Barrierefreies Bad in Flörsheim am Main: Der sechsstufige Weg von der Stadtmitte bis Wicker (2026)

Von Rainer Brettner, Beratung & Redaktion·Stand: September 2026·ca. 12 Min. Lesezeit

VorherBarrierefreies Bad in Flörsheim am Main: Der sechsstufige Weg von der Stadtmitte bis Wicker (2026) – Vorher: Badewanne mit hohem Rand
NachherBarrierefreies Bad in Flörsheim am Main: Der sechsstufige Weg von der Stadtmitte bis Wicker (2026) – Nachher: bodengleiche Dusche
Wanne raus, bodengleiche Dusche rein: Der ebenerdige Einstieg senkt die Sturzgefahr deutlich.

Flörsheim am Main zählt rund 22.000 Einwohner und ist seit der freiwilligen Zusammenlegung zum Jahreswechsel 1971/72 eine Stadt aus vier Teilen: die dicht bebaute Stadtmitte am Main, das höher gelegene Weilbach mit dem historischen Badeviertel Bad Weilbach, der Weinort Wicker und das kleine Wohngebiet Keramag/Falkenberg im Westen. Die Stadt ist eng mit der Industriegeschichte des Rhein-Main-Gebiets verbunden – seit dem 19. Jahrhundert wohnten hier Arbeiterfamilien, die in den Farbwerken Höchst oder bei Opel in Rüsselsheim auf der anderen Mainseite arbeiteten. Entsprechend breit ist die Bausubstanz: Mietshäuser aus der Zeit um 1900, serielle Siedlungshäuser der Nachkriegsjahre und moderne Baugebiete. Wer in Flörsheim ein Bad sicherer machen möchte – für sich selbst, den Partner oder die pflegebedürftige Mutter – stößt deshalb fast immer auf dieselbe Aufgabe: die Badewanne durch eine ebenerdige Dusche ersetzen und Stolperkanten beseitigen. Wie ein barrierefreies Bad in Flörsheim in sechs Schritten gelingt, von der ersten Idee bis zur Auszahlung des Zuschusses, zeigt dieser Ablauf.

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In sechs Schritten zum barrierefreien Bad in Flörsheim

Schritt Was passiert Besonderheit in Flörsheim
1. Bedarf klärenWer nutzt das Bad, mit welcher Einschränkung? Was muss wann erreichbar sein?Früh klären, ob die Pflegekasse einspringt: Pflegegrad vorhanden oder zu beantragen?
2. Vor-Ort-TerminFachbetrieb misst Raum, prüft Untergrund, Leitungen und AufbauhöhenIn den älteren Mietshäusern der Stadtmitte oft Putzwasserleitungen und knappe Raummaße – nur vor Ort beurteilbar
3. Festpreisangebote2–3 Angebote mit Demontage, Entsorgung, Abdichtung und Armaturen vergleichenAngebote aus dem Main-Taunus-Kreis und aus Wiesbaden/Frankfurt einholen, Fotos ersetzen keine Besichtigung
4. FörderantragZuschuss der Pflegekasse nach § 40 SGB XI[1]vor Baubeginn stellenBei Behinderung zusätzlich den WIBank-Zuschuss über die Wohnungsbauförderstelle des Kreises prüfen
5. UmbauSystemlösung ca. 1 Tag, geflieste bodengleiche Dusche mehrere TageBei Wohnungen im Mehrfamilienhaus Hausverwaltung und Nachbarn rechtzeitig informieren
6. Abnahme und BelegeFunktion prüfen, Rechnungen einreichen, Zuschuss erhaltenAbdichtungsnachweis nach DIN 18534 aushändigen lassen, Lohnanteil für das Finanzamt separat ausweisen

Der häufigste Fehler ist auch in Flörsheim der zu späte Antrag: Wer die Wanne erst ausbaut und dann zur Pflegekasse geht, hat keinen Anspruch mehr. Reihenfolge also: Zusage abwarten, dann beauftragen. Mieter holen parallel die schriftliche Zustimmung des Vermieters ein – bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung besteht darauf nach § 554 BGB ein Anspruch[2].

