Wanne zur Dusche in Oberursel (Taunus): Umbau-Kosten, Förderung und Ablauf (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 12 Min. Lesezeit

VorherWanne zur Dusche in Oberursel (Taunus): Umbau-Kosten, Förderung und Ablauf (2026) – Vorher: Badewanne mit hohem Rand
NachherWanne zur Dusche in Oberursel (Taunus): Umbau-Kosten, Förderung und Ablauf (2026) – Nachher: bodengleiche Dusche
Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Oberursel ist mit rund 46.700 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Hochtaunuskreis und grenzt unmittelbar an Frankfurt – an Niederursel und Kalbach-Riedberg. Die Stadt liegt im Übergang vom Taunus zur Rhein-Main-Ebene, der Urselbach fließt durch das Stadtgebiet, und vom Stadtteil Hohemark im Norden sind es nur wenige Minuten bis zum Feldberg. Diese Lage macht Oberursel zu einer der gefragtesten Wohnadressen der Region: Die Kaufkraft liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, die Immobilienpreise gehören zu den höchsten Hessens. Entsprechend gemischt ist die Bausubstanz: eine historische Altstadt am Urselbach, gründerzeitliche Straßenzüge, Siedlungshäuser der Nachkriegszeit, große Einfamilienhausgebiete an den Hängen und moderne Quartiere auf Konversionsflächen. Für viele Oberurseler stellt sich im Alter dieselbe Frage: Die Badewanne wird zum Hindernis. Der Einstieg über den Wannenrand ist eine der häufigsten Sturzfallen im Haushalt, und nach einer Hüft- oder Knieoperation ist das Duschen in der Wanne oft gar nicht mehr möglich. Der Umbau der Wanne zur Dusche ist dann der erste große Schritt, um in der gewohnten Wohnung bleiben zu können. Wer in Oberursel wohnt, profitiert dabei von zwei Zuschüssen gleichzeitig: dem bundesweiten Pflegekassen-Zuschuss und dem WIBank-Programm des Landes Hessen. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es in den einzelnen Stadtteilen ankommt, was der Umbau kostet und in welcher Reihenfolge Sie Förderung und Handwerker am besten organisieren.

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Die Oberurseler Stadtteile und ihre Bäder

Die Ausgangslage eines Wannenumbaus hängt in Oberursel stark vom Stadtteil ab. Die Stadt besteht aus der Kernstadt (Mitte und Nord) sowie den Stadtteilen Bommersheim, Weißkirchen, Stierstadt und Oberstedten – jeder mit eigener Ortsgeschichte und eigener Bausubstanz.

Kernstadt: Altstadt am Urselbach, Gründerzeit und Nachkriegsbau

Der historische Kern um das Alte Rathaus und die Gasse Malerwinkel ist das Herz der Stadt. Hier stehen Fachwerkhäuser aus mehreren Jahrhunderten, oft eng gestaffelt und mit kleinen, nachträglich eingebauten Bädern. Wer in einem dieser Häuser die Wanne entfernen möchte, sollte mit unregelmäßigen Grundrissen, schiefen Wänden und alten Leitungssträngen rechnen. Eine Systemlösung mit flacher Duschtasse ist hier meist die pragmatische Wahl, weil sie ohne Eingriff in die Deckenkonstruktion auskommt. Außenwände und Fachwerk bleiben unberührt, sodass in der Regel auch keine denkmalrechtlichen Fragen entstehen – die Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde des Hochtaunuskreises gibt bei Unsicherheit Klarheit.

Rings um die Altstadt stehen gründerzeitliche Häuser und Wohnhäuser der 1950er- bis 1970er-Jahre, häufig mit Bädern, die noch die Originalwanne aus der Bauzeit enthalten. In diesen Wohnungen ist der Umbau meist unkompliziert: Die Räume sind klar geschnitten, die Leitungen in einem vorhersehbaren Zustand. In der Kernstadt-Nord Richtung Hohemark und am Taunusrand kommen zunehmend Hanglagen dazu, bei denen der Grundriss über mehrere Ebenen geht – dann ist die Lage des Bades im Haus oft wichtiger als die Frage der Duschtechnik.

