180 €[2]. Erst die Zusage abwarten, dann den Termin bestätigen; Handwerker lassen sich als Option vormerken.
- Abdichtung nicht festgeschrieben. Bei jeder gefliesten Dusche ist die Abdichtung nach DIN 18534 Pflicht. Fehlt sie im Angebot, drohen Feuchtigkeitsschäden – schriftlich fixieren lassen.
- Nebenarbeiten vergessen. Heizkörper, Elektrik und Lüftung sind oft nicht im Standardangebot. Vor der Unterschrift klären, was an Nebenarbeiten anfällt und was sie kosten.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert der Umbau zur bodengleichen Dusche in Schortens?
Eine Systemlösung ist oft an einem Tag montiert. Eine geflieste bodengleiche Dusche benötigt inklusive Estrich- und Abdichtungstrocknung mehrere Tage bis etwa eine Woche. Planen Sie den Förderantrag vier bis sechs Wochen vor dem Umbautermin.
Kann ich die Dusche auch ohne großen Estrichaufbau bodengleich bekommen?
Ja – mit einer Systemlösung, deren flache Duschtasse nur wenige Zentimeter aufbaut. Ob eine echte Nullschwelle im Estrich möglich ist, hängt von der Deckenkonstruktion ab und klärt nur der Vor-Ort-Termin. In vielen Häusern der 1960er- bis 1980er-Jahre in Schortens ist genug Aufbauhöhe vorhanden.
Zahlt die Pflegekasse den Umbau auch in einer Mietwohnung in Heidmühle?
Ja. Der Zuschuss nach § 40 SGB XI[2] ist nicht an Eigentum gebunden. Voraussetzungen sind ein Pflegegrad 1–5 und der Antrag vor Baubeginn; Mieter benötigen zusätzlich die schriftliche Zustimmung des Vermieters – bei Pflegebedürftigkeit besteht nach § 554 BGB[1] ein Anspruch auf die Erlaubnis.
Finden die Betriebe auch in abgelegeneren Ortsteilen wie Schoost oder Accum?
In der Regel ja – die Fachbetriebe der Region decken das gesamte Stadtgebiet ab. Fragen Sie bei der Angebotseinholung nach fairen Anfahrtskonditionen und danach, ob der Betrieb Referenzen aus den Friesland-Dörfern hat.
Was passiert mit der alten Badewanne?
Die Demontage und Entsorgung gehört in ein sauberes Angebot – klären Sie das vor der Beauftragung, sonst drohen Nachträge. Die Wanne wird fachgerecht ausgebaut und entsorgt; das gehört bei seriösen Anbietern zum Festpreis.
Gibt es Förderung, wenn noch kein Pflegegrad vorliegt?
Der Pflegekassen-Zuschuss setzt einen Pflegegrad voraus. Ohne Pflegegrad bleiben der KfW-Kredit 159[5] und – bei Einhaltung der Einkommensgrenzen – die NBank-Förderung über die Wohnraumförderstelle des Landkreises Friesland. Der Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] (Stand: September 2026) – neue Anträge werden nicht angenommen.
Warum lohnt sich der Umbau schon vor dem Pflegefall?
Wer mit 60 oder 65 umbaut, gewöhnt sich in Ruhe an die Dusche, kann die Förderkredite ohne Pflegegrad nutzen und wertet die Immobilie auf: Altersgerechte Bäder sind gefragt, wenn Häuser in Friesland später verkauft oder vermietet werden – auch an ältere Mieter, für die das barrierearme Bad oft das entscheidende Kriterium ist.
Ist eine Duschlösung mit flacher Tasse wirklich „bodengleich“?
Im Alltagssinn ja, im Normensinn kommt es aufs Detail an: Eine flache Duschtasse reduziert die Stufe auf wenige Zentimeter, über die ein Rollator oder Duschhocker gut hinwegkommt – eine echte Nullschwelle nach DIN 18040-2 entsteht dagegen erst mit der gefliesten Lösung im Estrichaufbau. Wer heute gesund ist, aber plant, im Haus alt zu werden, sollte den Betrieb nach der rollstuhlgerechten Variante fragen; wer akut die Sturzgefahr senken will, ist mit der Systemlösung oft besser und schneller bedient.
Kann ich den Umbau für meine Eltern in Schortens organisieren, obwohl ich nicht vor Ort wohne?
Ja – das meiste lässt sich von außen regeln: Förderanträge und Pflegegrad können Sie mit Vollmacht übernehmen, die Fachbetriebe besichtigen das Bad direkt bei Ihren Eltern und schicken die Angebote digital. Planen Sie großzügig Vorlauf ein und fragen Sie die Betriebe, ob sie die Baustelle täglich sauber hinterlassen und wer während der Trocknungszeiten ansprechbar ist.
Fazit
In Schortens führt der Weg zur bodengleichen Dusche über einen gut organisierten Ablauf: Bedarf und Pflegegrad früh klären, Angebote mit Vor-Ort-Termin vergleichen, den Antrag bei der Pflegekasse vor dem Baubeginn stellen und Abdichtung sowie Nebenarbeiten schriftlich festhalten. Ob im Einfamilienhaus im Kernort, in einem Werkssiedlungshaus in Roffhausen oder im alten Dorfkern von Accum oder Sillenstede: Mit dem Zuschuss von bis zu 4.180 €[2], der NBank-Förderung des Landes und dem Steuervorteil für Handwerkerleistungen lässt sich der Eigenanteil deutlich senken – und das Bad wird zu einem Ort, an dem man sicher und selbstbestimmt wohnen bleibt.
Quellen
- Stadt Schortens, „Schortens in Zahlen“ und Ortsteil-Porträts (zwölf Ortsteile): https://www.schortens.de/portal/seiten/ortsteile-900000322-20840.html und https://www.schortens.de/portal/seiten/schortens-in-zahlen-900000129-20840.html
- Wikipedia, Schortens (Einwohner 21.001, Stand 31.12.2025; Stadtgliederung; Geschichte): https://de.wikipedia.org/wiki/Schortens
- § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
- NBank, Eigentumsförderung – barrierereduzierende Modernisierung (Darlehen und Zuschuss): https://www.nbank.de/F%C3%B6rderprogramme/Aktuelle-F%C3%B6rderprogramme/Eigentumsf%C3%B6rderung-(Selbst-genutztes-Wohneigentum).html
- KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
- KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
- § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
Stand: September 2026. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Kostenangaben sind Erfahrungswerte, keine verbindlichen Angebote. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellennachweise
- § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters für bauliche Veränderungen, Barrierereduzierung): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html ↩
- § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen; Zuschuss bis 4.180 € je Maßnahme, bis 16.720 € bei mehreren Pflegebedürftigen): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html ↩
- § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen; 20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html ↩
- KfW, Antragsstopp des Zuschusses 455-B vom 31.07.2026 (Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html ↩
- KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/ ↩
- § 33 SGB V (Hilfsmittel der Krankenkasse): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html ↩
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