Was ein barrierefreies Bad in Flörsheim ausmacht

Barrierefreiheit beginnt nicht an der Dusche, sondern an der Tür. Wer nach den Planungswerten der DIN 18040-2 vorgeht, plant Bewegungsflächen von mindestens 120 × 120 cm vor Dusche, WC und Waschtisch, eine Türbreite von mindestens 80 cm lichter Durchgangsbreite (90 cm bei Rollstuhlnutzung bzw. als Komfortwert), eine bodengleiche Dusche mit rutschhemmendem Boden sowie Haltegriffe und Bedienelemente in erreichbarer Höhe. Im Bestand – und in Flörsheim stehen viele Bäder in Häusern von vor 1970 – sind Abstriche oft unvermeidbar. Dann gilt die Prioritätenliste der Praxis: erst die Sturzgefahr beseitigen (stufenloser Einstieg, rutschhemmender Boden), dann den Komfort verbessern (Klappsitz, Haltegriff, erhöhtes WC). Wo der Fußboden keine vollständig ebenerdige Lösung erlaubt, ist die flache Duschtasse mit 3–4 cm Aufbauhöhe die bewährte Alternative – sie ist für Rollator- und Rollstuhlnutzer nicht gleichwertig, aber für viele ältere Menschen mit Gangunsicherheit die passende Lösung. Entscheidend ist die fachgerechte Abdichtung nach DIN 18534 mit Protokoll: Nur so bleibt das Bad über Jahrzehnte dicht.

Stadtmitte, Weilbach, Wicker, Keramag/Falkenberg: Die Ausgangslage je Stadtteil

Flörsheims Stadtmitte liegt in der Mainebene auf rund 90 m Höhe, Weilbach auf 113 m und Wicker auf 143 m – die Höhenunterschiede prägen auch die Bausubstanz. Dazu kommt die Belastung durch Fluglärm, denn An- und Abflugschneisen des Frankfurter Flughafens führen über das Stadtgebiet; für viele Häuser gilt das auch beim Badumbau nicht direkt, wohl aber für die Frage, wie lange man nachts in der Wohnung bleiben möchte – ein Thema, das manche Familien zum Verkauf und andere zum barrierearmen Umbau des eigenen Hauses bewegt.

  • Stadtmitte: Der Kern rund um die Kirche St. Gallus ist alt, aber nicht monumental: Es dominieren Wohn- und Mietgebäude aus der Zeit der Industrialisierung und der Nachkriegsjahre, dazu verdichtete Neubaubereiche am Main. In den Altbauwohnungen sind die Bäder oft klein und mit veralteten Leitungen ausgestattet. Wer hier die Wanne durch eine Dusche ersetzt, sollte Leitungen und gegebenenfalls die Elektrik gleich mitprüfen lassen, solange die Wände offen sind. Systemlösungen mit flacher Duschtasse passen häufiger als der große Gefälle-Estrich-Aufbau.
  • Weilbach und Bad Weilbach: Der Ortsteil liegt beidseits des Weilbachs an der A 66 und ist dörflicher geprägt, mit älteren Einfamilienhäusern und Hofstellen. In Bad Weilbach, dem historischen Badequartier mit seinen Mineralquellen, erinnern Kurpark und alte Villen an die Zeit, als hier Kurgäste logierten. In diesen oft großzügigen Altbauten ist Platz genug für ein barrierefreies Bad – die Bauweise entscheidet der Vor-Ort-Termin. In den Hanglagen Richtung Taunus kommen Häuser mit Souterrain-Wohnungen vor; hier ist zu prüfen, ob ein Bad im Erdgeschoss die bessere Lösung ist als der Umbau im Obergeschoss.
  • Wicker: Der Weinort am Westhang – gern als „Tor zum Rheingau“ bezeichnet – besteht aus einem gewachsenen Ortskern mit Weingütern, Hofreiten und Fachwerk sowie Neubaugebieten an den Hängen. Ältere Häuser haben oft kleine Bäder in Ständerbauweise; die flache Duschtasse ist hier häufig die pragmatische Wahl, ein ebenerdiger Aufbau mit Estrich bei Holzbalkendecken nur nach Prüfung möglich.
  • Keramag/Falkenberg: Das kleine Wohngebiet zwischen Wickerbach und Hochheimer Gemarkung ist überwiegend in der Nachkriegszeit entstanden. Die Bäder folgen seriellen Grundrissen mit Einbauwanne und lassen sich meist unkompliziert auf eine Dusche umstellen – gute Voraussetzungen für einen Umbau ohne große Überraschungen.
  • Mietwohnungen: Flörsheim hat einen ausgeprägten Mietwohnungsmarkt, viele Wohnungen gehören größeren Eigentümern. Mieter brauchen die schriftliche Zustimmung des Vermieters; bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung greift der Anspruch aus § 554 BGB[2]. Klären Sie vorher, ob ein Rückbau beim Auszug verlangt wird – für Mietwohnungen sind Systemlösungen oft die praktikablere Wahl.