Bommersheim: der älteste Stadtteil mit dörflichem Kern

Bommersheim wurde bereits 1929 eingemeindet und hat mit rund 5.000 Einwohnern einen eigenen dörflichen Kern mit Fachwerk- und Hessenhaustypen. Dazu kommen Wohnstraßen aus allen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Typisch sind Reihenhäuser und kleine Einfamilienhäuser mit Bädern im Obergeschoss – genau der Fall, für den der Wannenumbau entwickelt wurde. Weil die Häuser oft schmal sind, gewinnt man durch das Entfernen der Wanne nicht nur eine ebenerdige Dusche, sondern spürbar Bewegungsraum im kleinen Bad.

Weißkirchen: die Wohnlage an der Frankfurter Grenze

Weißkirchen liegt im Süden direkt an der Grenze zu Frankfurts Kalbach-Riedberg und hat rund 4.700 Einwohner. Die Bebauung reicht vom alten Ortskern bis zu ruhigen Einfamilienhausstraßen. Viele Häuser stammen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren und haben serielle Bäder mit Standardmaßen – gute Voraussetzungen für einen zügigen Umbau. Weil Weißkirchen tiefer liegt als die nördlichen Stadtteile, sind ebenerdige Duschen mit Gefälle-Estrich hier häufig ohne große Aufbauprobleme möglich.

Stierstadt und Oberstedten: Hanglagen am Taunus

Stierstadt (rund 5.300 Einwohner) und Oberstedten (rund 6.400 Einwohner) ziehen sich die Hänge des Taunus hinauf. Oberstedten ist der höchstgelegene Stadtteil und geht im Norden in Wald und Wiesen über. In beiden Ortsteilen dominieren Einfamilien- und Doppelhäuser, oft mit versetzten Geschossen, Treppen im Grundriss und Bädern, die ein halbes Stockwerk über dem Eingang liegen. Beim Wannenumbau sind zwei Punkte entscheidend: Zum einen, ob der Bodenaufbau eine bodengleiche Dusche mit Gefälle-Estrich hergibt oder ob eine flache Duschtasse die bessere Lösung ist – das zeigt nur der Vor-Ort-Termin. Zum anderen stellt sich bei älteren Bewohnern die Frage, ob das Bad im Obergeschoss überhaupt die richtige Station im Alltag ist. Ein ehrlicher Fachbetrieb sagt Ihnen auch, wenn der Umbau einer kleinen Toilette im Erdgeschoss zur Dusche die sinnvollere Investition ist als der aufwendige Umbau oben.

Camp-King-Areal und die Neubauquartiere

Auf dem Gelände der früheren US-Siedlung Camp King, die bis 1993 von der amerikanischen Armee genutzt wurde, ist in den vergangenen Jahren eines der größten Wohnquartiere Oberursels entstanden. In Neubauten ist die bodengleiche Dusche Standard – wer dort eine Wohnung kauft oder mietet, braucht meist keinen Umbau. Interessant ist das Areal für die Planung der Eltern: Wer umzieht, um näher bei der Familie zu sein, findet in den Neubauquartieren barrierefreie Grundrisse, die ein späteres Wohnen im Alter erleichtern.

Was kostet die Wanne-zur-Dusche-Lösung in Oberursel?

Die Preise für den Wannenumbau sind bundesweit ähnlich strukturiert; das Niveau in der Region Rhein-Main liegt erfahrungsgemäß im mittleren bis oberen Bereich der Spannen, weil Handwerkerstundensätze und Ausstattungsansprüche hier höher sind. Als Richtwerte für Oberursel gelten:

Ausführung Kostenrahmen (Richtwerte)
Systemlösung mit Duschtasse und Wandpaneelenca. 3.000–5.000 €
Bodengleiche, geflieste Duscheca. 5.000–8.000 €
Typische Gesamtkosten im Standardfallca. 4.000–6.000 €
Zusatz: Demontage der alten Wanne und Entsorgungmeist im Angebot enthalten – ausweisen lassen
Zusatz: neue Armaturen, Duschabtrennung aus Glasca. 500–1.500 €