Was ein barrierefreies Bad in Flörsheim kostet

Ausführung Kostenrahmen (Richtwerte)
Systemlösung mit Duschtasse, Wandpaneelen und Haltegriffenca. 3.000–5.000 €
Bodengleiche, geflieste Dusche nach DIN 18040-2ca. 5.000–8.000 €
Typischer Gesamtaufwand im Standardfall inkl. Demontage und Entsorgungca. 4.000–6.000 €

Dazu kommen mögliche Zusatzarbeiten: Türverbreiterung, Heizkörperversatz, Elektrik oder das Erneuern alter Leitungen – in den Altbauten der Stadtmitte keine Seltenheit. Diese Positionen gehören einzeln ins Festpreisangebot, sonst drohen Nachträge. Ein Rechenbeispiel als Richtwert: Eine Systemlösung mit Haltegriffen kostet inklusive Demontage und Entsorgung etwa 5.200 €. Nach dem Pflegekassen-Zuschuss von 4.180 €[1] bleiben rund 1.000 € Eigenanteil. Der Lohnanteil der Rechnung ist nach § 35a EStG zu 20 Prozent absetzbar (maximal 1.200 € pro Jahr)[3] – bei geschätzten 1.800 € Lohnkosten sind das etwa 360 € Steuerersparnis. Wer den Umbau für ein pflegebedürftiges Familienmitglied organisiert, sollte die Belege zentral sammeln: Sie werden für Pflegekasse, möglicherweise WIBank und Finanzamt gebraucht.

Förderung für das barrierefreie Bad in Flörsheim

  • Pflegekasse: Mit Pflegegrad 1–5 bis zu 4.180 €[1] Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (§ 40 Abs. 4 SGB XI); bei mehreren Pflegebedürftigen in einer gemeinsamen Wohnung bis zu 16.720 €[1]. Antrag vor Baubeginn bei der eigenen Pflegekasse.
  • WIBank Hessen: Der Kostenzuschuss für den behindertengerechten Umbau von selbst genutztem Wohneigentum übernimmt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten – für den Umbau des Bades maximal 5.500 €, insgesamt bis 15.000 € je Wohneinheit. Voraussetzung: Die Wohnung wird von einem Menschen mit Behinderung bewohnt, und es wurden vor der Bewilligung noch keine Aufträge vergeben. Der Antrag läuft über die Wohnungsbauförderstelle des Main-Taunus-Kreises.
  • KfW: Der Zuschuss 455-B ist seit dem 31.07.2026 gestoppt[4] (2026er-Mittel ausgeschöpft; Stand: September 2026 – keine neuen Anträge); der zinsgünstige Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ (bis 50.000 € je Wohneinheit)[5] läuft weiter – auch ohne Pflegegrad, über die Hausbank.
  • Steuer: 20 % des Lohnanteils der Handwerkerrechnung sind nach § 35a EStG absetzbar, maximal 1.200 € pro Jahr[3].
  • Beratung: Die Wohnberatung des Main-Taunus-Kreises und die Pflegestützpunkte beraten kostenlos zu barrierearmem Wohnen und zur Antragstellung. Auch der Sanitätshaus-Fachhandel in Flörsheim und Umgebung berät zu Hilfsmitteln; für den Zuschuss der Krankenkasse nach § 33 SGB V gelten eigene Regeln (nur Hilfsmittel, keine Umbauten)[6].

Mehr zu den Fördermitteln und zur Planung eines barrierearmen Bads: Barrierefreies Bad nach DIN 18040.