Die Bandbreite entsteht durch Raumgröße, Untergrund, Materialwahl und Nebenarbeiten wie Elektrik oder Heizkörper-Umbau. Achten Sie darauf, dass Demontage, Entsorgung und Abdichtung nach DIN 18534 im Festpreis enthalten sind – sonst drohen Nachträge. Ein Rechenbeispiel: Bei Kosten von 5.000 € und Pflegegrad 1–5 zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 €[1] dazu, die WIBank kann den behindertengerechten Umbau mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschussen (Bad max. 5.500 €)[2], und vom verbleibenden Lohnanteil sind 20 Prozent über die Steuererklärung absetzbar (§ 35a EStG[3], max. 1.200 € pro Jahr). Der Eigenanteil kann so deutlich unter 1.000 € liegen – vorausgesetzt, die Anträge laufen vor dem Baubeginn.

Der Ablauf in sechs Schritten

Schritt Was passiert Zeitbedarf
1. AnfrageFotos und Maße an 2–3 Fachbetriebe sendenwenige Minuten
2. Vor-Ort-TerminUntergrund, Leitungen, Raummaße prüfenca. 30–60 Minuten
3. Festpreisangeboteinkl. Demontage, Entsorgung, Abdichtung vergleichen1–3 Werktage
4. FörderanträgePflegekasse und WIBank – vor Baubeginn stellenmehrere Wochen Vorlauf
5. UmbauSystemlösung ca. 1 Tag, geflieste Dusche mehrere Tage1–5 Tage
6. Belege einreichenRechnungen einreichen, Zuschüsse werden ausgezahltnach dem Umbau

Der häufigste Fehler ist der zu späte Förderantrag. Erst wenn die Zusagen vorliegen, sollte der Auftrag vergeben werden. Wer in einer Mietwohnung lebt, holt parallel die schriftliche Zustimmung des Vermieters ein – bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung besteht darauf ein Anspruch nach § 554 BGB[4].

Förderung in Oberursel: Pflegekasse, WIBank und KfW

  • Pflegekasse: Mit Pflegegrad 1–5 gibt es bis zu 4.180 €[1] Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen wie den Wannenumbau (§ 40 Abs. 4 SGB XI[1]). Leben mehrere Pflegebedürftige im Haushalt, sind es bis zu 16.720 €[1]. Der Antrag muss vor Baubeginn bei der Pflegekasse liegen; beigefügt werden der Nachweis des Pflegegrads und der Kostenvoranschlag, nach dem Umbau die Rechnungen.
  • WIBank Hessen: Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum können den Kostenzuschuss der WIBank für den behindertengerechten Umbau nutzen – bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, für das Bad bis 5.500 €, insgesamt bis 15.000 € je Wohneinheit[2]. Der Antrag läuft über die Wohnungsbauförderstelle des Hochtaunuskreises und muss vor jeder Auftragsvergabe gestellt werden.
  • KfW: Der Zuschuss 455-B „Altersgerecht Umbauen“ ist seit dem 31.07.2026 gestoppt – die 2026er-Mittel sind ausgeschöpft, neue Anträge werden nicht mehr angenommen (Stand: September 2026)[5]; eine Wiederaufnahme wäre nur bei neuen Bundesmitteln möglich (frühestens 2027). Der zinsgünstige Kredit 159 (bis 50.000 € je Wohneinheit[6]) läuft weiter und ist auch ohne Pflegegrad möglich – Antrag über die Hausbank.
  • Steuer: Der Lohnanteil der Handwerkerrechnung ist nach § 35a EStG[3] zu 20 Prozent absetzbar, maximal 1.200 € pro Jahr. Der Lohnanteil muss auf der Rechnung separat ausgewiesen sein.
  • Krankenkasse: Die Krankenkasse übernimmt den baulichen Umbau nicht; nach § 33 SGB V[7] bezuschusst sie nur Hilfsmittel wie einen Duschrollstuhl oder Badewannenlifter – im Regelfall mit ärztlicher Verordnung (eine generelle Verordnungspflicht besteht nicht, die Krankenkasse verlangt häufig eine Genehmigung).
  • Beratung: Die Pflegestützpunkte im Hochtaunuskreis und die Wohnberatung des Kreises informieren kostenlos zu barrierearmem Wohnen in Oberursel – ein guter erster Anlaufpunkt.

Alle Fördermöglichkeiten im Überblick finden Sie auf Förderung & Zuschüsse.

Typische Herausforderungen in Oberursel

  1. Gehobene Altbauten mit historischer Substanz: In der Altstadt und in gründerzeitlichen Häusern sind Fachwerk, Holzbalkendecken und alte Leitungen der Normalfall. Ein Betrieb mit Altbauerfahrung ist hier Pflicht.
  2. Hanglagen und versetzte Geschosse: In Stierstadt, Oberstedten und der Kernstadt-Nord liegen Bäder oft ein halbes Geschoss über dem Eingang. Dann ist die Geschossfrage wichtiger als die Duschtechnik.
  3. Wohnungseigentum: Viele der schönen Häuser in der Kernstadt sind in Eigentumswohnungen geteilt. Vor dem Umbau sind Teilungserklärung und Beschlusslage der Gemeinschaft zu prüfen, wenn Leitungsstränge oder Gemeinschaftseigentum berührt werden.
  4. Ausgelastete Handwerker: Die Nachfrage im gesamten Vordertaunus ist hoch. Wer Angebote und Förderantrag früh startet, bekommt die besseren Termine.

Checkliste: Fachfirma in Oberursel auswählen

  • [ ] Vor-Ort-Termin vereinbaren – Fotos ersetzen keine Besichtigung
  • [ ] Festpreisangebot mit Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534
  • [ ] Referenzen aus Oberursel und dem Hochtaunuskreis zeigen lassen
  • [ ] Bei Altbau: Erfahrung mit Holzbalkendecken und alten Leitungen nachweisen lassen
  • [ ] Bei Denkmalfragen: Untere Denkmalbehörde des Hochtaunuskreises einbinden
  • [ ] Als Wohnungseigentümer: Teilungserklärung und Gemeinschaftsbeschluss prüfen
  • [ ] Pflegekassen-Antrag und WIBank-Antrag vor Baubeginn stellen
  • [ ] Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen
  • [ ] Lohnkostenanteil für § 35a EStG separat ausweisen lassen
  • [ ] Terminplan und fester Ansprechpartner für den Umbautag vereinbaren

Häufig gestellte Fragen zum Wannenumbau in Oberursel

Lohnt sich der Umbau der Wanne zur Dusche in einer Mietwohnung in der Kernstadt?

Wenn Sie selbst zur Miete wohnen und der Umbau Ihrer Gesundheit dient, brauchen Sie die schriftliche Zustimmung des Vermieters – bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung können Sie sie nach § 554 BGB[4] verlangen. Klären Sie vorher, ob beim Auszug der Rückbau erwartet wird, und holen Sie das schriftlich fest.

Ist die bodengleiche Dusche in einem Fachwerkhaus am Malerwinkel möglich?

In der Regel ja – eine Systemlösung mit flacher Duschtasse kommt ohne Eingriff in die Deckenkonstruktion aus und lässt Fachwerk und historische Substanz unberührt. Bei Unsicherheit klärt die Untere Denkmalbehörde des Hochtaunuskreises, ob Auflagen bestehen.

Was kostet der Wannenumbau in Oberursel im Vergleich zu Frankfurt?

Die Angebote liegen in der ganzen Region auf ähnlichem Niveau. Als Richtwert gilt: Systemlösung ca. 3.000–5.000 €, geflieste bodengleiche Dusche ca. 5.000–8.000 €. Entscheidend ist nicht der Vergleich mit Frankfurt, sondern dass Demontage, Entsorgung und Abdichtung im Festpreis stecken.