Barrierefrei denken: Auch der Weg zum Bad zählt

Ein barrierefreies Bad nützt wenig, wenn der Weg dorthin zur Hürde wird. Wer in Flörsheim ohnehin umbaut, sollte den Blick weiten: Stolperkanten an Türschwellen zwischen Flur, Bad und Schlafzimmer lassen sich beim Bodenaufbau gleich mit beseitigen; ein Handlauf an der Treppe ins Obergeschoss kostet wenig und verhindert viel. Auch die Beleuchtung zählt – viele Stürze passieren nachts auf dem Weg zur Toilette. Ein Bewegungsmelder oder eine kleine Nachtorientierung im Flur ist eine der günstigsten Sicherheitsmaßnahmen überhaupt. Bei der Planung hilft ein einfacher Test: Gehen Sie den Weg vom Bett bis zum Bad einmal mit geschlossenen Augen oder mit einem Rollator ab – was dabei stört, ist eine Barriere. Angehörige, die den Umbau für Mutter oder Vater in Weilbach oder Wicker organisieren, sollten diese Punkte im selben Atemzug mitplanen: Die Pflegekasse fördert wohnumfeldverbessernde Maßnahmen als Einzelmaßnahmen – ob Türschwellen, Haltegriffe im Flur oder ein Treppenhandlauf in Ihrem Fall anerkannt werden, klären Sie am besten in einem Gespräch mit Ihrer Pflegekasse, bevor Sie beauftragen. So entsteht aus dem Badumbau ein durchdachtes Gesamtpaket, das den Alltag spürbar erleichtert – und die Förderung wird nicht zweimal hintereinander beantragt, sondern gezielt geplant.

Checkliste: Fachfirma in Flörsheim am Main auswählen

  • [ ] Mindestens drei Betriebe mit Vor-Ort-Termin anfragen – aus Flörsheim, dem Main-Taunus-Kreis oder den Nachbarstädten
  • [ ] Festpreisangebote mit identischem Leistungsumfang: Demontage, Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534, Armaturen
  • [ ] Referenzen zeigen lassen, idealerweise aus der Region
  • [ ] Abdichtungsnachweis und Gewährleistung (in der Regel fünf Jahre) festschreiben
  • [ ] Lohnanteil separat ausweisen lassen (§ 35a EStG)
  • [ ] Pflegekassen-Antrag nach den Angeboten, aber vor dem Baubeginn stellen
  • [ ] Bei Behinderung: WIBank-Antrag über die Wohnungsbauförderstelle des Kreises prüfen – vor jeder Auftragsvergabe
  • [ ] Als Mieter: Vermieterzustimmung schriftlich einholen, Rückbauklausel klären
  • [ ] Terminplan und Ansprechpartner für den Umbautag vereinbaren

Fragen und Antworten

Woher bekomme ich in Flörsheim eine kostenlose Erstberatung zum barrierefreien Bad?

Erster Anlaufpunkt sind die Wohnberatung des Main-Taunus-Kreises und der regionale Pflegestützpunkt – beide beraten kostenlos zu barrierearmem Wohnen und erklären, welche Unterlagen die Pflegekasse verlangt. Nehmen Sie Grundriss und Fotos des Bads mit, dann fällt die Beratung konkret aus.

Lohnt sich der WIBank-Zuschuss auch, wenn kein Pflegegrad besteht?

Der WIBank-Zuschuss richtet sich an Menschen mit Behinderung, die selbst genutztes Wohneigentum anpassen – ein Pflegegrad ist dafür nicht nötig, wohl aber der Nachweis der Behinderung. Für Menschen mit Pflegebedarf, aber ohne anerkannte Behinderung bleibt die Pflegekasse der zentrale Ansprechpartner. Ob und wie sich beide Zuschüsse in Ihrem Fall zueinander verhalten, bestätigt Ihnen die Wohnungsbauförderstelle des Main-Taunus-Kreises vor dem Antrag.

Kann ich in einer Mietwohnung in der Flörsheimer Stadtmitte ein barrierefreies Bad einbauen?

Mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters ja. Bei Pflegebedürftigkeit oder Behinderung können Sie die Erlaubnis nach § 554 BGB verlangen[2]. Klären Sie vorher schriftlich, ob beim Auszug zurückgebaut werden muss – dann ist eine Systemlösung mit flacher Duschtasse meist die sinnvollere Wahl als ein gefliester Bodenaufbau.

Ist eine bodengleiche Dusche in einem alten Wickerer Fachwerkhaus möglich?