Meine Eltern wohnen in Oberstedten in einem Haus mit Bad im Obergeschoss. Was ist der beste Weg?

Zuerst die Frage klären, ob das Bad im Obergeschoss für den Alltag überhaupt der richtige Ort bleibt. Wenn ja, entscheidet der Vor-Ort-Termin, ob der Bodenaufbau eine bodengleiche Dusche erlaubt. Wenn nein, kann der Umbau einer Toilette im Erdgeschoss zur Dusche die sinnvollere Lösung sein – ein Fachbetrieb mit Erfahrung in Hanglagen berät hier ehrlich.

Bekomme ich die Förderung auch ohne Pflegegrad?

Die Pflegekasse zahlt nur bei Pflegegrad 1–5. Ohne Pflegegrad helfen der WIBank-Zuschuss[2] (bei Behinderung der nutzenden Person), der KfW-Kredit 159[6] und die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[3]. Einen Pflegegrad beantragen Sie kostenlos bei Ihrer Pflegekasse, wenn Pflegebedürftigkeit besteht.

Wie schnell bekomme ich in Oberursel einen Termin für den Umbau?

In der Hochsaison müssen Sie mit mehreren Wochen Wartezeit rechnen. Wer früh anfragt und die Förderanträge parallel stellt, hat die besten Chancen auf einen zeitnahen Termin – der Antrag bei Pflegekasse und WIBank braucht ohnehin Vorlauf.

Gilt in Oberursel die Landesförderung aus Hessen?

Ja. Oberursel liegt im Hochtaunuskreis in Hessen, daher gilt das WIBank-Programm: bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten für den behindertengerechten Umbau, für das Bad bis 5.500 €[2]. Antrag über die Wohnungsbauförderstelle des Hochtaunuskreises, zwingend vor Auftragsvergabe.

Fazit

Ob im Fachwerkhaus der Altstadt, im Reihenhaus in Bommersheim oder am Hang in Oberstedten: In Oberursel führt der Umbau der Wanne zur Dusche in fast jeder Bausubstanz zu einem sicheren Bad – wenn der Betrieb zur Bausubstanz passt, der Vor-Ort-Termin ehrlich ausfällt und die Förderanträge vor dem Baubeginn gestellt werden. Mit Pflegekassen-Zuschuss, WIBank-Förderung und Steuerermäßigung bleibt vom Umbau in vielen Fällen nur ein kleiner Eigenanteil. Wer das plant, sollte früh starten: Die Nachfrage im Vordertaunus ist hoch, und die besten Handwerkertermine sind schnell vergeben.

Quellen

  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • WIBank Hessen, Behindertengerechter Umbau von Wohneigentum (Zuschuss bis 50 %, Bad bis 5.500 €, max. 15.000 €): https://www.wibank.de/wibank/behindertengerechter-umbau-von-wohneigentum
  • KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  • Stadt Oberursel (Taunus): https://www.oberursel.de
  • Hochtaunuskreis (Wohnberatung, Denkmalschutz, Wohnungsbauförderung): https://www.hochtaunuskreis.de

Stand: September 2026. Einwohnerzahlen nach Angaben der Stadt Oberursel (31.12.2025). Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, bis 4.180 € je Maßnahme bzw. bis 16.720 € bei mehreren Pflegebedürftigen): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  2. WIBank Hessen, Kostenzuschuss „Behindertengerechter Umbau von Wohneigentum“ (bis 50 % der förderfähigen Kosten, Bad bis 5.500 €, max. 15.000 € je Wohneinheit): https://www.wibank.de/wibank/behindertengerechter-umbau-von-wohneigentum
  3. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, 20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  4. § 554 BGB (Erlaubnis baulicher Veränderungen, die der Nutzung durch Menschen mit Behinderung dienen): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  5. KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026 (2026er-Mittel ausgeschöpft, keine neuen Anträge; Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  6. KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  7. § 33 SGB V (Hilfsmittel, im Regelfall mit ärztlicher Verordnung): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html

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