Häufig ja, aber die Decken- und Wandkonstruktion entscheidet. Bei Holzbalkendecken oder geringen Aufbauhöhen ist die flache Duschtasse die sichere Lösung; eine vollständig ebenerdige Dusche mit Gefälle-Estrich verlangt mehr Aufbauhöhe und Tragfähigkeit. Das klärt nur der Vor-Ort-Termin – lassen Sie sich die Einschätzung bei Zweifeln schriftlich bestätigen.

Was kostet der Umbau und was bleibt nach der Förderung?

Richtwerte: Systemlösung 3.000–5.000 €, geflieste bodengleiche Dusche 5.000–8.000 €, Standardfall inklusive Demontage und Entsorgung 4.000–6.000 €. Nach dem Pflegekassen-Zuschuss von bis zu 4.180 €[1] bleibt im Standardfall oft nur ein kleiner Eigenanteil; die Steuerermäßigung nach § 35a EStG[3] senkt ihn weiter.

Gibt es Förderung auch ohne Pflegegrad?

Die Pflegekasse zahlt nur mit Pflegegrad. Ohne Pflegegrad bleiben der KfW-Kredit 159 und – bei Behinderung – der WIBank-Zuschuss; den Status des seit Juli 2026 gestoppten Zuschusses 455-B[4] prüfen Sie auf kfw.de/455-B.

Meine Mutter wohnt in Bad Weilbach und hat Pflegegrad 2 – womit beginne ich?

Prüfen Sie zuerst, ob die Maßnahme der Pflegekasse vor Baubeginn gemeldet wird: Der Antrag mit Kostenvoranschlag der Fachfirma geht an die Pflegekasse, die Zusage kommt in der Regel nach einigen Wochen. Parallel vereinbaren Sie zwei bis drei Vor-Ort-Termine. Eine Vollmacht Ihrer Mutter erleichtert die Kommunikation mit Pflegekasse und Behörden erheblich.

Fazit

Flörsheim am Main bietet für fast jede Wohnsituation einen gangbaren Weg zum barrierefreien Bad: In den Nachkriegsbauten von Keramag/Falkenberg und den Wohnsiedlungen gelingt der Umbau meist unkompliziert, in den Altbauten der Stadtmitte mit der flachen Duschtasse und gleichzeitiger Leitungssanierung, in Weilbach und Wicker nach Prüfung der jeweiligen Konstruktion. Entscheidend bleiben die Reihenfolge – erst Förderzusage, dann Auftrag – und ein Angebot, das Demontage, Entsorgung und Abdichtung vollständig abdeckt. Wer diese Schritte einhält, senkt den Eigenanteil spürbar und gewinnt ein Bad, das Sicherheit für viele Jahre bietet – unterstützt von bis zu 4.180 €[1] der Pflegekasse.

Quellen

  • Flörsheim am Main – Wikipedia (Stadtteile, Einwohnerzahlen, Geschichte, Höhenlagen): https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%B6rsheim_am_Main
  • Weilbach (Flörsheim) – Wikipedia (Geschichte, Bad Weilbach, Gebietsreform): https://de.wikipedia.org/wiki/Weilbach_(Fl%C3%B6rsheim)
  • WIBank Hessen, Behindertengerechter Umbau von Wohneigentum (Zuschuss bis 50 %, Bad bis 5.500 €, max. 15.000 €): https://www.wibank.de/wibank/behindertengerechter-umbau-von-wohneigentum
  • § 40 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Zuschuss 4.180 € / 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  • KfW, Antragsstopp 455-B vom 31.07.2026: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  • KfW, Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  • § 554 BGB (Erlaubnis des Vermieters): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  • § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html

Stand: September 2026. Kostenangaben sind bundesweite Richtwerte. Förderprogramme können sich ändern; vor Antragstellung aktuelle Konditionen prüfen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellennachweise

  1. § 40 Abs. 4 SGB XI (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, bis 4.180 € je Maßnahme bzw. 16.720 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html
  2. § 554 BGB (Erlaubnis baulicher Veränderungen zur Nutzung durch Menschen mit Behinderung): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html
  3. § 35a EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, 20 % des Lohnanteils, max. 1.200 €/Jahr): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html
  4. KfW, Antragsstopp des Zuschusses 455-B vom 31.07.2026 (Stand: September 2026): https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_903232.html
  5. KfW, Kredit 159 Altersgerecht Umbauen (bis 50.000 € je Wohneinheit): https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/
  6. § 33 SGB V (Hilfsmittel der Krankenkasse): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html

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